Persönliche Güter legen nach dem Rückgang von 2025 wieder auf 365 bis 373 Milliarden Euro zu, Schmuck führt die Kategorien an ? und die Ausgabebereitschaft für Erlebnisse wächst anderthalbmal so schnell wie die für Waren
Luxusmarkt stabilisiert sich bei 1.443 Milliarden Euro ? Bain und Altagamma erwarten für 2026 ein Plus von null bis zwei Prozent
Bietigheim-Bissingen, 26.08.2026 (PresseBox) - Der weltweite Markt für Luxusgüter und Luxusdienstleistungen hat 2025 ein Volumen von 1.443 Milliarden Euro erreicht. Für 2026 erwarten Bain & Company und die Fondazione Altagamma in ihrem am 25. Juni 2026 veröffentlichten Studien-Update einen Korridor von 1.440 bis 1.470 Milliarden Euro. Das entspricht zu konstanten Wechselkursen einem Wachstum zwischen null und zwei Prozent. Die Verlagerung hin zu Erlebnissen im eigenen Zuhause zeigt sich unter anderem bei Infrarotkabinen für den Heimgebrauch. Für Anbieter gehobener Wohn- und Wellnessausstattung verschiebt sich damit die Konkurrenzlinie: Sie verläuft nicht mehr nur zu anderen Produkten, sondern zu Reisen und Gastronomie.
Wie sich die beiden Hälften des Marktes entwickeln
Der Gesamtmarkt umfasst in der Zählung von Bain sowohl Waren als auch Dienstleistungen wie Spitzenhotellerie, gehobene Gastronomie und Kreuzfahrten. Persönliche Luxusgüter, also Mode, Lederwaren, Schmuck, Uhren, Kosmetik und Accessoires, gingen 2025 zu laufenden Kursen um zwei Prozent auf 358 Milliarden Euro zurück.
Kennzahl Wert
Gesamtmarkt 2025 1.443 Mrd. Euro
Persönliche Güter 2025 358 Mrd. Euro
Prognose 2026 1.440 bis 1.470 Mrd. Euro
Alle Beträge weist die Studie in Euro aus. Die Ausgabebereitschaft für Erlebnisse wächst nach Angaben von Bain im bisherigen Jahresverlauf 2026 anderthalbmal so schnell wie die für greifbare Güter. Die Studienautorinnen Claudia D?Arpizio und Federica Levato beschreiben das als kulturelle Verschiebung vom Besitzen zum Erleben.
Welche Produktkategorien die Erholung tragen
Schmuck führt laut der Auswertung das Feld der Produktkategorien an. Bekleidung, Brillen und Düfte entwickeln sich ebenfalls robust, während Lederwaren und Schuhe weiter unter Druck stehen und sich erst allmählich erholen.
?Wer Wohn- und Wellnessausstattung im gehobenen Segment anbietet, konkurriert inzwischen mit einer Reise. Das verändert weniger den Preis als die Frage, wie oft ein Stück im Alltag tatsächlich Wirkung entfaltet?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wie weit die Regionen auseinanderlaufen
Die Vereinigten Staaten tragen das Wachstum. Marken mit US-Ursprung legten im ersten Quartal 2026 laut Bain um rund 10 bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, getragen von jüngeren Käuferschichten. Konsumenten unter 35 Jahren steigern ihre Ausgaben rund vier Prozentpunkte schneller als ältere Gruppen.
Europa bremst dagegen den Luxusmarkt. Nach Angaben von Bain ging der internationale Tourismus im Februar 2026 um rund 20 Prozent zurück, und die Käuferbasis aus der Golfregion schrumpfte zu Jahresbeginn um 15 bis 25 Prozent.
Warum der Gebrauchtmarkt zur Vorstufe des Neukaufs wird
Rund die Hälfte der Luxuskäufer sieht sich vor einem Neukauf zunächst auf Gebrauchtmärkten um. Diese Reihenfolge verändert den Blick auf Anschaffungen, weil der spätere Wiederverkaufswert schon beim Kauf mitgedacht wird. Zustand, Vollständigkeit und Aufbewahrung entscheiden dabei mit über den Preis, der Jahre später erzielt wird.
Für Schmuck als führende Kategorie fällt dieser Punkt besonders ins Gewicht. Eine Warenkunde zu Schmuckkästchen mit Samtinnenleben und Goldbeschlag ordnet Materialien und Fächeraufteilung danach ein, wie gut sie Kratzer und Anlaufen verhindern.
Der Markt bewegt sich damit im August 2026 in zwei Richtungen zugleich. Die Volumina stabilisieren sich, und die Erwartung an ein einzelnes Stück steigt.
Wie sich die beiden Hälften des Marktes entwickeln
Der Gesamtmarkt umfasst in der Zählung von Bain sowohl Waren als auch Dienstleistungen wie Spitzenhotellerie, gehobene Gastronomie und Kreuzfahrten. Persönliche Luxusgüter, also Mode, Lederwaren, Schmuck, Uhren, Kosmetik und Accessoires, gingen 2025 zu laufenden Kursen um zwei Prozent auf 358 Milliarden Euro zurück.
Kennzahl Wert
Gesamtmarkt 2025 1.443 Mrd. Euro
Persönliche Güter 2025 358 Mrd. Euro
Prognose 2026 1.440 bis 1.470 Mrd. Euro
Alle Beträge weist die Studie in Euro aus. Die Ausgabebereitschaft für Erlebnisse wächst nach Angaben von Bain im bisherigen Jahresverlauf 2026 anderthalbmal so schnell wie die für greifbare Güter. Die Studienautorinnen Claudia D?Arpizio und Federica Levato beschreiben das als kulturelle Verschiebung vom Besitzen zum Erleben.
Welche Produktkategorien die Erholung tragen
Schmuck führt laut der Auswertung das Feld der Produktkategorien an. Bekleidung, Brillen und Düfte entwickeln sich ebenfalls robust, während Lederwaren und Schuhe weiter unter Druck stehen und sich erst allmählich erholen.
?Wer Wohn- und Wellnessausstattung im gehobenen Segment anbietet, konkurriert inzwischen mit einer Reise. Das verändert weniger den Preis als die Frage, wie oft ein Stück im Alltag tatsächlich Wirkung entfaltet?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wie weit die Regionen auseinanderlaufen
Die Vereinigten Staaten tragen das Wachstum. Marken mit US-Ursprung legten im ersten Quartal 2026 laut Bain um rund 10 bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, getragen von jüngeren Käuferschichten. Konsumenten unter 35 Jahren steigern ihre Ausgaben rund vier Prozentpunkte schneller als ältere Gruppen.
Europa bremst dagegen den Luxusmarkt. Nach Angaben von Bain ging der internationale Tourismus im Februar 2026 um rund 20 Prozent zurück, und die Käuferbasis aus der Golfregion schrumpfte zu Jahresbeginn um 15 bis 25 Prozent.
Warum der Gebrauchtmarkt zur Vorstufe des Neukaufs wird
Rund die Hälfte der Luxuskäufer sieht sich vor einem Neukauf zunächst auf Gebrauchtmärkten um. Diese Reihenfolge verändert den Blick auf Anschaffungen, weil der spätere Wiederverkaufswert schon beim Kauf mitgedacht wird. Zustand, Vollständigkeit und Aufbewahrung entscheiden dabei mit über den Preis, der Jahre später erzielt wird.
Für Schmuck als führende Kategorie fällt dieser Punkt besonders ins Gewicht. Eine Warenkunde zu Schmuckkästchen mit Samtinnenleben und Goldbeschlag ordnet Materialien und Fächeraufteilung danach ein, wie gut sie Kratzer und Anlaufen verhindern.
Der Markt bewegt sich damit im August 2026 in zwei Richtungen zugleich. Die Volumina stabilisieren sich, und die Erwartung an ein einzelnes Stück steigt.
Über "Provimedia GmbH":
Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zugänglich zu machen. Wir haben uns auf übersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.
Suchen