AI integrated production summit am 11. Juni in Karlsruhe
»Jede weitere KI-Generation bedeutet eine neue Disruption«
Pfinztal, 12.06.2026 (PresseBox) - Das Fraunhofer ICT war als wissenschaftlicher Partner des AI integrated production summit am 11. Juni in der Forschungsfabrik Karlsruhe vertreten. Die Zeitschrift MM MaschinenMarkt der Vogel Communications Group hatte zum Austausch über wissenschaftliche Hintergründe und praktische Herausforderungen künstlicher Intelligenz in der industriellen Fertigung eingeladen.
Ein wiederkehrendes Motiv der Vorträge: Wenn genügend Daten erfasst und koordiniert werden, helfe KI auf vielen Ebenen, Fertigungsprozesse zu beschleunigen und zu stabilisieren. Gleichzeitig unterliege sie selbst einer immer schnelleren Entwicklung, und »Jede weitere KI-Generation bedeutet eine neue Disruption«, führte Jürgen Woll, Vice President Automation der Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau in seinem Praxisvortrag über den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Holzverarbeitung aus. Anbieter von KI-Anwendungen müssten anerkennen, dass die Entwicklung nie abgeschlossen sein werde.
Luise Kärger, Professorin für Digitalisierung im Leichtbau am Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), referierte über »Multi-physikalische CAE-Ketten für die Produkt- und Prozessentwicklung im Faserverbundleichtbau«: Digitale Zwillinge simulieren beispielsweise das Verhalten der Gewebe beim Tapelege-Prozess. In der Vorhersage des Gewebeverhaltens im Prozess sind KI-gestützte Algorithmen bei vergleichbarer Qualität etwa 250-mal schneller als Finite-Elemente-Methoden, sagte Kärger und nannte als einen Use-case die Produktion von Rumpfteilen für den Airbus A350.
In einer Ausstellung präsentierten sich das Fraunhofer ICT sowie die weiteren wissenschaftlichen Partner Fraunhofer IOSB und das wbk Institut für Produktionstechnik, KIT mit Forschungsergebnissen und Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz. Dabei spielte nicht nur deren unmittelbare Anwendung eine Rolle, sondern beispielsweise auch die Einbettung bewährter Prozesse in eine von KI durchdrungene Welt, ohne dass Anforderungen wie Datenschutz und Datensicherheit in den Hintergrund treten.
Die gut 80 Teilnehmenden des AI integrated production summit kamen an Thementischen inmitten der Exponate mit den Rednerinnen und Rednern der Veranstaltung sowie untereinander ins Gespräch und vertieften die Themen der Fachvorträge.
Benedikt Hofmann, Chefredakteur der Zeitschrift MM MaschinenMarkt, hatte vorab für die Veranstaltung »konkrete Use Cases, Deep Dives und Partner« versprochen. Der Summit erfüllte die Erwartungen klar, und Hoffman zog ein positives Fazit: »Unser Ziel war, Vertreter aus Forschung und Praxis zum Thema künstliche Intelligenz zusammenzubringen und untereinander zu vernetzen. Das ist uns gelungen, ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz. Die Karlsruher Forschungsfabrik bietet für solche Anlässe eine sehr inspirierende und gesprächsfreundliche Umgebung.«
Ein wiederkehrendes Motiv der Vorträge: Wenn genügend Daten erfasst und koordiniert werden, helfe KI auf vielen Ebenen, Fertigungsprozesse zu beschleunigen und zu stabilisieren. Gleichzeitig unterliege sie selbst einer immer schnelleren Entwicklung, und »Jede weitere KI-Generation bedeutet eine neue Disruption«, führte Jürgen Woll, Vice President Automation der Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau in seinem Praxisvortrag über den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Holzverarbeitung aus. Anbieter von KI-Anwendungen müssten anerkennen, dass die Entwicklung nie abgeschlossen sein werde.
Luise Kärger, Professorin für Digitalisierung im Leichtbau am Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), referierte über »Multi-physikalische CAE-Ketten für die Produkt- und Prozessentwicklung im Faserverbundleichtbau«: Digitale Zwillinge simulieren beispielsweise das Verhalten der Gewebe beim Tapelege-Prozess. In der Vorhersage des Gewebeverhaltens im Prozess sind KI-gestützte Algorithmen bei vergleichbarer Qualität etwa 250-mal schneller als Finite-Elemente-Methoden, sagte Kärger und nannte als einen Use-case die Produktion von Rumpfteilen für den Airbus A350.
In einer Ausstellung präsentierten sich das Fraunhofer ICT sowie die weiteren wissenschaftlichen Partner Fraunhofer IOSB und das wbk Institut für Produktionstechnik, KIT mit Forschungsergebnissen und Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz. Dabei spielte nicht nur deren unmittelbare Anwendung eine Rolle, sondern beispielsweise auch die Einbettung bewährter Prozesse in eine von KI durchdrungene Welt, ohne dass Anforderungen wie Datenschutz und Datensicherheit in den Hintergrund treten.
Die gut 80 Teilnehmenden des AI integrated production summit kamen an Thementischen inmitten der Exponate mit den Rednerinnen und Rednern der Veranstaltung sowie untereinander ins Gespräch und vertieften die Themen der Fachvorträge.
Benedikt Hofmann, Chefredakteur der Zeitschrift MM MaschinenMarkt, hatte vorab für die Veranstaltung »konkrete Use Cases, Deep Dives und Partner« versprochen. Der Summit erfüllte die Erwartungen klar, und Hoffman zog ein positives Fazit: »Unser Ziel war, Vertreter aus Forschung und Praxis zum Thema künstliche Intelligenz zusammenzubringen und untereinander zu vernetzen. Das ist uns gelungen, ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz. Die Karlsruher Forschungsfabrik bietet für solche Anlässe eine sehr inspirierende und gesprächsfreundliche Umgebung.«
Über "Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT":
Die Fraunhofer-Gesellschaft mit Sitz in Deutschland ist eine der führenden Organisationen für anwendungsorientierte Forschung. Im Innovationsprozess spielt sie eine zentrale Rolle – mit Forschungsschwerpunkten in zukunftsrelevanten Schlüsseltechnologien und dem Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie zur Stärkung unseres Wirtschaftsstandorts und zum Wohle unserer Gesellschaft. Seit ihrer Gründung als gemeinnütziger Verein im Jahr 1949 nimmt sie eine einzigartige Position im Wissenschafts- und Innovationssystem ein.
Mehr als 30 000 Mitarbeitende an 74 Instituten und selbstständigen Forschungseinrichtungen in Deutschland erarbeiten das jährliche Finanzvolumen von 3,6 Mrd. €. Davon entfallen 3,2 Mrd. € auf das zentrale Geschäftsmodell von Fraunhofer, die Vertragsforschung. Im Vergleich zu anderen öffentlichen Forschungseinrichtungen bildet die institutionelle Förderung durch Bund und Länder mit maximal einem Drittel lediglich das Fundament des Kernbereichs Vertragsforschung. Sie ist die Basis für wegweisende Vorlaufforschung, die in den kommenden Jahren für Wirtschaft und Gesellschaft von Bedeutung sein wird.
Das entscheidende Alleinstellungsmerkmal ist der hohe Anteil an Wirtschaftserträgen. Er garantiert die enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie sowie die stetige Marktorientierung der Fraunhofer-Forschung. Bei der Vertragsforschung wirbt Fraunhofer mindestens zwei Drittel im Wettbewerb ein, aus Aufträgen der freien Wirtschaft sowie durch öffentliche Projektfinanzierung. Im Jahr 2025 beliefen sich allein die Wirtschaftserträge auf 966 Mio. €.
Mehr als 30 000 Mitarbeitende an 74 Instituten und selbstständigen Forschungseinrichtungen in Deutschland erarbeiten das jährliche Finanzvolumen von 3,6 Mrd. €. Davon entfallen 3,2 Mrd. € auf das zentrale Geschäftsmodell von Fraunhofer, die Vertragsforschung. Im Vergleich zu anderen öffentlichen Forschungseinrichtungen bildet die institutionelle Förderung durch Bund und Länder mit maximal einem Drittel lediglich das Fundament des Kernbereichs Vertragsforschung. Sie ist die Basis für wegweisende Vorlaufforschung, die in den kommenden Jahren für Wirtschaft und Gesellschaft von Bedeutung sein wird.
Das entscheidende Alleinstellungsmerkmal ist der hohe Anteil an Wirtschaftserträgen. Er garantiert die enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie sowie die stetige Marktorientierung der Fraunhofer-Forschung. Bei der Vertragsforschung wirbt Fraunhofer mindestens zwei Drittel im Wettbewerb ein, aus Aufträgen der freien Wirtschaft sowie durch öffentliche Projektfinanzierung. Im Jahr 2025 beliefen sich allein die Wirtschaftserträge auf 966 Mio. €.
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