SucheSuchen
OfflineSie sind aktuell nicht angemeldet:
Icon KeyLogin      Icon RegistrierungRegistrierung

Detailansicht

SAP EOL 2027: Was jetzt auf SAP-Verantwortliche zukommt

Frauenfeld, 20.07.2026 (PresseBox) - Zum 31.12.2027 endet die Standardwartung für SAP ERP (ECC) und die SAP Business Suite. Eine Tatsache, die in den letzten Jahren intensiv kommuniziert wurde.

Gleichzeitig steht das Ende des Mainstream-Support für zentrale Komponenten vieler SAP-Landschaften aus, die im Alltag ?einfach funktionieren? und deshalb oft wenig Aufmerksamkeit bekommen.

Typische Beispiele sind:

SAP PI/PO (Integration)

SAP Solution Manager (ALM & Monitoring)

SAP Identity Management (IAM)

SAP Enterprise Portal (User Experience)

SAP NetWeaver-basierte Architekturen (technisches Fundament)

Für viele Organisationen bedeutet das: Sie müssen in der Gesamtarchitektur gleich mehrere kritische Bausteine ersetzen.

Damit verschiebt sich der Fokus vom reinen ERP-Migrationsprojekt hin zur strategischen Weiterentwicklung der gesamten SAP-Landschaft.

Mehr Optionen erfordern mehr Architekturentscheidungen

Mit SAP S/4HANA und der SAP Business Technology Platform (BTP) gibt SAP eine klare technologische Richtung vor ? gleichzeitig steigt aber der Gestaltungsspielraum deutlich.

Für die auslaufenden Komponenten gibt es oft keine 1:1-Nachfolgelösung. Stattdessen müssen gezielte Entscheidungen getroffen werden, zum Beispiel:

Cloud vs. On-Premises vs. Hybrid

SAP-Standard vs. Best-of-Breed

Zentralisierte vs. dezentrale Architektur

Je nach Szenario können Drittanbieterlösungen eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung darstellen, etwa: 

im Integrationsumfeld (z.? iPaaS-Lösungen wie Lobster)

im IAM-Bereich (z.? Microsoft Entra, One Identity, identyrise)

Der Aufwand steckt selten im Standard

In der Praxis zeigt sich immer wieder: Die größte Herausforderung liegt nicht in den SAP-Standardlösungen selbst, sondern in den gewachsenen Strukturen rundherum.

Typische Beispiele:

komplexe Schnittstellenlandschaften auf PI/PO

individuelle Erweiterungen und Drittanwendungen auf NetWeaver

historisch gewachsene Berechtigungs- und IDM-Prozesse

Hier entstehen die eigentlichen Abhängigkeiten ? und damit auch der größte Handlungsbedarf. Oder anders gesagt: Nicht das System ist komplex ? sondern das, was über Jahre darauf aufgebaut wurde.

So findest du den richtigen Weg

itesys ist Experte für SAP Transformation und Betrieb. Mit über 2.000 betreuten SAP-Instanzen und mehr als 500 Kunden wissen wir aus erster Hand, was praktisch auf dich zukommt und wie sich Lösungen in der Praxis umsetzen lassen.

Transformation der SAP-Landschaft

Analyse der betroffenen Systeme und Abhängigkeiten

Entwicklung eines tragfähigen Zielbildes (Target Architecture)

Schrittweise Umsetzung im Betrieb (Cloud, Hybrid, On-Prem)

Ablösung SAP Solution Manager

Einführung von SAP Cloud ALM als neue zentrale ALM-Lösung

Überführung bestehender Funktionen wie Monitoring und Change-Prozesse

Anpassung der ALM-Strategie an hybride und Cloud-basierte Landschaften

Identity & Access modernisieren (IDM)

Ablösung von SAP Identity Management (IDM)

Erarbeitung einer zukunftsfähigen IAM-Architektur

Passgenaue Umsetzung, z. B. mit mit identyrise,  One Identity oder Entrada

Integration neu aufsetzen (PI/PO)

Analyse des Istzustands und Migration zur SAP Integration Suite (BTP)

alternativ: Einsatz von iPaaS- oder Best-of-Breed-Lösungen wie Lobster

Aufbau und Betrieb moderner, skalierbarer Integrationsarchitekturen

SAP EOL 2027: Gemeinsam zu guten Lösungen

Wer frühzeitig startet, vermeidet nicht nur unnötigen Zeit- und Projektdruck, sondern gewinnt Gestaltungsspielraum, um fundierte Architekturentscheidungen zu treffen.

Weitere Informationen unter www.itesys.expert

Partnerportale:   seminarSPIEGEL | Initiative Mittelstand | PresseBox | aktiv-verzeichnis.de