Zwei Drittel der Verbraucher haben schon einmal eine größere Ausgabe finanziert. Eine bundesweit repräsentative Marktstudie zeigt, welche Abschlusswege sie dafür wählen und welche Bedingungen sie an ein Angebot im Netz knüpfen
Konsumfinanzierung: 41 Prozent der letzten Abschlüsse liefen über das Internet, 59 Prozent weiterhin über Filiale, Autohaus und Ladengeschäft
Bietigheim-Bissingen, 23.09.2026 (PresseBox) - Der Abschluss eines Ratenkredits verlagert sich ins Netz, aber langsamer als der Einkauf selbst. Der Bankenfachverband hat am 15. Mai 2026 die Marktstudie 2025 zur Konsumfinanzierung veröffentlicht, für die YouGov Deutschland vom 18. bis zum 28. Juli 2025 insgesamt 2.020 Personen zwischen 18 und 69 Jahren befragt hat. Danach wurden 59 Prozent der jeweils letzten Finanzierungen offline und 41 Prozent online abgeschlossen. Welche Angaben Banken vor einer Zusage regelmäßig verlangen, fasst eine Übersicht der Voraussetzungen für eine Konsumfinanzierung im Überblick zusammen.
Drei Werte beschreiben, wie verbreitet Finanzierung tatsächlich ist
Finanzierung ist für die Mehrheit der Verbraucher kein Ausnahmefall. Laut der Marktstudie haben zwei Drittel der Befragten schon einmal eine größere Ausgabe finanziert, während ein Drittel das noch nie getan hat. Von denjenigen, die in den zwölf Monaten vor der Befragung mindestens eine größere Ausgabe hatten, finanzierten 48 Prozent mindestens eine davon.
Die Studie unterscheidet dabei zwei Kreditformen. Auf Ratenkredite im weiteren Sinne, zu denen auch Ratenkauf und Drei-Wege-Finanzierung zählen, entfielen 23 Prozent, auf Rahmenkredite wie Kreditkarte, Abrufkredit oder Dispositionskredit 9 Prozent. Wer die monatliche Belastung vorab durchrechnen will, findet dafür einen Rechner für Finanzierungen mit Schlussrate.
Der Bankenfachverband lässt Verhalten und Einstellungen privater Verbraucher zu Konsumkrediten nach eigenen Angaben seit 2008 jährlich untersuchen. Der Verband tritt inzwischen unter dem Namen Kreditbankenverband auf.
Wo die letzten Abschlüsse tatsächlich zustande gekommen sind
Die Filiale bleibt der häufigste einzelne Abschlussort. Nach Angaben der Marktstudie entfielen 27 Prozent der jeweils letzten Finanzierungen auf die eigene Filialbank oder Sparkasse. Grundlage dieser Auswertung sind 1.061 Befragte, die mindestens eine Anschaffung finanziert haben.
Sechs Abschlussorte tragen zusammen den größten Teil des Marktes:
Eigene Filialbank oder Sparkasse: 27 Prozent.
Stationärer Kraftfahrzeughändler: 14 Prozent.
Stationärer Handel: 12 Prozent.
Versandhandel oder Onlinehandel: 11 Prozent.
Andere Online-Bank: 11 Prozent.
Eigene Online-Bank: 8 Prozent.
Auf Vergleichsportale entfielen 4 Prozent der letzten Abschlüsse, auf Online-Kreditvermittler 1 Prozent. Der Handel insgesamt kommt auf 38 Prozent, gerechnet über stationäre und digitale Wege zusammen. Direkt beim Hersteller schlossen 6 Prozent ab.
Was Verbraucher bei einer Konsumfinanzierung im Internet voraussetzen
Vertrauen entscheidet stärker als der Betrag. Laut der Marktstudie nennen 37 Prozent derjenigen, die Onlineangebote nutzen oder ihnen offen gegenüberstehen, als Bedingung, dass sie nur bei sehr bekannten oder großen Anbietern kaufen. Für 22 Prozent kommen nur deutsche Anbieter infrage, für 21 Prozent nur ein Versand aus Deutschland oder dem benachbarten Ausland.
Die Summe spielt eine kleinere Rolle, als oft angenommen wird. Nur 6 Prozent aus dieser Gruppe machen den Abschluss im Netz von größeren Beträgen abhängig, 4 Prozent von kleineren. Basis der Auswertung sind 649 Befragte, die mehrere Antworten geben konnten.
Grundsätzlich offen für eine Finanzierung im Internet zeigten sich 41 Prozent derjenigen, die künftig überhaupt eine Finanzierung in Betracht ziehen. Skeptisch oder ablehnend äußerten sich 51 Prozent.
Woran sich Kreditsuchende im Herbst 2026 orientieren können
Die Studie bildet den Stand vom Juli 2025 ab und nicht den Markt des laufenden Jahres. Zinssätze, Angebotsstrukturen und Anbieterzahl können sich seither verschoben haben; die Erhebung sagt darüber nichts aus. Wer im September 2026 vergleicht, sollte deshalb aktuelle Konditionen einholen und die Studie nur als Beschreibung von Nutzungsgewohnheiten lesen.
?Der Abschlussweg entscheidet nicht über die Qualität einer Finanzierung. Wer online abschließt, spart Wege, übernimmt aber die Prüfung der Konditionen selbst ? und genau diese Arbeit verschwindet nicht, nur weil das Formular schneller ausgefüllt ist?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Für die nächste Fortschreibung liegt der Turnus fest. Der Verband lässt die Untersuchung jährlich durchführen, sodass für das Erhebungsjahr 2026 ein neuer Vergleichswert zu erwarten ist.
Drei Werte beschreiben, wie verbreitet Finanzierung tatsächlich ist
Finanzierung ist für die Mehrheit der Verbraucher kein Ausnahmefall. Laut der Marktstudie haben zwei Drittel der Befragten schon einmal eine größere Ausgabe finanziert, während ein Drittel das noch nie getan hat. Von denjenigen, die in den zwölf Monaten vor der Befragung mindestens eine größere Ausgabe hatten, finanzierten 48 Prozent mindestens eine davon.
Die Studie unterscheidet dabei zwei Kreditformen. Auf Ratenkredite im weiteren Sinne, zu denen auch Ratenkauf und Drei-Wege-Finanzierung zählen, entfielen 23 Prozent, auf Rahmenkredite wie Kreditkarte, Abrufkredit oder Dispositionskredit 9 Prozent. Wer die monatliche Belastung vorab durchrechnen will, findet dafür einen Rechner für Finanzierungen mit Schlussrate.
Der Bankenfachverband lässt Verhalten und Einstellungen privater Verbraucher zu Konsumkrediten nach eigenen Angaben seit 2008 jährlich untersuchen. Der Verband tritt inzwischen unter dem Namen Kreditbankenverband auf.
Wo die letzten Abschlüsse tatsächlich zustande gekommen sind
Die Filiale bleibt der häufigste einzelne Abschlussort. Nach Angaben der Marktstudie entfielen 27 Prozent der jeweils letzten Finanzierungen auf die eigene Filialbank oder Sparkasse. Grundlage dieser Auswertung sind 1.061 Befragte, die mindestens eine Anschaffung finanziert haben.
Sechs Abschlussorte tragen zusammen den größten Teil des Marktes:
Eigene Filialbank oder Sparkasse: 27 Prozent.
Stationärer Kraftfahrzeughändler: 14 Prozent.
Stationärer Handel: 12 Prozent.
Versandhandel oder Onlinehandel: 11 Prozent.
Andere Online-Bank: 11 Prozent.
Eigene Online-Bank: 8 Prozent.
Auf Vergleichsportale entfielen 4 Prozent der letzten Abschlüsse, auf Online-Kreditvermittler 1 Prozent. Der Handel insgesamt kommt auf 38 Prozent, gerechnet über stationäre und digitale Wege zusammen. Direkt beim Hersteller schlossen 6 Prozent ab.
Was Verbraucher bei einer Konsumfinanzierung im Internet voraussetzen
Vertrauen entscheidet stärker als der Betrag. Laut der Marktstudie nennen 37 Prozent derjenigen, die Onlineangebote nutzen oder ihnen offen gegenüberstehen, als Bedingung, dass sie nur bei sehr bekannten oder großen Anbietern kaufen. Für 22 Prozent kommen nur deutsche Anbieter infrage, für 21 Prozent nur ein Versand aus Deutschland oder dem benachbarten Ausland.
Die Summe spielt eine kleinere Rolle, als oft angenommen wird. Nur 6 Prozent aus dieser Gruppe machen den Abschluss im Netz von größeren Beträgen abhängig, 4 Prozent von kleineren. Basis der Auswertung sind 649 Befragte, die mehrere Antworten geben konnten.
Grundsätzlich offen für eine Finanzierung im Internet zeigten sich 41 Prozent derjenigen, die künftig überhaupt eine Finanzierung in Betracht ziehen. Skeptisch oder ablehnend äußerten sich 51 Prozent.
Woran sich Kreditsuchende im Herbst 2026 orientieren können
Die Studie bildet den Stand vom Juli 2025 ab und nicht den Markt des laufenden Jahres. Zinssätze, Angebotsstrukturen und Anbieterzahl können sich seither verschoben haben; die Erhebung sagt darüber nichts aus. Wer im September 2026 vergleicht, sollte deshalb aktuelle Konditionen einholen und die Studie nur als Beschreibung von Nutzungsgewohnheiten lesen.
?Der Abschlussweg entscheidet nicht über die Qualität einer Finanzierung. Wer online abschließt, spart Wege, übernimmt aber die Prüfung der Konditionen selbst ? und genau diese Arbeit verschwindet nicht, nur weil das Formular schneller ausgefüllt ist?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Für die nächste Fortschreibung liegt der Turnus fest. Der Verband lässt die Untersuchung jährlich durchführen, sodass für das Erhebungsjahr 2026 ein neuer Vergleichswert zu erwarten ist.
Über "Provimedia GmbH":
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