Wie viel Unternehmertum steckt in dir?
Heilbronn, 12.06.2026 (PresseBox) - Mit nur 23 Fragen herausfinden, ob man die geborene Unternehmerin oder der Unternehmer ist ? das Ownership Competence Tool, das Miriam Bird, Professorin für Entrepreneurship and Family Enterprise der TUM School of Management am TUM Campus Heilbronn, entwickelt hat, macht es möglich.
Mit dem Online-Fragebogen kann man selbst überprüfen, ob man Kompetenzen mitbringt, die für eine Firmeneigentümerin oder einen Firmeneigentümer entscheidend sind: die Matching-Kompetenz ? einfach ausgedrückt der ?unternehmerische Spirit? ? und die Governance-Kompetenz ? die Stärke, eine Firmenstruktur zu schaffen, welche die Bedürfnisse verschiedener Interessensgruppen in Einklang bringt. Dafür sollte man sich etwa zehn Minuten Zeit nehmen und einschätzen, wie ausgeprägt die eigene Erfahrung ist ? etwa bei der Einführung neuer Produkte oder Dienstleistungen, bei der Entwicklung von Strategien zur Sicherung künftiger Wertschöpfung oder beim Coaching von Mitarbeitenden, damit diese ihre Talente gezielt in die Umsetzung der Unternehmensstrategie einbringen. Auf Basis des Ergebnisses ordnet das Tool dann allen Nutzerinnen und Nutzern eine von vier Rollen zu ? Wanderer, Wächter, Pionier oder Architekt ? jeweils mit einer kurzen Beschreibung und einer Empfehlung für die nächsten Schritte. Daten von mehr als 2.500 Unternehmen
Das Ganze ist keine Spielerei, sondern das praktische Ergebnis einer umfassenden wissenschaftlichen Studie. Professorin Bird und ihr Team wollten herausfinden, warum manche Unternehmen erfolgreicher als andere sind ? und welche Rolle dabei die Fähigkeiten ihrer Eigentümerinnen und Eigentümer spielen. Dafür analysierten sie einen Datensatz mit Informationen zu Finanzen, Eigentumsverhältnissen und Top-Management von mehr als 2.500 deutschen inhabergeführten Unternehmen. Anschließend untersuchte sie gemeinsam mit Co-Autor Dr. Jannis von Nitzsch von der Heinrich-Heine-Universität und Prof. Ed Saiedi von der BI Norwegian Business School die LinkedIn-Profile der jeweils größten Anteilseigner. Mithilfe eines sogenannten ?Bag-of-Words?-Ansatzes wurden charakteristische Begriffe identifiziert, die Rückschlüsse auf bestimmte Kompetenzen zulassen. Analysiert wurden unter anderem Ausbildung, Berufserfahrung sowie Begriffe, die auf ausgeprägte Matching- oder Governance-Kompetenzen hinweisen ? etwa ?experimenting?, ?creative?, ?startup? oder ?entrepreneur? bei der Matching-Kompetenz. Um die Aussagekraft dieser Methode zu überprüfen, wurden ausgewählte Begriffe in konkrete Fragen überführt und in einer Befragung von Unternehmensinhabern eingesetzt. Diese entwickelten Fragen werden nun zur Verfügung gestellt.
Die wichtigsten Ergebnisse: Das Umsatzwachstum steigt mit höherer Wahrscheinlichkeit, wenn Firmeneigentümerin oder -eigentümer überdurchschnittliche Governance- und Matching-Kompetenzen aufweisen. Der Zusammenhang ist bei jungen, noch weniger strukturierten Firmen stärker ausgeprägt als bei älteren. Familienunternehmen profitieren allerdings oft weniger stark von der Governance-Kompetenz der Eigentümer als andere Firmen. Der Grund: Dort werden oft die eigenen Familienmitglieder präferiert ? auch wenn sie nicht zwangsläufig die Kompetentesten sind.
Zum Tool geht es hier: http://www.ownership-competence.de
Mit dem Online-Fragebogen kann man selbst überprüfen, ob man Kompetenzen mitbringt, die für eine Firmeneigentümerin oder einen Firmeneigentümer entscheidend sind: die Matching-Kompetenz ? einfach ausgedrückt der ?unternehmerische Spirit? ? und die Governance-Kompetenz ? die Stärke, eine Firmenstruktur zu schaffen, welche die Bedürfnisse verschiedener Interessensgruppen in Einklang bringt. Dafür sollte man sich etwa zehn Minuten Zeit nehmen und einschätzen, wie ausgeprägt die eigene Erfahrung ist ? etwa bei der Einführung neuer Produkte oder Dienstleistungen, bei der Entwicklung von Strategien zur Sicherung künftiger Wertschöpfung oder beim Coaching von Mitarbeitenden, damit diese ihre Talente gezielt in die Umsetzung der Unternehmensstrategie einbringen. Auf Basis des Ergebnisses ordnet das Tool dann allen Nutzerinnen und Nutzern eine von vier Rollen zu ? Wanderer, Wächter, Pionier oder Architekt ? jeweils mit einer kurzen Beschreibung und einer Empfehlung für die nächsten Schritte. Daten von mehr als 2.500 Unternehmen
Das Ganze ist keine Spielerei, sondern das praktische Ergebnis einer umfassenden wissenschaftlichen Studie. Professorin Bird und ihr Team wollten herausfinden, warum manche Unternehmen erfolgreicher als andere sind ? und welche Rolle dabei die Fähigkeiten ihrer Eigentümerinnen und Eigentümer spielen. Dafür analysierten sie einen Datensatz mit Informationen zu Finanzen, Eigentumsverhältnissen und Top-Management von mehr als 2.500 deutschen inhabergeführten Unternehmen. Anschließend untersuchte sie gemeinsam mit Co-Autor Dr. Jannis von Nitzsch von der Heinrich-Heine-Universität und Prof. Ed Saiedi von der BI Norwegian Business School die LinkedIn-Profile der jeweils größten Anteilseigner. Mithilfe eines sogenannten ?Bag-of-Words?-Ansatzes wurden charakteristische Begriffe identifiziert, die Rückschlüsse auf bestimmte Kompetenzen zulassen. Analysiert wurden unter anderem Ausbildung, Berufserfahrung sowie Begriffe, die auf ausgeprägte Matching- oder Governance-Kompetenzen hinweisen ? etwa ?experimenting?, ?creative?, ?startup? oder ?entrepreneur? bei der Matching-Kompetenz. Um die Aussagekraft dieser Methode zu überprüfen, wurden ausgewählte Begriffe in konkrete Fragen überführt und in einer Befragung von Unternehmensinhabern eingesetzt. Diese entwickelten Fragen werden nun zur Verfügung gestellt.
Die wichtigsten Ergebnisse: Das Umsatzwachstum steigt mit höherer Wahrscheinlichkeit, wenn Firmeneigentümerin oder -eigentümer überdurchschnittliche Governance- und Matching-Kompetenzen aufweisen. Der Zusammenhang ist bei jungen, noch weniger strukturierten Firmen stärker ausgeprägt als bei älteren. Familienunternehmen profitieren allerdings oft weniger stark von der Governance-Kompetenz der Eigentümer als andere Firmen. Der Grund: Dort werden oft die eigenen Familienmitglieder präferiert ? auch wenn sie nicht zwangsläufig die Kompetentesten sind.
Zum Tool geht es hier: http://www.ownership-competence.de
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