Wirtschaftlichkeit entsteht im Versorgungsgeschehen
Was kostet eine neue Therapie wirklich? Warum der Versorgungspfad für die wirtschaftliche Bewertung relevant ist
Telgte, 16.10.2026 (PresseBox) - Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat eine neue Therapie tatsächlich? Für die Beantwortung dieser Frage reicht es nicht immer aus, den Arzneimittelpreis und die direkten Behandlungskosten isoliert zu betrachten. Denn mit einer Therapie können sich auch die Abläufe der Versorgung und der damit verbundene Ressourceneinsatz verändern.
Wo im Versorgungspfad Kosten entstehen
Eine neue Therapie kann beeinflussen, welche diagnostischen Untersuchungen erforderlich sind, welche Berufsgruppen beteiligt werden und wie viel Zeit einzelne Behandlungsschritte beanspruchen. Auch die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus, der Aufwand für Nachsorge oder die Abstimmung zwischen verschiedenen Beteiligten können sich verändern. Je nach Therapie können dadurch zusätzliche Aufwände entstehen oder bestehende Ressourcen anders eingesetzt werden.
?Wenn wir die wirtschaftliche Wirkung einer Therapie beurteilen wollen, sollten wir nicht bei ihrem Preis stehen bleiben?, sagt Prof. Dr. Michael Greiling, Leiter des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG). ?Entscheidend ist auch, was sich im Versorgungsprozess verändert: Welche Aktivitäten kommen hinzu oder entfallen? Welche Ressourcen werden dadurch gebunden oder an anderer Stelle frei??
Eine ergänzende Perspektive für Market Access
Die Betrachtung des Versorgungspfads kann eine zusätzliche Perspektive auf die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Therapie eröffnen. Sie zeigt, welche Aktivitäten mit ihrer Anwendung verbunden sind und wie sich der Einsatz von Zeit und Ressourcen gegenüber einer bestehenden Versorgungssituation verändert.
Dabei ersetzt die Prozessperspektive weder die klinische Bewertung noch etablierte gesundheitsökonomische Verfahren. Sie ergänzt diese vielmehr um Informationen zu den konkreten Abläufen, in denen eine Therapie eingesetzt wird.
Für Market Access stellt sich damit eine weiterführende Frage: Wie lassen sich neben dem therapeutischen Nutzen und den direkten Kosten auch Veränderungen im Versorgungsprozess nachvollziehbar in die wirtschaftliche Bewertung einbeziehen?
Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) beschäftigt sich mit der systematischen Analyse von Versorgungsprozessen und dem damit verbundenen Einsatz von Zeit und Ressourcen. Die Prozessperspektive richtet den Blick auf die Bedingungen, unter denen Therapien im Versorgungsalltag eingesetzt werden ? und darauf, welche wirtschaftlich relevanten Veränderungen daraus entstehen.
Wo im Versorgungspfad Kosten entstehen
Eine neue Therapie kann beeinflussen, welche diagnostischen Untersuchungen erforderlich sind, welche Berufsgruppen beteiligt werden und wie viel Zeit einzelne Behandlungsschritte beanspruchen. Auch die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus, der Aufwand für Nachsorge oder die Abstimmung zwischen verschiedenen Beteiligten können sich verändern. Je nach Therapie können dadurch zusätzliche Aufwände entstehen oder bestehende Ressourcen anders eingesetzt werden.
?Wenn wir die wirtschaftliche Wirkung einer Therapie beurteilen wollen, sollten wir nicht bei ihrem Preis stehen bleiben?, sagt Prof. Dr. Michael Greiling, Leiter des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG). ?Entscheidend ist auch, was sich im Versorgungsprozess verändert: Welche Aktivitäten kommen hinzu oder entfallen? Welche Ressourcen werden dadurch gebunden oder an anderer Stelle frei??
Eine ergänzende Perspektive für Market Access
Die Betrachtung des Versorgungspfads kann eine zusätzliche Perspektive auf die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Therapie eröffnen. Sie zeigt, welche Aktivitäten mit ihrer Anwendung verbunden sind und wie sich der Einsatz von Zeit und Ressourcen gegenüber einer bestehenden Versorgungssituation verändert.
Dabei ersetzt die Prozessperspektive weder die klinische Bewertung noch etablierte gesundheitsökonomische Verfahren. Sie ergänzt diese vielmehr um Informationen zu den konkreten Abläufen, in denen eine Therapie eingesetzt wird.
Für Market Access stellt sich damit eine weiterführende Frage: Wie lassen sich neben dem therapeutischen Nutzen und den direkten Kosten auch Veränderungen im Versorgungsprozess nachvollziehbar in die wirtschaftliche Bewertung einbeziehen?
Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) beschäftigt sich mit der systematischen Analyse von Versorgungsprozessen und dem damit verbundenen Einsatz von Zeit und Ressourcen. Die Prozessperspektive richtet den Blick auf die Bedingungen, unter denen Therapien im Versorgungsalltag eingesetzt werden ? und darauf, welche wirtschaftlich relevanten Veränderungen daraus entstehen.
Über "Deutsche Gesellschaft für Workflow-Management im Gesundheitswesen (DGWMiG) e.V.":
"Wir ermutigen Einrichtungen im Gesundheitswesen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden."
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