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Logistikexperte LOGSOL digitalisiert im Rahmen des Projekts ?Digitale Instandhaltung und Logistik? die komplexen Prozesse der SOB-Service-Zentren an den Standorten Samstagern und Herisau.

Lagerlogistik auf die Spur gebracht: Schweizerische Südostbahn AG setzt auf SAP EWM

Dresden, 15.06.2026 (PresseBox) - Zu den schönsten Zugverbindungen der Schweiz zählen die Fernverkehrslinie ?Treno Gottardo? oder der Voralpen-Express von St. Gallen nach Luzern. Beide Linien werden von der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) mit eigenem Rollmaterial betrieben. Um die Fahrzeuge sowie Einzelkomponenten instand zu halten oder zu reparieren, gibt es zwei Service-Zentren mit eigenem Lager in Samstagern (Kanton Zürich) und Herisau (Kanton Appenzell Ausserrhoden). Im Rahmen des großangelegten SOB-Projekts ?Digitale Instandhaltung und Logistik? bekam LOGSOL bei einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für das Teilprojekt ?SAP S/4HANA EWM-Implementierung zur Digitalisierung der Logistikprozesse?. Warum die komplexe Lagersteuerung ein wichtiger Weichensteller ist, erklärt Carsten Gutmann, Experte für Extended Warehouse Management (EWM) bei LOGSOL: ?Die Logistik spielt für die SOB eine zentrale Rolle in der Instandhaltung und Versorgung der Standorte, etwa in der Bereitstellung von Materialien für die Werkstätten, Lagerlogistik, Reparaturprozesse und die Betreuung des Drittkundengeschäfts.?

Komplexe Aufgabe: Zwei Lagerstandorte integrieren

Seit Projektstart im April 2025 reist der zertifizierte SAP-Berater zu Workshops in die Schweiz. Für Volker Stähle, Projektleiter Digitalisierung im SOB-Geschäftsbereich Transport, ist es ?wichtig, dass wir einen Ansprechpartner vor Ort haben?. Ihm gefällt die ?hochgradige Professionalität?, mit der insgesamt drei LOGSOL-Spezialisten bei Fortschrittskontrolle und Projektmanagement arbeiten. Die Aufgabe ist komplex, weil zwei Lagerstandorte koordiniert werden müssen. Das in SAP S/4HANA integrierte EWM soll die Güterströme des internen SOB-Kunden, Instandhaltung, zuverlässig Richtung Zukunft lenken. Dabei sind Schnittmengen zu anderen Teilprojekten zu beachten, angrenzende SAP-Module wie Qualität oder Instandhaltung mit dem EWM zu integrieren.

Von der Schraube bis zur kompletten Verkleidung sind Einzelteile eines Zuges in den SOB-Service-Zentren gelagert. ?Während das Lager in Samstagern an einem Ort konzentriert ist, nimmt es in Herisau eine wesentlich größere Fläche entlang der Schiene ein?, differenziert Stähle. Unterschiedliche Arbeitsweisen sollen standardisiert werden. Carsten Gutmann findet es spannend, ?Prozesse gestalten zu können?, um die Logistik zu optimieren. Künftig sollen Lageristen mit mobilen Scannern leichter ein- und auslagern sowie kommissionieren können.

Sorgfältige Anforderungsanalyse für das Prozessdesign

In der ersten Projektphase hat LOGSOL gemeinsam mit dem Kunden sämtliche Ist- und Soll-Prozesse aufgenommen. ?Eine sorgfältige Anforderungsanalyse schafft die Basis, um Zielprozesse mit SAP EWM zu definieren?, betont Gutmann. Das Prozessdesign berücksichtigt unter anderem Wareneingang, interne Transporte, Reparatur, Drittkundengeschäft. ?Wir profitieren davon, dass die Experten Erfahrung von anderen Projekten mitbringen?, findet Stähle. Die technische Unterstützung bei Konfiguration und Customizing sei ein Mehrwert.

Ende Juni 2025 erreichte das Team mit dem Konzept über die zukünftigen physischen sowie systemseitigen Prozesse in SAP EWM einen Meilenstein. ?Wir befinden uns jetzt in der Realisierungsphase?, sagt Gutmann. In der anschließenden Schulung werden die Mitarbeitenden vor Ort eingebunden, bevor eine Testphase folgt, um dann im ersten Halbjahr 2026 ?Richtung Go-live zu gehen?. Bis dahin wird LOGSOL das Change-Management begleiten.

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