Der Deutsche Angelfischerverband zählt rund 950.000 organisierte Angelnde in etwa 8.000 Vereinen. Sein Jahresbericht 2025 erschien im April 2026 unter dem Motto ?Angeln in der Mitte der Gesellschaft?.
Angelfischerei bleibt breit verankert: 1,8 Millionen gültige Fischereischeine und rund 61.000 bestandene Prüfungen im Jahr 2024
Bietigheim-Bissingen, 24.08.2026 (PresseBox) - Angeln ist in Deutschland keine Nische, sondern eine breit organisierte Freizeitbeschäftigung. Laut der Zusammenstellung des Deutschen Angelfischerverbands waren 2024 rund 1,8 Millionen Fischereischeine gültig; fast 61.000 Personen bestanden in diesem Jahr die Fischereiprüfung. Beide Angaben stammen von den oberen Fischereibehörden. Organisiert sind nach dem Jahresbericht zur Deutschen Binnenfischerei rund 950.000 Menschen in etwa 8.000 Vereinen. Seinen Jahresbericht 2025 veröffentlichte der Verband am 16. April 2026.
Prüfung, Schein, Verein ? drei verschiedene Zahlen
Wichtig ist, die Größen auseinanderzuhalten. Ein bestandenes Examen ist noch kein gültiger Schein, und ein gültiger Schein bedeutet keine Vereinsmitgliedschaft.
Der Verband weist selbst darauf hin, dass die Zahlen aus unterschiedlichen Jahren und Erhebungsmethoden stammen und deshalb nur eingeschränkt vergleichbar sind. Für die Einordnung ist das die wichtigere Information als jeder Einzelwert.
Was die Zusammenstellung ausweist
Nach Angaben des Verbands ergeben sich folgende Werte:
2024 waren rund 1,8 Millionen Fischereischeine gültig.
Fast 61.000 Personen bestanden in diesem Jahr die Fischereiprüfung.
Organisiert sind rund 950.000 Angelnde in etwa 8.000 Vereinen.
Die Angaben stammen aus verschiedenen Quellen und Jahren.
Der Verband schränkt ihre direkte Vergleichbarkeit ausdrücklich ein.
Rund 61.000 Prüfungen sind der aussagekräftigste Wert
Von den drei Zahlen beschreibt eine den Zulauf. Ein gültiger Schein sagt wenig über die Aktivität, eine Vereinsmitgliedschaft wenig über die Zeit am Wasser ? eine bestandene Prüfung dagegen markiert einen Einstieg.
?Fast 61.000 Prüfungen in einem Jahr heißt: Jedes Jahr kommt eine mittlere Großstadt an Neueinsteigern dazu. Das ist die Zahl, an der man den Zustand einer Freizeitbeschäftigung ablesen kann?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wer neu anfängt, unterschätzt meist den Gewässergrund
Für Einsteigende ist die schwierigste Größe nicht das Gerät, sondern das, was unter der Oberfläche liegt. Tiefe, Struktur und Beschaffenheit des Bodens entscheiden darüber, wo sich Fische aufhalten.
Technisch lässt sich das messen, aber nicht überall gleich zuverlässig. Auf festem Untergrund verhalten sich die Rückläufe anders als auf weichem, was die Deutung eines harten Bodens im Echolot zu einer eigenen Übung macht.
Vom Ufer aus gelten andere Bedingungen
Nicht jeder Einstieg beginnt im Boot. Ein erheblicher Teil findet vom Ufer aus statt, wo weder Halterung noch Bordstrom zur Verfügung stehen.
Für diese Situation gibt es eigene Bauformen, die ohne feste Montage auskommen ? etwa Geräte, die sich auswerfen lassen und ihre Daten drahtlos übertragen.
Woran sich die nächsten Jahre messen lassen
Die Prüfungszahlen werden von den oberen Fischereibehörden fortgeschrieben. Sie sind der einzige jährlich erhobene Wert, der den Zugang zur Angelfischerei abbildet.
Bleibt er stabil, ersetzt sich der Bestand von selbst. Fällt er, zeigt sich das erst Jahre später bei den gültigen Scheinen ? und noch später in den Vereinen.
Prüfung, Schein, Verein ? drei verschiedene Zahlen
Wichtig ist, die Größen auseinanderzuhalten. Ein bestandenes Examen ist noch kein gültiger Schein, und ein gültiger Schein bedeutet keine Vereinsmitgliedschaft.
Der Verband weist selbst darauf hin, dass die Zahlen aus unterschiedlichen Jahren und Erhebungsmethoden stammen und deshalb nur eingeschränkt vergleichbar sind. Für die Einordnung ist das die wichtigere Information als jeder Einzelwert.
Was die Zusammenstellung ausweist
Nach Angaben des Verbands ergeben sich folgende Werte:
2024 waren rund 1,8 Millionen Fischereischeine gültig.
Fast 61.000 Personen bestanden in diesem Jahr die Fischereiprüfung.
Organisiert sind rund 950.000 Angelnde in etwa 8.000 Vereinen.
Die Angaben stammen aus verschiedenen Quellen und Jahren.
Der Verband schränkt ihre direkte Vergleichbarkeit ausdrücklich ein.
Rund 61.000 Prüfungen sind der aussagekräftigste Wert
Von den drei Zahlen beschreibt eine den Zulauf. Ein gültiger Schein sagt wenig über die Aktivität, eine Vereinsmitgliedschaft wenig über die Zeit am Wasser ? eine bestandene Prüfung dagegen markiert einen Einstieg.
?Fast 61.000 Prüfungen in einem Jahr heißt: Jedes Jahr kommt eine mittlere Großstadt an Neueinsteigern dazu. Das ist die Zahl, an der man den Zustand einer Freizeitbeschäftigung ablesen kann?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wer neu anfängt, unterschätzt meist den Gewässergrund
Für Einsteigende ist die schwierigste Größe nicht das Gerät, sondern das, was unter der Oberfläche liegt. Tiefe, Struktur und Beschaffenheit des Bodens entscheiden darüber, wo sich Fische aufhalten.
Technisch lässt sich das messen, aber nicht überall gleich zuverlässig. Auf festem Untergrund verhalten sich die Rückläufe anders als auf weichem, was die Deutung eines harten Bodens im Echolot zu einer eigenen Übung macht.
Vom Ufer aus gelten andere Bedingungen
Nicht jeder Einstieg beginnt im Boot. Ein erheblicher Teil findet vom Ufer aus statt, wo weder Halterung noch Bordstrom zur Verfügung stehen.
Für diese Situation gibt es eigene Bauformen, die ohne feste Montage auskommen ? etwa Geräte, die sich auswerfen lassen und ihre Daten drahtlos übertragen.
Woran sich die nächsten Jahre messen lassen
Die Prüfungszahlen werden von den oberen Fischereibehörden fortgeschrieben. Sie sind der einzige jährlich erhobene Wert, der den Zugang zur Angelfischerei abbildet.
Bleibt er stabil, ersetzt sich der Bestand von selbst. Fällt er, zeigt sich das erst Jahre später bei den gültigen Scheinen ? und noch später in den Vereinen.
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