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Die Developer Ecosystem Survey 2026 misst in diesem Jahr, welchen Anteil ihres Codes Profis vollständig an KI-Werkzeuge abgeben. Für Softwareteams verschiebt sich damit die Arbeit vom Schreiben zum Prüfen jeder einzelnen Änderung.

Coding-Agenten schreiben 2026 fast die Hälfte des Codes: JetBrains-Umfrage unter 15.000 Entwicklern zeigt, wie viel Handarbeit noch bleibt

Bietigheim-Bissingen, 11.10.2026 (PresseBox) - Professionelle Entwickler lassen im Jahr 2026 im Schnitt 47 Prozent ihres Codes vollständig von Coding-Agenten erzeugen. Das zeigt die Auswertung der Developer Ecosystem Survey 2026, die JetBrains am 26. August 2026 veröffentlicht hat; befragt wurden zwischen Mai und Juli 2026 mehr als 15.000 Berufsentwickler weltweit. Weitere 38 Prozent des Codes entstehen laut derselben Auswertung mit KI-Unterstützung, nur 27 Prozent noch ganz ohne. Im Oktober 2026 ist das Schreiben von Software damit für die Mehrheit der Befragten keine reine Handarbeit mehr. Die Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen ordnet die Zahlen mit Code Guardian als Prüfschleuse für Claude Code und Codex ein.

Die Befragung erfasst den Code des jeweils vergangenen Arbeitsmonats in drei Kategorien: vollständig vom Agenten erzeugt, mit KI-Hilfe geschrieben, ohne KI geschrieben.

Wie viel Code Entwickler 2026 an Agenten abgeben

Über die Hälfte aller Befragten schreibt nach Angaben von JetBrains weniger als 20 Prozent ihres Codes von Hand, jeder Fünfte gibt an, gar keine Zeile mehr ohne KI zu schreiben. Die Gruppe, die mehr als 80 Prozent ihres Codes von Agenten erzeugen lässt, bleibt mit rund 22 Prozent eine Minderheit. Nach Sprachen getrennt liegt der agentengenerierte Anteil bei Go, JavaScript und TypeScript mit 54 bis 55 Prozent am höchsten; Entwickler mit C und C++ schreiben im Schnitt noch 38 Prozent ihres Codes selbst.

Warum Europa beim agentischen Programmieren hinter Ostasien liegt

Die geografischen Unterschiede sind laut der Auswertung erheblich. In China, Japan und Südkorea erzeugen 32 bis 35 Prozent der Entwickler den Großteil ihres Codes mit Agenten, in Europa und Großbritannien sind es rund 16 Prozent. Ein früherer Beitrag derselben Erhebung vom 18. August 2026 zeigt zugleich, dass 90 Prozent der Berufsentwickler weltweit mindestens wöchentlich einen Coding-Agenten bei der Arbeit nutzen, 68 Prozent täglich. Wer den erzeugten Code nicht mehr Zeile für Zeile liest, braucht eine feste Prüfstelle vor dem Zusammenführen. Was ein solches Quality Gate in der Entwicklung leistet und wo es steht, erklärt ein Beitrag aus dem Code-Audit-Bereich.

?Wenn die Hälfte des Codes aus dem Agenten kommt, verschiebt sich die Arbeit vom Schreiben zum Prüfen. Eine Prüfung, die sich unter Termindruck überspringen lässt, ist dann keine Prüfung mehr. Deshalb gehört das Gate in den Agenten selbst und nicht in eine Checkliste daneben?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.

Welche drei Profile die Erhebung unter Berufsentwicklern unterscheidet

JetBrains ordnet die Befragten nach der Art, wie sie Code erzeugen, in drei Gruppen ein. Die Anteile beziehen sich auf alle Berufsentwickler der Erhebung:

agentische Programmierer, rund 31 Prozent, mit im Schnitt 84 Prozent agentengeneriertem Code

KI-unterstützte Programmierer, rund 47 Prozent, mit etwa 40 Prozent agentengeneriertem Code

manuelle Programmierer, rund 23 Prozent, die etwa 75 Prozent ihres Codes noch selbst schreiben

Code Guardian setzt an der Stelle an, die alle drei Gruppen teilen. Das Skill-Paket läuft innerhalb von Claude Code oder Codex und prüft jede Änderung des Agenten mit sieben Gates und 22 Detektoren, bevor sie in die Software gelangt. Die Regeln stammen aus Vorfällen in mehr als 120 Softwareprojekten. Weitere Auswertungen der Developer Ecosystem Survey 2026 hat JetBrains für die kommenden Monate angekündigt.

Über "Provimedia GmbH":
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