Die Fahrradwirtschaft meldet 3,8 Millionen verkaufte Räder. In deutschen Haushalten sind inzwischen über 17 Millionen E-Bikes im Gebrauch. Die Produktion im Inland ging leicht zurück.
Fahrradmarkt kippt zugunsten des elektrischen Antriebs: 52,7 Prozent der im Jahr 2025 in Deutschland verkauften Räder waren E-Bikes
Bietigheim-Bissingen, 23.08.2026 (PresseBox) - Beim Kauf eines neuen Rades ist der Motor inzwischen die Mehrheitsentscheidung. Laut den Marktdaten der Fahrradwirtschaft für 2025 wurden in Deutschland 3,8 Millionen Räder verkauft, davon 52,7 Prozent mit elektrischer Unterstützung und 47,3 Prozent ohne. In den Haushalten befinden sich damit über 17 Millionen E-Bikes im Gebrauch. Veröffentlicht wurden die Zahlen am 11. März 2026.
Der Bestand verschiebt sich langsamer als der Absatz
Zwischen Verkaufsanteil und Bestand liegen Jahre. Ein Rad, das heute gekauft wird, ersetzt eines, das oft ein Jahrzehnt gefahren wurde ? die Mehrheit im Verkauf wird deshalb erst mit Verzögerung zur Mehrheit auf der Straße.
Für den laufenden Betrieb heißt das, dass sehr unterschiedliche Baujahre nebeneinander unterwegs sind. Das betrifft besonders die Energiequelle, etwa bei der Frage nach Vorteilen eines herausnehmbaren Akkus, die je nach Bauform verschieden beantwortet wird.
Was die Marktdaten ausweisen
Die Erhebung nennt für 2025 folgende Werte:
In Deutschland wurden 3,8 Millionen Räder verkauft.
Auf E-Bikes entfielen 52,7 Prozent, auf Fahrräder ohne Antrieb 47,3 Prozent.
Im Inland wurden 658.000 Fahrräder und 1.285.000 E-Bikes produziert.
Insgesamt wurden 1,39 Millionen Räder exportiert.
Die Ausfuhren stiegen bei Fahrrädern um zehn und bei E-Bikes um zwölf Prozent.
?Ein Markt, in dem jedes zweite verkaufte Rad einen Akku hat, ist kein Trendmarkt mehr, sondern ein Ersatzteilmarkt. Das verschiebt die Fragen vom Kauf zur Wartung?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Die Produktion sinkt, der Export steigt
Auffällig ist die gegenläufige Bewegung. Nach Angaben der Fahrradwirtschaft fiel die Inlandsproduktion leicht, während die Ausfuhren zweistellig zulegten.
Ein wachsender Teil der hier gebauten Räder geht damit an Käufer im Ausland. Für den heimischen Markt bedeutet das nicht weniger Auswahl, wohl aber einen größeren Anteil eingeführter Ware. Wer Ersatzteile über Jahre braucht, sollte deshalb vor dem Kauf klären, wie lange ein Hersteller sie zusagt.
Wo der Akku die Reichweite bestimmt
Mit dem Anteil elektrischer Räder verschiebt sich auch, worüber im Handel gesprochen wird. Die praktische Grenze eines E-Bikes ist selten der Motor. Sie liegt an der gespeicherten Energie und daran, wie stark das Gelände sie abruft.
Wer regelmäßig Steigungen fährt, merkt den Unterschied früher als jede Herstellerangabe vermuten lässt ? nachzulesen im Zusammenhang von Höhenmetern und Akkuverbrauch.
Woran sich das laufende Jahr messen lässt
Die Marktdaten erscheinen jährlich im Frühjahr des Folgejahres. Der Anteil von 52,7 Prozent ist dabei weniger interessant als seine Fortsetzung.
Steigt er weiter, wird das Fahrrad ohne Antrieb zum Zweitrad. Bleibt er stehen, hat der Markt seine Aufteilung gefunden ? und die Aufmerksamkeit verlagert sich vom Verkauf zur Instandhaltung von 17 Millionen Geräten.
Der Bestand verschiebt sich langsamer als der Absatz
Zwischen Verkaufsanteil und Bestand liegen Jahre. Ein Rad, das heute gekauft wird, ersetzt eines, das oft ein Jahrzehnt gefahren wurde ? die Mehrheit im Verkauf wird deshalb erst mit Verzögerung zur Mehrheit auf der Straße.
Für den laufenden Betrieb heißt das, dass sehr unterschiedliche Baujahre nebeneinander unterwegs sind. Das betrifft besonders die Energiequelle, etwa bei der Frage nach Vorteilen eines herausnehmbaren Akkus, die je nach Bauform verschieden beantwortet wird.
Was die Marktdaten ausweisen
Die Erhebung nennt für 2025 folgende Werte:
In Deutschland wurden 3,8 Millionen Räder verkauft.
Auf E-Bikes entfielen 52,7 Prozent, auf Fahrräder ohne Antrieb 47,3 Prozent.
Im Inland wurden 658.000 Fahrräder und 1.285.000 E-Bikes produziert.
Insgesamt wurden 1,39 Millionen Räder exportiert.
Die Ausfuhren stiegen bei Fahrrädern um zehn und bei E-Bikes um zwölf Prozent.
?Ein Markt, in dem jedes zweite verkaufte Rad einen Akku hat, ist kein Trendmarkt mehr, sondern ein Ersatzteilmarkt. Das verschiebt die Fragen vom Kauf zur Wartung?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Die Produktion sinkt, der Export steigt
Auffällig ist die gegenläufige Bewegung. Nach Angaben der Fahrradwirtschaft fiel die Inlandsproduktion leicht, während die Ausfuhren zweistellig zulegten.
Ein wachsender Teil der hier gebauten Räder geht damit an Käufer im Ausland. Für den heimischen Markt bedeutet das nicht weniger Auswahl, wohl aber einen größeren Anteil eingeführter Ware. Wer Ersatzteile über Jahre braucht, sollte deshalb vor dem Kauf klären, wie lange ein Hersteller sie zusagt.
Wo der Akku die Reichweite bestimmt
Mit dem Anteil elektrischer Räder verschiebt sich auch, worüber im Handel gesprochen wird. Die praktische Grenze eines E-Bikes ist selten der Motor. Sie liegt an der gespeicherten Energie und daran, wie stark das Gelände sie abruft.
Wer regelmäßig Steigungen fährt, merkt den Unterschied früher als jede Herstellerangabe vermuten lässt ? nachzulesen im Zusammenhang von Höhenmetern und Akkuverbrauch.
Woran sich das laufende Jahr messen lässt
Die Marktdaten erscheinen jährlich im Frühjahr des Folgejahres. Der Anteil von 52,7 Prozent ist dabei weniger interessant als seine Fortsetzung.
Steigt er weiter, wird das Fahrrad ohne Antrieb zum Zweitrad. Bleibt er stehen, hat der Markt seine Aufteilung gefunden ? und die Aufmerksamkeit verlagert sich vom Verkauf zur Instandhaltung von 17 Millionen Geräten.
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