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Warum Standort, Versorgung und Ersatzkonzepte gemeinsam geplant werden müssen

Resiliente Leitstellen: Wie der Betrieb auch bei Störungen weiterläuft

Bonn, 03.11.2026 (PresseBox) - Ein Brand im Nachbargebäude erzwingt die Evakuierung. Überflutete Zufahrten verhindern den Schichtwechsel. Der Notstromgenerator läuft, doch der Treibstoffnachschub bleibt aus. Solche Situationen können eine Leitstelle lahmlegen, obwohl ihre zentrale Technik funktioniert.

Für Betreiber stellt sich deshalb die Frage: Wie lassen sich unverzichtbare Leitstellenaufgaben auch unter außergewöhnlichen Bedingungen erfüllen?

Risiken und Abhängigkeiten erkennen

Ausgangspunkt ist die Klärung, welche Aufgaben wie lange unterbrochen werden dürfen und welche Ressourcen dafür benötigt werden. Ein All-Gefahrenansatz führt Naturereignisse, technische Ausfälle, vorsätzliche Angriffe und organisatorische Schwachstellen in einer gemeinsamen Betrachtung zusammen.

Dabei gehört auch das Standortumfeld auf den Prüfstand: Bleiben Arbeitsplätze erreichbar, Kommunikationsverbindungen verfügbar und Versorgungswege nutzbar?

Den Ersatzbetrieb vorbereiten

Wird das Gebäude unzugänglich, reichen zusätzliche Systeme am selben Standort häufig nicht aus. Je nach Anforderungen kommen räumlich getrennte Ersatzarbeitsplätze, ein Ausweichstandort oder eine Partnerleitstelle infrage.

Damit der Wechsel gelingt, müssen Datenzugriff, Kommunikation, Personal und Zuständigkeiten vorbereitet sein. Tests und Übungen zeigen, ob die vorgesehenen Lösungen unter realistischen Bedingungen zusammenwirken.

VZM erläutert im Fachbeitrag ?Resiliente Leitstellen: Risiken erkennen, Ausfälle beherrschen?, wie Risiko- und Standortanalysen in belastbare Schutz- und Fortführungskonzepte einfließen.

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