Prof. Dr.-Ing. Kay André Weidenmann ist neuer Leiter des Forschungsbereichs Polymer Engineering am Fraunhofer ICT
Pfinztal, 05.10.2026 (PresseBox) - Prof. Dr.-Ing. Kay André Weidenmann ist seit 1. Oktober 2026 Leiter des Forschungsbereichs Polymer Engineering am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT in Pfinztal. Der 48-jährige übernimmt die Position von Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Frank Henning, der dem Bereich 30 Jahre angehörte und ihn davon 24 Jahre leitete, seit der Übernahme der Institutsleitung 2021 kommissarisch. Mit der Bereichsleitung in Personalunion verbunden ist die W3-Professur für Polymer Engineering am Karlsruher Institut für Technologie KIT.
Kay Weidenmann studierte Werkstoffwissenschaft an der Universität Stuttgart und fertigte seine Diplomarbeit am Max-Planck-Institut für Metallforschung an. Seine Dissertation an der Universität Karlsruhe (TH) aus dem Jahr 2006 behandelt Werkstoffsysteme für das Verbundstrangpressen. Mit seiner Habilitation 2012 an der Fakultät für Maschinenbau des KIT erhielt Weidenmann die Lehrbefugnis im Fach Werkstoffkunde.
Er leitete die Abteilung Hybride Werkstoffe und Leichtbau am Institut für Werkstoffkunde I, war als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Gastwissenschaftler am Laboratoire de Métallurgie Mécanique der Ecole Polytéchnique Fédérale de Lausanne und lehrte als Privatdozent und außerplanmäßiger Professor am Institut für Angewandte Materialien des KIT. Ab 2015 war er im Nebenamt an der Fraunhofer Academy aktiv. 2019 wurde er zum Universitätsprofessor am neu gegründeten Lehrstuhl »Hybride Werkstoffe« an der Universität Augsburg ernannt. Ein Themenschwerpunkt seiner Arbeiten war die intelligente Produktion nachhaltiger, kunststoffbasierter Hybride durch Spritzgießen. Seit 2023 war er dort Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät sowie zuletzt als Vizepräsident für Forschung, Digitales und Technologieallianzen tätig. Außerdem gehörte er dem Leitungskreis des Augsburger KI-Produktionsnetzwerks an, der größten Forschungstransfereinrichtung der Universität Augsburg.
»Flexible und intelligente digitalisierte Werkstofftechnik ist ein Schlüssel für mehr Resilienz und Nachhaltigkeit in der Kunststofftechnologie. Ich freue mich darauf, diese Aspekte künftig in meine Arbeit am Fraunhofer ICT einfließen zu lassen«, erläutert Kay Weidenmann die Themenschwerpunkte in seiner neuen Funktion am ICT.
Institutsleiter Frank Henning hebt hervor: »Mit Kay Weidenmann konnten wir einen bestens vernetzten und hochkompetenten Werkstoff-Fachmann, der in Forschung, Lehre und Organisation gleichermaßen zuhause ist und das Fraunhofer ICT bereits kennt, für die Leitung des Forschungsbereichs Polymer Engineering gewinnen. Mit ihm ist die Führungsmannschaft, die ihn am Institut herzlich willkommen heißt, wieder voll besetzt. Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.«
Kay Weidenmann studierte Werkstoffwissenschaft an der Universität Stuttgart und fertigte seine Diplomarbeit am Max-Planck-Institut für Metallforschung an. Seine Dissertation an der Universität Karlsruhe (TH) aus dem Jahr 2006 behandelt Werkstoffsysteme für das Verbundstrangpressen. Mit seiner Habilitation 2012 an der Fakultät für Maschinenbau des KIT erhielt Weidenmann die Lehrbefugnis im Fach Werkstoffkunde.
Er leitete die Abteilung Hybride Werkstoffe und Leichtbau am Institut für Werkstoffkunde I, war als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Gastwissenschaftler am Laboratoire de Métallurgie Mécanique der Ecole Polytéchnique Fédérale de Lausanne und lehrte als Privatdozent und außerplanmäßiger Professor am Institut für Angewandte Materialien des KIT. Ab 2015 war er im Nebenamt an der Fraunhofer Academy aktiv. 2019 wurde er zum Universitätsprofessor am neu gegründeten Lehrstuhl »Hybride Werkstoffe« an der Universität Augsburg ernannt. Ein Themenschwerpunkt seiner Arbeiten war die intelligente Produktion nachhaltiger, kunststoffbasierter Hybride durch Spritzgießen. Seit 2023 war er dort Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät sowie zuletzt als Vizepräsident für Forschung, Digitales und Technologieallianzen tätig. Außerdem gehörte er dem Leitungskreis des Augsburger KI-Produktionsnetzwerks an, der größten Forschungstransfereinrichtung der Universität Augsburg.
»Flexible und intelligente digitalisierte Werkstofftechnik ist ein Schlüssel für mehr Resilienz und Nachhaltigkeit in der Kunststofftechnologie. Ich freue mich darauf, diese Aspekte künftig in meine Arbeit am Fraunhofer ICT einfließen zu lassen«, erläutert Kay Weidenmann die Themenschwerpunkte in seiner neuen Funktion am ICT.
Institutsleiter Frank Henning hebt hervor: »Mit Kay Weidenmann konnten wir einen bestens vernetzten und hochkompetenten Werkstoff-Fachmann, der in Forschung, Lehre und Organisation gleichermaßen zuhause ist und das Fraunhofer ICT bereits kennt, für die Leitung des Forschungsbereichs Polymer Engineering gewinnen. Mit ihm ist die Führungsmannschaft, die ihn am Institut herzlich willkommen heißt, wieder voll besetzt. Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.«
Über "Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT":
Die Fraunhofer-Gesellschaft mit Sitz in Deutschland ist eine der führenden Organisationen für anwendungsorientierte Forschung. Im Innovationsprozess spielt sie eine zentrale Rolle – mit Forschungsschwerpunkten in zukunftsrelevanten Schlüsseltechnologien und dem Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie zur Stärkung unseres Wirtschaftsstandorts und zum Wohle unserer Gesellschaft. Seit ihrer Gründung als gemeinnütziger Verein im Jahr 1949 nimmt sie eine einzigartige Position im Wissenschafts- und Innovationssystem ein.
Mehr als 30 000 Mitarbeitende an 74 Instituten und selbstständigen Forschungseinrichtungen in Deutschland erarbeiten das jährliche Finanzvolumen von 3,6 Mrd. €. Davon entfallen 3,2 Mrd. € auf das zentrale Geschäftsmodell von Fraunhofer, die Vertragsforschung. Im Vergleich zu anderen öffentlichen Forschungseinrichtungen bildet die institutionelle Förderung durch Bund und Länder mit maximal einem Drittel lediglich das Fundament des Kernbereichs Vertragsforschung. Sie ist die Basis für wegweisende Vorlaufforschung, die in den kommenden Jahren für Wirtschaft und Gesellschaft von Bedeutung sein wird.
Das entscheidende Alleinstellungsmerkmal ist der hohe Anteil an Wirtschaftserträgen. Er garantiert die enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie sowie die stetige Marktorientierung der Fraunhofer-Forschung. Bei der Vertragsforschung wirbt Fraunhofer mindestens zwei Drittel im Wettbewerb ein, aus Aufträgen der freien Wirtschaft sowie durch öffentliche Projektfinanzierung. Im Jahr 2025 beliefen sich allein die Wirtschaftserträge auf 966 Mio. €.
Mehr als 30 000 Mitarbeitende an 74 Instituten und selbstständigen Forschungseinrichtungen in Deutschland erarbeiten das jährliche Finanzvolumen von 3,6 Mrd. €. Davon entfallen 3,2 Mrd. € auf das zentrale Geschäftsmodell von Fraunhofer, die Vertragsforschung. Im Vergleich zu anderen öffentlichen Forschungseinrichtungen bildet die institutionelle Förderung durch Bund und Länder mit maximal einem Drittel lediglich das Fundament des Kernbereichs Vertragsforschung. Sie ist die Basis für wegweisende Vorlaufforschung, die in den kommenden Jahren für Wirtschaft und Gesellschaft von Bedeutung sein wird.
Das entscheidende Alleinstellungsmerkmal ist der hohe Anteil an Wirtschaftserträgen. Er garantiert die enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie sowie die stetige Marktorientierung der Fraunhofer-Forschung. Bei der Vertragsforschung wirbt Fraunhofer mindestens zwei Drittel im Wettbewerb ein, aus Aufträgen der freien Wirtschaft sowie durch öffentliche Projektfinanzierung. Im Jahr 2025 beliefen sich allein die Wirtschaftserträge auf 966 Mio. €.
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