Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung wertet rund 2.000 Ermittlungen im Jahr aus. Menschliches Fehlverhalten folgt mit 22 Prozent, Überhitzung und Brandstiftung liegen bei jeweils 9 Prozent der untersuchten Fälle.
LED-Streifen sicher verlegen: Elektrizität führt die Brandursachenstatistik 2025 des IFS mit 30 Prozent aller untersuchten Gebäudebrände an
Bietigheim-Bissingen, 13.09.2026 (PresseBox) - Elektrizität ist die häufigste Ursache jener Gebäudebrände, die in Deutschland gutachterlich untersucht werden. Laut der Ursachenstatistik Brandschäden 2025 des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) entfallen 30 Prozent der Fälle auf diese Ursache, ausgewertet über den Erhebungszeitraum 2016 bis 2025. Das Institut führt nach eigenen Angaben rund 2.000 Brandursachenermittlungen pro Jahr durch und stellt die Auswertung seit April 2026 zum Abruf bereit. Für Haushalte beginnt im September 2026 die Jahreszeit, in der zusätzliche Lichtquellen ins Haus kommen ? und damit die Frage nach einer sauber gelegten Installation, die eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Verlegen von Lichtleisten beantwortet.
Woran das Institut die häufigste Brandursache festmacht
Die Verteilung ist über die Jahre annähernd stabil. Nach Angaben des Instituts ergibt sich für den Erhebungszeitraum 2016 bis 2025 folgendes Bild der untersuchten Gebäudebrände:
Elektrizität: 30 Prozent
Menschliches Fehlverhalten: 22 Prozent
Sonstiges und unbekannt: 21 Prozent
Überhitzung: 9 Prozent
Brandstiftung: 9 Prozent
Feuergefährliche Arbeiten: 3 Prozent
Explosion, Selbstentzündung und offenes Feuer: jeweils 2 Prozent
Das Institut weist ausdrücklich darauf hin, dass die Auswahl der Untersuchungen von den Auftraggebern bestimmt wird. Die Statistik bildet damit nicht das gesamte Schadengeschehen in Deutschland ab, sondern den Ausschnitt, den Versicherer begutachten lassen.
Warum Steckdosenleisten in der Auswertung auffallen
Innerhalb der elektrischen Ursachen nennt das Institut die Geräte, die am häufigsten am Anfang stehen: Kühl- und Gefriergeräte, Wäschetrockner sowie Verlängerungsleitungen und Steckdosenleisten. Die dritte Gruppe ist für nachträglich montierte Beleuchtung die interessante, denn genau dort hängen die Steckernetzteile.
Eine Lichtinstallation im Wohnraum wächst selten geplant. Zu einem ersten Meter unter dem Regal kommt ein zweiter hinter dem Fernseher, dazu ein Verlängerungskabel und eine weitere Mehrfachsteckdose. Jede zusätzliche Steckstelle ist eine Kontaktstelle mehr, an der Übergangswiderstände entstehen können.
Woran sich ein belastbares Netzteil erkennen lässt
Ein Netzteil trägt die gesamte Last einer Lichtstrecke und wird deshalb warm. Entscheidend sind die Leistungsreserve gegenüber der angeschlossenen Länge, eine freie Lage ohne Wärmestau und ein Betrieb, der zur Schutzart des Einbauorts passt. Welche Bauformen sich für Steuerung und Stromversorgung anbieten, ordnet ein Vergleich der Steuergeräte für LED-Streifen ein.
Bei der Produktauswahl lohnt ein Blick auf die Marktaufsicht. Nach Angaben der Europäischen Kommission gingen 2025 insgesamt 4.671 Warnmeldungen im europäischen Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte ein, 13 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit dem Start des Systems im Jahr 2003. Elektrogeräte und Zubehör waren dabei die dritthäufigste gemeldete Produktgruppe; die Behörden ergriffen 5.794 Folgemaßnahmen.
Was beim Verlegen im Herbst zu bedenken ist
Kürzen, Löten und Kleben entscheiden über die Lebensdauer einer Lichtstrecke. Ein Streifen wird nur an den markierten Trennstellen gekürzt, Verbindungen brauchen sauberen Kontakt statt Klemmdruck auf blankem Kupfer, und Aluminiumprofile führen die Wärme ab, die sonst an der Klebefläche bleibt. Wer eine dauerhaft eingebaute Lichtlösung plant, gibt die Arbeit an eine Elektrofachkraft.
?Die Statistik nennt keine einzelne Produktgruppe als Schuldigen, und das ist die eigentliche Nachricht. Was zählt, ist die Sorgfalt an der Steckstelle, nicht die Herkunft des Streifens?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wann die nächsten Zahlen vorliegen
Das Institut aktualisiert seine Ursachenstatistik jährlich und verschiebt den Erhebungszeitraum jeweils um ein Jahr. Die nächste Auswertung wird den Zeitraum 2017 bis 2026 abbilden und zeigen, ob der Anteil der elektrischen Ursachen nach Angaben des Instituts bei 30 Prozent bleibt. Auch das europäische Schnellwarnsystem legt jedes Frühjahr eine Jahresbilanz vor.
Für den Haushalt folgt daraus eine überschaubare Konsequenz: Wer im Herbst 2026 Lichtstreifen ergänzt, prüft zuerst die vorhandene Steckdosenlage und die Belastung der Leiste, bevor er zusätzliche Netzteile anschließt. Diese Prüfung kostet zehn Minuten und ist der Teil der Arbeit, der später niemandem auffällt.
Woran das Institut die häufigste Brandursache festmacht
Die Verteilung ist über die Jahre annähernd stabil. Nach Angaben des Instituts ergibt sich für den Erhebungszeitraum 2016 bis 2025 folgendes Bild der untersuchten Gebäudebrände:
Elektrizität: 30 Prozent
Menschliches Fehlverhalten: 22 Prozent
Sonstiges und unbekannt: 21 Prozent
Überhitzung: 9 Prozent
Brandstiftung: 9 Prozent
Feuergefährliche Arbeiten: 3 Prozent
Explosion, Selbstentzündung und offenes Feuer: jeweils 2 Prozent
Das Institut weist ausdrücklich darauf hin, dass die Auswahl der Untersuchungen von den Auftraggebern bestimmt wird. Die Statistik bildet damit nicht das gesamte Schadengeschehen in Deutschland ab, sondern den Ausschnitt, den Versicherer begutachten lassen.
Warum Steckdosenleisten in der Auswertung auffallen
Innerhalb der elektrischen Ursachen nennt das Institut die Geräte, die am häufigsten am Anfang stehen: Kühl- und Gefriergeräte, Wäschetrockner sowie Verlängerungsleitungen und Steckdosenleisten. Die dritte Gruppe ist für nachträglich montierte Beleuchtung die interessante, denn genau dort hängen die Steckernetzteile.
Eine Lichtinstallation im Wohnraum wächst selten geplant. Zu einem ersten Meter unter dem Regal kommt ein zweiter hinter dem Fernseher, dazu ein Verlängerungskabel und eine weitere Mehrfachsteckdose. Jede zusätzliche Steckstelle ist eine Kontaktstelle mehr, an der Übergangswiderstände entstehen können.
Woran sich ein belastbares Netzteil erkennen lässt
Ein Netzteil trägt die gesamte Last einer Lichtstrecke und wird deshalb warm. Entscheidend sind die Leistungsreserve gegenüber der angeschlossenen Länge, eine freie Lage ohne Wärmestau und ein Betrieb, der zur Schutzart des Einbauorts passt. Welche Bauformen sich für Steuerung und Stromversorgung anbieten, ordnet ein Vergleich der Steuergeräte für LED-Streifen ein.
Bei der Produktauswahl lohnt ein Blick auf die Marktaufsicht. Nach Angaben der Europäischen Kommission gingen 2025 insgesamt 4.671 Warnmeldungen im europäischen Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte ein, 13 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit dem Start des Systems im Jahr 2003. Elektrogeräte und Zubehör waren dabei die dritthäufigste gemeldete Produktgruppe; die Behörden ergriffen 5.794 Folgemaßnahmen.
Was beim Verlegen im Herbst zu bedenken ist
Kürzen, Löten und Kleben entscheiden über die Lebensdauer einer Lichtstrecke. Ein Streifen wird nur an den markierten Trennstellen gekürzt, Verbindungen brauchen sauberen Kontakt statt Klemmdruck auf blankem Kupfer, und Aluminiumprofile führen die Wärme ab, die sonst an der Klebefläche bleibt. Wer eine dauerhaft eingebaute Lichtlösung plant, gibt die Arbeit an eine Elektrofachkraft.
?Die Statistik nennt keine einzelne Produktgruppe als Schuldigen, und das ist die eigentliche Nachricht. Was zählt, ist die Sorgfalt an der Steckstelle, nicht die Herkunft des Streifens?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wann die nächsten Zahlen vorliegen
Das Institut aktualisiert seine Ursachenstatistik jährlich und verschiebt den Erhebungszeitraum jeweils um ein Jahr. Die nächste Auswertung wird den Zeitraum 2017 bis 2026 abbilden und zeigen, ob der Anteil der elektrischen Ursachen nach Angaben des Instituts bei 30 Prozent bleibt. Auch das europäische Schnellwarnsystem legt jedes Frühjahr eine Jahresbilanz vor.
Für den Haushalt folgt daraus eine überschaubare Konsequenz: Wer im Herbst 2026 Lichtstreifen ergänzt, prüft zuerst die vorhandene Steckdosenlage und die Belastung der Leiste, bevor er zusätzliche Netzteile anschließt. Diese Prüfung kostet zehn Minuten und ist der Teil der Arbeit, der später niemandem auffällt.
Über "Provimedia GmbH":
Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zugänglich zu machen. Wir haben uns auf übersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.
Suchen