Umfrage zu Software-Updates: Die Deutschen sind Weltmeister im Aktualisieren
Berlin, 23.09.2026 (PresseBox) -
Aber Update-Angst ist weit verbreitet ? und Änderungen an der Software verursachen häufig Frust
Viele Anwender vermuten hinter Updates mehr als reine Sicherheits- und Funktionsverbesserungen
Die Deutschen sind Weltmeister, wenn es um das Aktualisieren ihrer Software geht. Das zeigt eine Umfrage unter 1.003 deutschen Nutzern durch den Markt- und Kundenforschungsspezialisten UserTesting. Demnach hatten 44% der befragten deutschen Anwender innerhalb der letzten sieben Tage ein manuelles Software-Update auf einem ihrer Smart-Geräte durchgeführt, weitere 31% innerhalb der letzten vier Wochen. Im Vergleich dazu hatten nur 48% der Briten die Software auf ihren Smartphones innerhalb des letzten Monats aktualisiert. In Australien waren es 49% und in den USA 45%.
Angst vor ungewollten KI-Funktionen
Die Kehrseite der Medaille zeigt: Obwohl viele deutsche Nutzer eifrig aktualisieren, gibt es zahlreiche Skeptiker, Nachzügler und Update-Verweigerer. Die Hälfte der deutschen Nutzer findet beispielsweise, dass Hersteller zu häufig neue Software-Versionen veröffentlichen. 43% wird es schon zu viel, wenn das Update mehr als einmal im Monat kommt.
Daneben räumte die Hälfte der Befragten ein, dass sie nicht öfter aktualisieren, weil sie vergessen, dass neue Updates verfügbar sind. 16% haben ?keine Zeit?, Updates zu installieren, und knapp ein Viertel hat Bedenken, dass die neue Software-Version schlechter sein könnte. Unter anderem befürchten die Nutzer, dass das Update bestehende Einstellungen zurücksetzen könnte, oder sorgen sich um ungewollte neue KI-Funktionen.
Updates sorgen häufig für Ärger
Die Angst vor dem Aktualisieren scheint nicht unbegründet. Mehr als jeder Zweite hat schon erlebt, dass er gewohnte Funktionen nach einem App- oder Software-Update nicht mehr nutzen konnte. Wenn zudem Softwarefeatures plötzlich umbenannt sind oder Schaltflächen anders aussehen, löst das bei Anwendern vor allem Verwirrung (48%), Ärger (28%) und Stress (20%) aus.
39% der deutschen Umfrageteilnehmer sagten denn auch, es dauere nach einem größeren Software-Update mehrere Tage, bis sie sich wieder sicher im Umgang mit ihrem Smart-Gerät fühlen. Fast jeder Zehnte braucht zur Gewöhnung an eine neue Version sogar mehrere Wochen.
?56% der Deutschen haben nach einem Update schon Funktionen vermisst, die sie vorher kannten und mochten. Das ist frustrierend für die Nutzer. Tatsächlich wurzeln solche Probleme oft in mangelnder Kommunikation und mangelnden Nutzereinblicken auf Herstellerseite?, kommentiert Astrid Pocklington, Senior Regional Marketing Manager bei UserTesting. ?Gezielte Nutzerforschung würde helfen, solche Verwirrungen sichtbar machen, bevor ein Update live geht, statt Probleme im Nachhinein zu reparieren.?
Was die Motive der Hersteller betrifft, legte die Umfrage allerdings ein gehöriges Maß an Misstrauen unter deutschen Verbrauchern zutage. So glauben 39%, dass Entwickler Apps und Software mit der Zeit absichtlich verschlechtern, damit Nutzer für kostenpflichtige Funktionen oder Upgrades bezahlen. Weitere 26% halten es zumindest für möglich.
Sehnsucht nach einfacher Bedienung
Der Umgang mit Smart-Geräten weckt bei vielen Nutzern offensichtlich auch Technik-Nostalgie. Mehr als ein Viertel der Deutschen (27%) findet, dass die Nutzung solcher Geräte in den letzten zehn Jahren schwieriger geworden ist. 45% sehnen sich danach, wie einfach Technologie früher zu bedienen war. Und 46% denken, Tech-Unternehmen entwickeln ihre Software so, dass sie vor allem für die jüngeren Nutzer Sinn macht.
?Viele Nutzer haben das Gefühl, durch Updates von der Produktentwicklung abgehängt zu werden?, so Astrid Pocklington. ?Wenn Hersteller vor dem Rollout gezielt auch ältere oder wenig technikaffine Zielgruppen befragen, können sie Updates so gestalten, dass sie wirklich für alle funktionieren ? nicht nur für die lautesten Stimmen im Feedback-Kanal.?
Die Nutzungsbedingungen überfliegen 37% der Verbraucher übrigens nur kurz, bevor sie ihnen zustimmen. 32% lesen sie überhaupt nicht und 7% versuchen zunächst, sie abzulehnen ? meist vergeblich.
An der Online-Umfrage nahmen 1.003 deutsche Erwachsene teil.
Aber Update-Angst ist weit verbreitet ? und Änderungen an der Software verursachen häufig Frust
Viele Anwender vermuten hinter Updates mehr als reine Sicherheits- und Funktionsverbesserungen
Die Deutschen sind Weltmeister, wenn es um das Aktualisieren ihrer Software geht. Das zeigt eine Umfrage unter 1.003 deutschen Nutzern durch den Markt- und Kundenforschungsspezialisten UserTesting. Demnach hatten 44% der befragten deutschen Anwender innerhalb der letzten sieben Tage ein manuelles Software-Update auf einem ihrer Smart-Geräte durchgeführt, weitere 31% innerhalb der letzten vier Wochen. Im Vergleich dazu hatten nur 48% der Briten die Software auf ihren Smartphones innerhalb des letzten Monats aktualisiert. In Australien waren es 49% und in den USA 45%.
Angst vor ungewollten KI-Funktionen
Die Kehrseite der Medaille zeigt: Obwohl viele deutsche Nutzer eifrig aktualisieren, gibt es zahlreiche Skeptiker, Nachzügler und Update-Verweigerer. Die Hälfte der deutschen Nutzer findet beispielsweise, dass Hersteller zu häufig neue Software-Versionen veröffentlichen. 43% wird es schon zu viel, wenn das Update mehr als einmal im Monat kommt.
Daneben räumte die Hälfte der Befragten ein, dass sie nicht öfter aktualisieren, weil sie vergessen, dass neue Updates verfügbar sind. 16% haben ?keine Zeit?, Updates zu installieren, und knapp ein Viertel hat Bedenken, dass die neue Software-Version schlechter sein könnte. Unter anderem befürchten die Nutzer, dass das Update bestehende Einstellungen zurücksetzen könnte, oder sorgen sich um ungewollte neue KI-Funktionen.
Updates sorgen häufig für Ärger
Die Angst vor dem Aktualisieren scheint nicht unbegründet. Mehr als jeder Zweite hat schon erlebt, dass er gewohnte Funktionen nach einem App- oder Software-Update nicht mehr nutzen konnte. Wenn zudem Softwarefeatures plötzlich umbenannt sind oder Schaltflächen anders aussehen, löst das bei Anwendern vor allem Verwirrung (48%), Ärger (28%) und Stress (20%) aus.
39% der deutschen Umfrageteilnehmer sagten denn auch, es dauere nach einem größeren Software-Update mehrere Tage, bis sie sich wieder sicher im Umgang mit ihrem Smart-Gerät fühlen. Fast jeder Zehnte braucht zur Gewöhnung an eine neue Version sogar mehrere Wochen.
?56% der Deutschen haben nach einem Update schon Funktionen vermisst, die sie vorher kannten und mochten. Das ist frustrierend für die Nutzer. Tatsächlich wurzeln solche Probleme oft in mangelnder Kommunikation und mangelnden Nutzereinblicken auf Herstellerseite?, kommentiert Astrid Pocklington, Senior Regional Marketing Manager bei UserTesting. ?Gezielte Nutzerforschung würde helfen, solche Verwirrungen sichtbar machen, bevor ein Update live geht, statt Probleme im Nachhinein zu reparieren.?
Was die Motive der Hersteller betrifft, legte die Umfrage allerdings ein gehöriges Maß an Misstrauen unter deutschen Verbrauchern zutage. So glauben 39%, dass Entwickler Apps und Software mit der Zeit absichtlich verschlechtern, damit Nutzer für kostenpflichtige Funktionen oder Upgrades bezahlen. Weitere 26% halten es zumindest für möglich.
Sehnsucht nach einfacher Bedienung
Der Umgang mit Smart-Geräten weckt bei vielen Nutzern offensichtlich auch Technik-Nostalgie. Mehr als ein Viertel der Deutschen (27%) findet, dass die Nutzung solcher Geräte in den letzten zehn Jahren schwieriger geworden ist. 45% sehnen sich danach, wie einfach Technologie früher zu bedienen war. Und 46% denken, Tech-Unternehmen entwickeln ihre Software so, dass sie vor allem für die jüngeren Nutzer Sinn macht.
?Viele Nutzer haben das Gefühl, durch Updates von der Produktentwicklung abgehängt zu werden?, so Astrid Pocklington. ?Wenn Hersteller vor dem Rollout gezielt auch ältere oder wenig technikaffine Zielgruppen befragen, können sie Updates so gestalten, dass sie wirklich für alle funktionieren ? nicht nur für die lautesten Stimmen im Feedback-Kanal.?
Die Nutzungsbedingungen überfliegen 37% der Verbraucher übrigens nur kurz, bevor sie ihnen zustimmen. 32% lesen sie überhaupt nicht und 7% versuchen zunächst, sie abzulehnen ? meist vergeblich.
An der Online-Umfrage nahmen 1.003 deutsche Erwachsene teil.
Über "UserTesting":
UserTesting ist eine führende Plattform für Customer Insights. Sie unterstützt Unternehmen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen, indem sie sichtbar macht, wie reale Nutzer Produkte, Services und Ideen tatsächlich erleben. Die KI-gestützte Plattform bietet schnellen Zugang zu vielfältigen Nutzerperspektiven – über ein globales Teilnehmernetzwerk sowie flexible Rekrutierungsoptionen. Von der Rekrutierung geeigneter Teilnehmer bis zur KI-gestützten Auswertung liefert UserTesting ganzheitliche Insights entlang des gesamten Research-Prozesses. So können Teams aus Design, Produktentwicklung, Marketing und Marktforschung bessere Entscheidungen treffen, Stakeholder effektiver ausrichten und messbare Geschäftserfolge erzielen. Weitere Informationen unter www.usertesting.com.
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