Warum Website, Finanzwissen, digitale Erreichbarkeit und persönliche Beratung zusammenpassen müssen
Welche Bank passt zu jungen Kunden? Sieben Fragen vor der Entscheidung
Herrsching, 02.10.2026 (PresseBox) - Welche Bank ist für junge Kundinnen und Kunden die beste? Noch vor wenigen Jahren begann die Antwort auf diese Frage häufig mit einem Vergleich von Kontomodellen, Gebühren, Filialstandorten oder Öffnungszeiten. Heute setzt die Bankauswahl deutlich früher ein. Junge Erwachsene informieren sich über Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Vergleichsportale, Videos und zunehmend auch über KI-Systeme. Sie besuchen die Website einer Bank, prüfen deren digitale Angebote und verschaffen sich einen ersten Eindruck davon, ob das Institut ihre Fragen, ihre Lebenswirklichkeit und ihre Erwartungen versteht. Damit wird bereits die digitale Informationssuche zu einem wichtigen Teil der Qualitätswahrnehmung. Eine moderne App, ein kostenloses Girokonto oder ein regelmäßig bespielter Instagram-Kanal reichen allerdings nicht aus, um eine Bank zu einem überzeugenden Finanzpartner für die junge Generation zu machen. Entscheidend ist das Zusammenspiel: Wie verständlich sind die Informationen? Welche Orientierung bietet die Bank bei konkreten Finanzfragen? Wie einfach gelingt der Wechsel von der digitalen Recherche in einen persönlichen Dialog? Und wie glaubwürdig tritt das Institut über unterschiedliche Kontaktpunkte hinweg auf?
Die NextGen Studie 2026 der Gesellschaft für Qualitätsprüfung zeigt, dass junge Erwachsene digitale Möglichkeiten intensiv nutzen, persönliche Beratung aber keineswegs für verzichtbar halten. 78 Prozent der Befragten bewerten eine persönliche Beratung mindestens als wichtig. Gleichzeitig sehen nur 53 Prozent diesen Anspruch bei ihrer Bank als erfüllt an. Darüber hinaus wünschen sich 67 Prozent eine Verbindung aus persönlicher Beratung und digitalen Investmentmöglichkeiten. Die beste Bank für junge Menschen ist deshalb nicht automatisch die Bank mit der modernsten App oder der größten Reichweite in den sozialen Medien. Sie muss digitale Zugänglichkeit mit verständlichen Informationen, glaubwürdiger Kommunikation und ausgezeichneter persönlicher Orientierung verbinden. Sieben Fragen helfen dabei, die Qualität eines Instituts bereits vor der ersten Entscheidung besser einzuschätzen.
1. Finde ich Antworten auf meine tatsächlichen Finanzfragen?
Junge Menschen suchen selten abstrakt nach einer ?guten Bank?. Sie haben konkrete Fragen: Wie kann ich sinnvoll mit dem Vermögensaufbau beginnen? Ist ein ETF-Sparplan für mich geeignet? Welche Versicherungen benötige ich wirklich? Wie viel sollte ich als finanzielle Reserve zurücklegen? Wann muss ich mich mit meiner Altersvorsorge beschäftigen? Und wie kann ich meine erste Immobilie finanzieren? Eine überzeugende Bank sollte diese Fragen aufgreifen und verständlich beantworten. Dabei genügt es nicht, einzelne Produkte aufzulisten oder auf Preis- und Leistungsverzeichnisse zu verweisen. Entscheidend ist, ob aus den Informationen eine nachvollziehbare Orientierung entsteht.
Gute digitale Kommunikation beginnt deshalb nicht beim Produkt, sondern bei der Lebenssituation des Kunden. Wer gerade seine Ausbildung oder sein Studium beendet, benötigt andere Antworten als jemand, der bereits über eine Familiengründung, den Kauf einer Immobilie oder den langfristigen Vermögensaufbau nachdenkt. Eine NextGen Bank sollte diese unterschiedlichen Ausgangssituationen erkennen und ihre Informationen entsprechend strukturieren.
2. Erklärt die Bank Finanzthemen verständlich und ohne unnötige Hürden?
Finanzielle Bildung wird zu einem immer wichtigeren Qualitätsmerkmal. Das liegt nicht daran, dass jungen Menschen grundsätzlich das Interesse an Finanzthemen fehlt. Vielmehr treffen sie im Internet auf eine kaum überschaubare Menge an Informationen, Empfehlungen und Meinungen. Zwischen seriöser Einordnung, vereinfachten Erfolgsgeschichten, Werbung und teilweise widersprüchlichen Ratschlägen müssen sie selbst entscheiden, welchen Quellen sie vertrauen. Banken können in dieser Situation eine wichtige Orientierungsfunktion übernehmen. Dafür müssen sie komplexe Themen verständlich erklären, ohne wesentliche Risiken oder Zusammenhänge auszublenden. Gute Finanzbildung reduziert Komplexität, ohne die Realität unzulässig zu vereinfachen. Besonders sichtbar wird dies bei Themen wie Wertpapieren, Absicherung und Altersvorsorge. Eine reine Produktbeschreibung beantwortet noch nicht die Frage, ob ein Angebot zur persönlichen Situation passt. Junge Kunden benötigen vielmehr Unterstützung dabei, finanzielle Prioritäten zu setzen, Zusammenhänge zu verstehen und die Konsequenzen einer Entscheidung einschätzen zu können. Eine Bank, die verständliches Finanzwissen vermittelt, stärkt deshalb nicht nur die finanzielle Kompetenz ihrer Kunden. Sie schafft zugleich eine wichtige Grundlage für Vertrauen und spätere Beratungsgespräche.
3. Verbindet die Bank digitale Möglichkeiten mit persönlicher Beratung?
Die Vorstellung, junge Menschen wollten ihre Finanzangelegenheiten ausschließlich digital und ohne persönlichen Kontakt erledigen, greift zu kurz. Digitale Angebote werden selbstverständlich erwartet. Gleichzeitig wächst bei komplexen oder langfristig bedeutsamen Entscheidungen der Wunsch nach einem kompetenten Ansprechpartner. Ein Girokonto lässt sich häufig vollständig digital eröffnen. Auch ein Sparplan kann mit wenigen Schritten eingerichtet werden. Bei der Frage, wie Geldanlage, Liquiditätsreserve, Absicherung und Altersvorsorge sinnvoll zusammenspielen, reicht eine technische Abschlussstrecke jedoch häufig nicht aus. Eine zukunftsfähige Bank sollte deshalb keinen künstlichen Gegensatz zwischen digitaler Nutzung und persönlicher Beratung aufbauen. Vielmehr muss sie beides intelligent miteinander verbinden. Ein digitaler Kontakt kann der Einstieg in eine persönliche Finanzplanung sein. Ein Chat kann erste Fragen klären und bei Bedarf in ein Gespräch überleiten. Digitale Anwendungen können eine Beratung vorbereiten, Ergebnisse dokumentieren und die weitere Begleitung unterstützen. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob eine Bank digital oder persönlich arbeitet. Entscheidend ist, ob junge Kunden abhängig von ihrer Fragestellung unkompliziert zwischen beiden Welten wechseln können.
4. Funktioniert die gesamte Informationsreise auch mobil?
Für junge Erwachsene ist das Smartphone häufig der erste und wichtigste Zugang zu Informationen und Finanzdienstleistungen. Eine Website kann auf einem großen Bildschirm überzeugend wirken und auf einem mobilen Endgerät dennoch erhebliche Schwächen zeigen. Unübersichtliche Menüs, schwer lesbare Texte, lange Ladezeiten oder komplizierte Kontaktwege können dazu führen, dass Interessenten ihre Suche abbrechen. Mobiloptimierung ist deshalb weit mehr als eine technische Frage. Sie entscheidet darüber, ob Informationen überhaupt gefunden und genutzt werden können. Besonders wichtig ist eine klare Struktur: Gelangen junge Interessenten schnell zu den Themen, die für sie relevant sind? Sind Kontaktmöglichkeiten sofort erkennbar? Lassen sich Termine, Rückrufe oder digitale Gespräche ohne unnötige Zwischenschritte vereinbaren? Auch der Übergang zwischen verschiedenen Kontaktpunkten sollte funktionieren. Wer über einen Social-Media-Beitrag auf ein Finanzthema aufmerksam wird, sollte auf der Website passende vertiefende Informationen finden. Wer dort eine konkrete Frage entwickelt, sollte unkompliziert einen Ansprechpartner erreichen können. Eine gute Customer Journey besteht nicht aus einzelnen digitalen Leuchttürmen. Sie entsteht erst dann, wenn alle Schritte aus Kundensicht sinnvoll miteinander verbunden sind.
5. Bietet der Social-Media-Auftritt echten Mehrwert oder nur Werbung?
Instagram, TikTok, YouTube und andere Plattformen sind längst Bestandteil der finanziellen Informationswelt junger Menschen. Für Banken reicht es deshalb nicht, lediglich mit einem eigenen Profil vertreten zu sein. Entscheidend ist, welche Inhalte sie dort anbieten. Ein überzeugender Social-Media-Auftritt greift relevante Fragen auf, vermittelt Wissen, ordnet aktuelle Entwicklungen ein und macht Ansprechpartner sichtbar. Er spricht die Sprache der Zielgruppe, ohne sich künstlich anzubiedern. Vor allem sollte er nicht ausschließlich aus Produktwerbung, Gewinnspielen, Veranstaltungshinweisen oder allgemeinen Imagebotschaften bestehen. Qualität zeigt sich auch in der Kontinuität. Einzelne aufwendig produzierte Beiträge ergeben noch keine erkennbare Strategie. Junge Nutzer sollten vielmehr den Eindruck gewinnen, dass sich eine Bank dauerhaft mit ihren Themen auseinandersetzt und ihnen regelmäßig einen inhaltlichen Mehrwert bietet. Dabei muss nicht jede Bank auf jeder Plattform vertreten sein. Ein glaubwürdiger und gut gepflegter Auftritt auf ausgewählten Kanälen kann überzeugender sein als eine Vielzahl halbherzig bespielter Profile.
6. Wirkt die Bank über alle Kontaktpunkte hinweg glaubwürdig und konsistent?
Eine Bank kann auf Instagram jung und nahbar auftreten, auf ihrer Website jedoch distanziert und kompliziert kommunizieren. Sie kann ausführlich über Finanzbildung sprechen, im konkreten digitalen Dialog aber nur auf einzelne Produkte verweisen. Sie kann persönliche Beratung hervorheben, ohne einen einfachen Weg zur Kontaktaufnahme anzubieten. Solche Brüche prägen den Gesamteindruck. Junge Kunden nehmen eine Bank nicht anhand eines einzelnen Kanals wahr. Sie erleben ein digitales Ökosystem aus Website, Suchergebnissen, Social Media, Videos, Apps, Chat-Angeboten und persönlichen Kontaktmöglichkeiten. Glaubwürdigkeit entsteht, wenn Botschaften und Leistungen zusammenpassen. Wer Orientierung verspricht, muss verständliche Antworten anbieten. Wer Nähe betont, sollte erreichbar sein. Wer junge Kunden ansprechen möchte, muss deren Themen kontinuierlich aufgreifen. Authentizität bedeutet dabei nicht, möglichst jugendlich aufzutreten. Eine Bank wirkt authentisch, wenn sie ihre eigene Rolle glaubwürdig ausfüllt und jungen Menschen erkennbar auf Augenhöhe begegnet.
7. Ist die Bank auch vor Ort ein relevanter Ansprechpartner?
Digitale Angebote haben die geografischen Grenzen des Bankgeschäfts verändert. Junge Kunden können Konten, Depots und Finanzprodukte bei bundesweit oder international tätigen Anbietern abschließen. Dennoch bleibt die regionale Nähe für viele Menschen relevant; insbesondere dann, wenn persönliche Beratung, Vertrauen und langfristige Begleitung gefragt sind. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, welche Bank deutschlandweit ein gutes digitales Angebot besitzt. Für viele Verbraucher ist ebenso wichtig, welches Institut an ihrem Wohnort besonders überzeugend auf die Bedürfnisse junger Menschen eingeht. Eine Regionalbank kann hier besondere Stärken ausspielen. Sie kennt das wirtschaftliche Umfeld, ist persönlich erreichbar und kann ihre digitalen Angebote mit Ansprechpartnern vor Ort verbinden. Diese Nähe allein ist jedoch noch kein Qualitätsnachweis. Sie entfaltet ihren Wert erst dann, wenn sie mit zeitgemäßer Kommunikation, verständlicher Finanzbildung und einer überzeugenden digitalen Customer Journey verbunden wird.
Bankqualität für junge Kunden wird regional vergleichbar
Genau an dieser Stelle setzt der Bankentest ?NextGen Bank 2027? der Gesellschaft für Qualitätsprüfung an. Auf Grundlage der NextGen Studie 2026 und der langjährigen Erfahrung aus unterschiedlichen Bankentests wird untersucht, wie überzeugend Regionalbanken die Erwartungen junger Kundinnen und Kunden erfüllen. Bewertet werden fünf zentrale Bereiche: der Digital-Check, die persönliche Finanzplanung, die Auftritte auf LinkedIn und Instagram sowie die Authentizität im gesamten digitalen Ökosystem, in das auch Plattformen wie TikTok und YouTube einbezogen werden. Dadurch entsteht ein umfassendes Bild davon, wie gut eine Bank junge Menschen digital erreicht, ihnen Orientierung bietet und unterschiedliche Kontaktpunkte miteinander verbindet. Mit dem Young Finance Award 2027 werden die Ergebnisse erstmals konsequent auf einzelne Städte ausgerichtet. Für das Testjahr 2027 umfasst die regionale Auswertung insgesamt mehr als 200 Städte. Die jeweils überzeugendste Bank erhält die Auszeichnung:
?NextGen Bank 2027 ? 1. Platz in [STADT]?
Damit wird aus einem bundesweiten Bankentest eine konkrete Entscheidungshilfe vor Ort. Junge Verbraucher müssen nicht mehr in überregionalen Listen danach suchen, ob eine Bank aus ihrem persönlichen Umfeld vertreten ist. Sie können gezielt prüfen, welches Institut in ihrer Stadt im Test besonders überzeugt hat.
Die beste Bank überzeugt nicht nur an einem einzelnen Kontaktpunkt
Die Suche nach einer passenden Bank lässt sich nicht auf Kontogebühren, eine App oder die Zahl der Filialen reduzieren. Junge Kunden erwarten digitale Einfachheit, verständliche Informationen, relevante Finanzbildungsangebote und glaubwürdige Kommunikation. Gleichzeitig möchten viele von ihnen bei wichtigen finanziellen Entscheidungen auf persönliche Beratung und einen verlässlichen Ansprechpartner zurückgreifen können. Die beste Bank für junge Menschen ist deshalb nicht zwingend das Institut mit dem auffälligsten Social-Media-Auftritt oder den meisten digitalen Funktionen. Sie ist die Bank, bei der die unterschiedlichen Bestandteile aus Kundensicht zu einem überzeugenden Gesamtangebot zusammenfinden.
Auf www.Young-Finance-Award.de können Verbraucher die regionalen Ergebnisse des Bankentests ?NextGen Bank 2027? abrufen und gezielt nach ihrer Stadt suchen. So erhält die Frage ?Welche Bank passt zu jungen Kunden?? erstmals eine konkrete Antwort vor Ort.
Die NextGen Studie 2026 der Gesellschaft für Qualitätsprüfung zeigt, dass junge Erwachsene digitale Möglichkeiten intensiv nutzen, persönliche Beratung aber keineswegs für verzichtbar halten. 78 Prozent der Befragten bewerten eine persönliche Beratung mindestens als wichtig. Gleichzeitig sehen nur 53 Prozent diesen Anspruch bei ihrer Bank als erfüllt an. Darüber hinaus wünschen sich 67 Prozent eine Verbindung aus persönlicher Beratung und digitalen Investmentmöglichkeiten. Die beste Bank für junge Menschen ist deshalb nicht automatisch die Bank mit der modernsten App oder der größten Reichweite in den sozialen Medien. Sie muss digitale Zugänglichkeit mit verständlichen Informationen, glaubwürdiger Kommunikation und ausgezeichneter persönlicher Orientierung verbinden. Sieben Fragen helfen dabei, die Qualität eines Instituts bereits vor der ersten Entscheidung besser einzuschätzen.
1. Finde ich Antworten auf meine tatsächlichen Finanzfragen?
Junge Menschen suchen selten abstrakt nach einer ?guten Bank?. Sie haben konkrete Fragen: Wie kann ich sinnvoll mit dem Vermögensaufbau beginnen? Ist ein ETF-Sparplan für mich geeignet? Welche Versicherungen benötige ich wirklich? Wie viel sollte ich als finanzielle Reserve zurücklegen? Wann muss ich mich mit meiner Altersvorsorge beschäftigen? Und wie kann ich meine erste Immobilie finanzieren? Eine überzeugende Bank sollte diese Fragen aufgreifen und verständlich beantworten. Dabei genügt es nicht, einzelne Produkte aufzulisten oder auf Preis- und Leistungsverzeichnisse zu verweisen. Entscheidend ist, ob aus den Informationen eine nachvollziehbare Orientierung entsteht.
Gute digitale Kommunikation beginnt deshalb nicht beim Produkt, sondern bei der Lebenssituation des Kunden. Wer gerade seine Ausbildung oder sein Studium beendet, benötigt andere Antworten als jemand, der bereits über eine Familiengründung, den Kauf einer Immobilie oder den langfristigen Vermögensaufbau nachdenkt. Eine NextGen Bank sollte diese unterschiedlichen Ausgangssituationen erkennen und ihre Informationen entsprechend strukturieren.
2. Erklärt die Bank Finanzthemen verständlich und ohne unnötige Hürden?
Finanzielle Bildung wird zu einem immer wichtigeren Qualitätsmerkmal. Das liegt nicht daran, dass jungen Menschen grundsätzlich das Interesse an Finanzthemen fehlt. Vielmehr treffen sie im Internet auf eine kaum überschaubare Menge an Informationen, Empfehlungen und Meinungen. Zwischen seriöser Einordnung, vereinfachten Erfolgsgeschichten, Werbung und teilweise widersprüchlichen Ratschlägen müssen sie selbst entscheiden, welchen Quellen sie vertrauen. Banken können in dieser Situation eine wichtige Orientierungsfunktion übernehmen. Dafür müssen sie komplexe Themen verständlich erklären, ohne wesentliche Risiken oder Zusammenhänge auszublenden. Gute Finanzbildung reduziert Komplexität, ohne die Realität unzulässig zu vereinfachen. Besonders sichtbar wird dies bei Themen wie Wertpapieren, Absicherung und Altersvorsorge. Eine reine Produktbeschreibung beantwortet noch nicht die Frage, ob ein Angebot zur persönlichen Situation passt. Junge Kunden benötigen vielmehr Unterstützung dabei, finanzielle Prioritäten zu setzen, Zusammenhänge zu verstehen und die Konsequenzen einer Entscheidung einschätzen zu können. Eine Bank, die verständliches Finanzwissen vermittelt, stärkt deshalb nicht nur die finanzielle Kompetenz ihrer Kunden. Sie schafft zugleich eine wichtige Grundlage für Vertrauen und spätere Beratungsgespräche.
3. Verbindet die Bank digitale Möglichkeiten mit persönlicher Beratung?
Die Vorstellung, junge Menschen wollten ihre Finanzangelegenheiten ausschließlich digital und ohne persönlichen Kontakt erledigen, greift zu kurz. Digitale Angebote werden selbstverständlich erwartet. Gleichzeitig wächst bei komplexen oder langfristig bedeutsamen Entscheidungen der Wunsch nach einem kompetenten Ansprechpartner. Ein Girokonto lässt sich häufig vollständig digital eröffnen. Auch ein Sparplan kann mit wenigen Schritten eingerichtet werden. Bei der Frage, wie Geldanlage, Liquiditätsreserve, Absicherung und Altersvorsorge sinnvoll zusammenspielen, reicht eine technische Abschlussstrecke jedoch häufig nicht aus. Eine zukunftsfähige Bank sollte deshalb keinen künstlichen Gegensatz zwischen digitaler Nutzung und persönlicher Beratung aufbauen. Vielmehr muss sie beides intelligent miteinander verbinden. Ein digitaler Kontakt kann der Einstieg in eine persönliche Finanzplanung sein. Ein Chat kann erste Fragen klären und bei Bedarf in ein Gespräch überleiten. Digitale Anwendungen können eine Beratung vorbereiten, Ergebnisse dokumentieren und die weitere Begleitung unterstützen. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob eine Bank digital oder persönlich arbeitet. Entscheidend ist, ob junge Kunden abhängig von ihrer Fragestellung unkompliziert zwischen beiden Welten wechseln können.
4. Funktioniert die gesamte Informationsreise auch mobil?
Für junge Erwachsene ist das Smartphone häufig der erste und wichtigste Zugang zu Informationen und Finanzdienstleistungen. Eine Website kann auf einem großen Bildschirm überzeugend wirken und auf einem mobilen Endgerät dennoch erhebliche Schwächen zeigen. Unübersichtliche Menüs, schwer lesbare Texte, lange Ladezeiten oder komplizierte Kontaktwege können dazu führen, dass Interessenten ihre Suche abbrechen. Mobiloptimierung ist deshalb weit mehr als eine technische Frage. Sie entscheidet darüber, ob Informationen überhaupt gefunden und genutzt werden können. Besonders wichtig ist eine klare Struktur: Gelangen junge Interessenten schnell zu den Themen, die für sie relevant sind? Sind Kontaktmöglichkeiten sofort erkennbar? Lassen sich Termine, Rückrufe oder digitale Gespräche ohne unnötige Zwischenschritte vereinbaren? Auch der Übergang zwischen verschiedenen Kontaktpunkten sollte funktionieren. Wer über einen Social-Media-Beitrag auf ein Finanzthema aufmerksam wird, sollte auf der Website passende vertiefende Informationen finden. Wer dort eine konkrete Frage entwickelt, sollte unkompliziert einen Ansprechpartner erreichen können. Eine gute Customer Journey besteht nicht aus einzelnen digitalen Leuchttürmen. Sie entsteht erst dann, wenn alle Schritte aus Kundensicht sinnvoll miteinander verbunden sind.
5. Bietet der Social-Media-Auftritt echten Mehrwert oder nur Werbung?
Instagram, TikTok, YouTube und andere Plattformen sind längst Bestandteil der finanziellen Informationswelt junger Menschen. Für Banken reicht es deshalb nicht, lediglich mit einem eigenen Profil vertreten zu sein. Entscheidend ist, welche Inhalte sie dort anbieten. Ein überzeugender Social-Media-Auftritt greift relevante Fragen auf, vermittelt Wissen, ordnet aktuelle Entwicklungen ein und macht Ansprechpartner sichtbar. Er spricht die Sprache der Zielgruppe, ohne sich künstlich anzubiedern. Vor allem sollte er nicht ausschließlich aus Produktwerbung, Gewinnspielen, Veranstaltungshinweisen oder allgemeinen Imagebotschaften bestehen. Qualität zeigt sich auch in der Kontinuität. Einzelne aufwendig produzierte Beiträge ergeben noch keine erkennbare Strategie. Junge Nutzer sollten vielmehr den Eindruck gewinnen, dass sich eine Bank dauerhaft mit ihren Themen auseinandersetzt und ihnen regelmäßig einen inhaltlichen Mehrwert bietet. Dabei muss nicht jede Bank auf jeder Plattform vertreten sein. Ein glaubwürdiger und gut gepflegter Auftritt auf ausgewählten Kanälen kann überzeugender sein als eine Vielzahl halbherzig bespielter Profile.
6. Wirkt die Bank über alle Kontaktpunkte hinweg glaubwürdig und konsistent?
Eine Bank kann auf Instagram jung und nahbar auftreten, auf ihrer Website jedoch distanziert und kompliziert kommunizieren. Sie kann ausführlich über Finanzbildung sprechen, im konkreten digitalen Dialog aber nur auf einzelne Produkte verweisen. Sie kann persönliche Beratung hervorheben, ohne einen einfachen Weg zur Kontaktaufnahme anzubieten. Solche Brüche prägen den Gesamteindruck. Junge Kunden nehmen eine Bank nicht anhand eines einzelnen Kanals wahr. Sie erleben ein digitales Ökosystem aus Website, Suchergebnissen, Social Media, Videos, Apps, Chat-Angeboten und persönlichen Kontaktmöglichkeiten. Glaubwürdigkeit entsteht, wenn Botschaften und Leistungen zusammenpassen. Wer Orientierung verspricht, muss verständliche Antworten anbieten. Wer Nähe betont, sollte erreichbar sein. Wer junge Kunden ansprechen möchte, muss deren Themen kontinuierlich aufgreifen. Authentizität bedeutet dabei nicht, möglichst jugendlich aufzutreten. Eine Bank wirkt authentisch, wenn sie ihre eigene Rolle glaubwürdig ausfüllt und jungen Menschen erkennbar auf Augenhöhe begegnet.
7. Ist die Bank auch vor Ort ein relevanter Ansprechpartner?
Digitale Angebote haben die geografischen Grenzen des Bankgeschäfts verändert. Junge Kunden können Konten, Depots und Finanzprodukte bei bundesweit oder international tätigen Anbietern abschließen. Dennoch bleibt die regionale Nähe für viele Menschen relevant; insbesondere dann, wenn persönliche Beratung, Vertrauen und langfristige Begleitung gefragt sind. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, welche Bank deutschlandweit ein gutes digitales Angebot besitzt. Für viele Verbraucher ist ebenso wichtig, welches Institut an ihrem Wohnort besonders überzeugend auf die Bedürfnisse junger Menschen eingeht. Eine Regionalbank kann hier besondere Stärken ausspielen. Sie kennt das wirtschaftliche Umfeld, ist persönlich erreichbar und kann ihre digitalen Angebote mit Ansprechpartnern vor Ort verbinden. Diese Nähe allein ist jedoch noch kein Qualitätsnachweis. Sie entfaltet ihren Wert erst dann, wenn sie mit zeitgemäßer Kommunikation, verständlicher Finanzbildung und einer überzeugenden digitalen Customer Journey verbunden wird.
Bankqualität für junge Kunden wird regional vergleichbar
Genau an dieser Stelle setzt der Bankentest ?NextGen Bank 2027? der Gesellschaft für Qualitätsprüfung an. Auf Grundlage der NextGen Studie 2026 und der langjährigen Erfahrung aus unterschiedlichen Bankentests wird untersucht, wie überzeugend Regionalbanken die Erwartungen junger Kundinnen und Kunden erfüllen. Bewertet werden fünf zentrale Bereiche: der Digital-Check, die persönliche Finanzplanung, die Auftritte auf LinkedIn und Instagram sowie die Authentizität im gesamten digitalen Ökosystem, in das auch Plattformen wie TikTok und YouTube einbezogen werden. Dadurch entsteht ein umfassendes Bild davon, wie gut eine Bank junge Menschen digital erreicht, ihnen Orientierung bietet und unterschiedliche Kontaktpunkte miteinander verbindet. Mit dem Young Finance Award 2027 werden die Ergebnisse erstmals konsequent auf einzelne Städte ausgerichtet. Für das Testjahr 2027 umfasst die regionale Auswertung insgesamt mehr als 200 Städte. Die jeweils überzeugendste Bank erhält die Auszeichnung:
?NextGen Bank 2027 ? 1. Platz in [STADT]?
Damit wird aus einem bundesweiten Bankentest eine konkrete Entscheidungshilfe vor Ort. Junge Verbraucher müssen nicht mehr in überregionalen Listen danach suchen, ob eine Bank aus ihrem persönlichen Umfeld vertreten ist. Sie können gezielt prüfen, welches Institut in ihrer Stadt im Test besonders überzeugt hat.
Die beste Bank überzeugt nicht nur an einem einzelnen Kontaktpunkt
Die Suche nach einer passenden Bank lässt sich nicht auf Kontogebühren, eine App oder die Zahl der Filialen reduzieren. Junge Kunden erwarten digitale Einfachheit, verständliche Informationen, relevante Finanzbildungsangebote und glaubwürdige Kommunikation. Gleichzeitig möchten viele von ihnen bei wichtigen finanziellen Entscheidungen auf persönliche Beratung und einen verlässlichen Ansprechpartner zurückgreifen können. Die beste Bank für junge Menschen ist deshalb nicht zwingend das Institut mit dem auffälligsten Social-Media-Auftritt oder den meisten digitalen Funktionen. Sie ist die Bank, bei der die unterschiedlichen Bestandteile aus Kundensicht zu einem überzeugenden Gesamtangebot zusammenfinden.
Auf www.Young-Finance-Award.de können Verbraucher die regionalen Ergebnisse des Bankentests ?NextGen Bank 2027? abrufen und gezielt nach ihrer Stadt suchen. So erhält die Frage ?Welche Bank passt zu jungen Kunden?? erstmals eine konkrete Antwort vor Ort.
Über "Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH":
Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH zählt zu den führenden unabhängigen Testinstituten für Beratungsqualität und Kundenorientierung in der deutschen Finanzbranche. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen wissenschaftlich fundierte Analysen, Praxistests und Studien zu den Themen Beratung, Service, Digitalisierung, Baufinanzierung, Vermögensberatung, Finanzbildung und Kundenerlebnis.
Mit ihren bundesweiten Testreihen wie „BESTE BANK vor Ort“, „SEHR GUT in der Baufinanzierung“, den Private-Banking-Tests sowie den NextGen-Analysen untersucht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung jährlich mehrere tausend Kundenkontakte und digitale Berührungspunkte. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen sowohl Verbrauchern als Orientierungshilfe als auch Finanzinstituten als Grundlage zur Weiterentwicklung ihrer Beratungs- und Servicequalität.
Darüber hinaus veröffentlicht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung regelmäßig Fachbeiträge, Studien und Marktanalysen zu aktuellen Entwicklungen im Banking und engagiert sich insbesondere für die Stärkung der Finanzbildung sowie die Förderung einer kundenorientierten Beratungskultur.
Getreu dem Unternehmensmotto „Weil wir Qualität prüfen.“ verfolgt sie das Ziel, Qualität sichtbar, vergleichbar und nachhaltig wirksam zu machen.
Mit ihren bundesweiten Testreihen wie „BESTE BANK vor Ort“, „SEHR GUT in der Baufinanzierung“, den Private-Banking-Tests sowie den NextGen-Analysen untersucht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung jährlich mehrere tausend Kundenkontakte und digitale Berührungspunkte. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen sowohl Verbrauchern als Orientierungshilfe als auch Finanzinstituten als Grundlage zur Weiterentwicklung ihrer Beratungs- und Servicequalität.
Darüber hinaus veröffentlicht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung regelmäßig Fachbeiträge, Studien und Marktanalysen zu aktuellen Entwicklungen im Banking und engagiert sich insbesondere für die Stärkung der Finanzbildung sowie die Förderung einer kundenorientierten Beratungskultur.
Getreu dem Unternehmensmotto „Weil wir Qualität prüfen.“ verfolgt sie das Ziel, Qualität sichtbar, vergleichbar und nachhaltig wirksam zu machen.
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