Bundesminister Pistorius setzt Kurs für viertes Flottendienstboot
Düsseldorf, 14.09.2026 (PresseBox) - Gemeinsam mit Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Rheinmetall-CEO Armin Papperger haben hochrangige Vertreter der Bundeswehr sowie zahlreiche Gäste aus Industrie und Politik der Kiellegung des dritten Flottendienstbootes beigewohnt. Der im Schiffbau wichtige Meilenstein erfolgte mehrere Monate vor dem Zeitplan am Rheinmetall-Standort Wolgast, wo parallel auch das zweite Flottendienstboot gefertigt wird.
Zeitgleich sprach sich der Bundesminister für die Beschaffung eines vierten Flottendienstbootes aus.
Boris Pistorius, Bundesminister der Verteidigung: ?Die neue Generation Flottendienstboote der Klasse 424 verfügt über eine leistungsstarke Sensortechnik, die eine hocheffiziente Überwachung des elektromagnetischen Spektrums über Land, Luft und See und eine noch bessere Informationsgewinnung ermöglicht. Die neuen Boote sollen ab 2029 schrittweise zulaufen und diese Fähigkeit für die kommenden Jahrzehnte sichern. Dabei arbeiten unsere Marine und der Bereich Cyber- und Informationsraum eng zusammen. Die Spezialistinnen und Spezialisten des Cyber- und Informationsraums nutzen die technischen Fähigkeiten an Bord, um Informationen zu gewinnen und auszuwerten. Sie werden damit einen wichtigen Beitrag zu unserem Lagebild leisten. Unser neues Fähigkeitsprofil sieht einen Bedarf von insgesamt vier Flottendienstbooten vor. Bislang sind drei im Bau. Ich habe daher, eng abgestimmt mit dem Inspekteur Marine und dem Inspekteur CIR, den Kurs für ein weiteres viertes Schwesterboot gesetzt. Dazu treten wir nun in die parlamentarischen Abstimmungen.?
Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern: ?Für Wolgast, für das östliche Vorpommern, für ganz Mecklenburg-Vorpommern ist die Peene-Werft weit mehr als ein Unternehmen. Die maritime Industrie ist eine unserer Schlüsselbranchen, auf die wir stolz sind. Ihre Wertschöpfungsketten reichen von Norden bis tief in den Süden. Wir freuen uns über die Kiellegung für das dritte Flottendienstboot.?
Die Kiellegung gilt traditionell als symbolischer Start in den eigentlichen Schiffbau. Die Höhepunkte der Zeremonie mit dem Einbringen der Glücksmünzen auf der Kiellegungsplatte und das Unterkeilen der Platte unter die Kiellegungssektion verfolgten Staatsminister Philipp Amthor, Vizeadmiral Axel Deertz, stellvertretender Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Thomas Daum, Inspekteur des Cyber- und Informationsraums (CIR), Angela Bier, Bürgermeisterin der zukünftigen Patenstadt Hof, und Jürgen Giefer, stellvertretender Abteilungsleiter See des Koblenzer Beschaffungsamtes (BAAINBw).
Armin Papperger, CEO der Rheinmetall AG: ?Die erfolgreiche Kiellegung weit vor dem Zeitplan ist ein starkes Signal für die Leistungsfähigkeit unseres gesamten Teams. Sie zeigt, was möglich ist, wenn Planung, technologische Kompetenz und partnerschaftliche Zusammenarbeit konsequent ineinandergreifen. Und sie zeigt die Fähigkeiten und das Know-how, die diesen Standort zu einem Hotspot des modernen Marineschiffbaus machen. Wir haben heute einen wichtigen Meilenstein erreicht und schaffen damit eine hervorragende Ausgangsbasis für die nächsten Bauphasen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diesen Erfolg mit vollem Einsatz, großem Herzblut und ihrem Können ermöglicht haben.?
Die rund 130 Meter langen Flottendienstboote sind mit modernster Sensorik ausgerüstet und werden der Bundeswehr als Aufklärungsplattformen zur seegestützten Informationsgewinnung dienen. Zur Endausrüstung, Inbetriebnahme und Erprobung werden die Einheiten später vorausgerüstet zum Hamburger Rheinmetall-Standort Blohm+Voss verholt.
Zeitgleich sprach sich der Bundesminister für die Beschaffung eines vierten Flottendienstbootes aus.
Boris Pistorius, Bundesminister der Verteidigung: ?Die neue Generation Flottendienstboote der Klasse 424 verfügt über eine leistungsstarke Sensortechnik, die eine hocheffiziente Überwachung des elektromagnetischen Spektrums über Land, Luft und See und eine noch bessere Informationsgewinnung ermöglicht. Die neuen Boote sollen ab 2029 schrittweise zulaufen und diese Fähigkeit für die kommenden Jahrzehnte sichern. Dabei arbeiten unsere Marine und der Bereich Cyber- und Informationsraum eng zusammen. Die Spezialistinnen und Spezialisten des Cyber- und Informationsraums nutzen die technischen Fähigkeiten an Bord, um Informationen zu gewinnen und auszuwerten. Sie werden damit einen wichtigen Beitrag zu unserem Lagebild leisten. Unser neues Fähigkeitsprofil sieht einen Bedarf von insgesamt vier Flottendienstbooten vor. Bislang sind drei im Bau. Ich habe daher, eng abgestimmt mit dem Inspekteur Marine und dem Inspekteur CIR, den Kurs für ein weiteres viertes Schwesterboot gesetzt. Dazu treten wir nun in die parlamentarischen Abstimmungen.?
Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern: ?Für Wolgast, für das östliche Vorpommern, für ganz Mecklenburg-Vorpommern ist die Peene-Werft weit mehr als ein Unternehmen. Die maritime Industrie ist eine unserer Schlüsselbranchen, auf die wir stolz sind. Ihre Wertschöpfungsketten reichen von Norden bis tief in den Süden. Wir freuen uns über die Kiellegung für das dritte Flottendienstboot.?
Die Kiellegung gilt traditionell als symbolischer Start in den eigentlichen Schiffbau. Die Höhepunkte der Zeremonie mit dem Einbringen der Glücksmünzen auf der Kiellegungsplatte und das Unterkeilen der Platte unter die Kiellegungssektion verfolgten Staatsminister Philipp Amthor, Vizeadmiral Axel Deertz, stellvertretender Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Thomas Daum, Inspekteur des Cyber- und Informationsraums (CIR), Angela Bier, Bürgermeisterin der zukünftigen Patenstadt Hof, und Jürgen Giefer, stellvertretender Abteilungsleiter See des Koblenzer Beschaffungsamtes (BAAINBw).
Armin Papperger, CEO der Rheinmetall AG: ?Die erfolgreiche Kiellegung weit vor dem Zeitplan ist ein starkes Signal für die Leistungsfähigkeit unseres gesamten Teams. Sie zeigt, was möglich ist, wenn Planung, technologische Kompetenz und partnerschaftliche Zusammenarbeit konsequent ineinandergreifen. Und sie zeigt die Fähigkeiten und das Know-how, die diesen Standort zu einem Hotspot des modernen Marineschiffbaus machen. Wir haben heute einen wichtigen Meilenstein erreicht und schaffen damit eine hervorragende Ausgangsbasis für die nächsten Bauphasen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diesen Erfolg mit vollem Einsatz, großem Herzblut und ihrem Können ermöglicht haben.?
Die rund 130 Meter langen Flottendienstboote sind mit modernster Sensorik ausgerüstet und werden der Bundeswehr als Aufklärungsplattformen zur seegestützten Informationsgewinnung dienen. Zur Endausrüstung, Inbetriebnahme und Erprobung werden die Einheiten später vorausgerüstet zum Hamburger Rheinmetall-Standort Blohm+Voss verholt.
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