Neue VDI 2700 Blatt 18: Sicherer Transport von Schüttgütern in flexiblen Verpackungen
Dortmund, 18.06.2026 (PresseBox) - Mit der Veröffentlichung der VDI 2700 Blatt 18 im April 2026 liegt erstmals ein eigenständiger, praxisorientierter Leitfaden zur Ladungssicherung von Schüttgütern in flexiblen Verpackungen wie Säcken und FIBC (Big Bags) vor. Die Richtlinie schließt damit eine bislang bestehende Lücke: Für diesen besonders anspruchsvollen Anwendungsfall wird erstmals ein klar definierter Stand der Technik beschrieben. Anhand praxisnaher Beispiele zeigt die VDI 2700 Blatt 18 auf, wie geeignete Ladungssicherungsverfahren beurteilt, ausgewählt und umgesetzt werden können. Sie dient damit Verladern und Transporteuren als belastbare Orientierungshilfe für die tägliche Praxis.
Warum Schüttgüter besondere Anforderungen stellen
Schüttgüter wie Sand, Kies, Granulate oder Getreide unterscheiden sich grundlegend von starren Ladeeinheiten. Während des Transports kann sich ihr Verhalten verändern:
Setz- und Fließbewegungen innerhalb der Verpackung
Nachgeben der Verpackung unter Eigengewicht
Verformung der Ladeeinheit
Seitliche Schwerpunktverlagerungen
Diese Effekte treten besonders bei hoch bauenden oder freistehenden Einheiten auf und erhöhen die Kipp- und Rutschgefahr deutlich. Flexible Verpackungen sind konstruktionsbedingt nicht formstabil. Klassische Sicherungsmethoden wie reines Niederzurren eignen sich daher in der Regel nicht als alleiniges Sicherungsmittel, sondern nur ergänzend zu formschlüssigen Maßnahmen oder zum Direktzurren. Beim Setzen der Ladung lässt die Gurtvorspannung nach. Dadurch sinkt die wirksame Niederzurrkraft und die Sicherungswirkung nimmt ab.
Genau an diesem Punkt setzt die neue VDI 2700 Blatt 18 an.
Kernaussagen der neuen Richtlinie
Die VDI 2700 Blatt 18 beschreibt, wie sich die Ladung während der Fahrt verhält, welche Sicherungsprinzipien für Schüttgüter in flexiblen Verpackungen geeignet sind und unter welchen Voraussetzungen sie wirksam eingesetzt werden können. Im Fokus stehen insbesondere:
Formschlüssige Sicherung (Direktverzurrung/Sperrsysteme) durch geeignete Begrenzungen
Ladungsunterteilung, um Bewegungsräume zu minimieren
Bewertung von stapelbaren und nicht stapelbaren Verpackungen
Auswirkungen von Setzverhalten und Schwerpunktverlagerung
Anforderungen an Umverpackungen, Ladehilfsmittel und Sicherungssysteme
Die Richtlinie orientiert sich nicht nur an realen Transportbedingungen, sondern berücksichtigt auch Erkenntnisse aus Fahrversuchen. Damit übersetzt sie theoretische Anforderungen in praktisch umsetzbare Maßnahmen.
Bedeutung für Verlader, Versender und Fahrzeugführer
Die neue VDI?Richtlinie bietet eine belastbare Grundlage für:
Rechtssichere Ladungssicherung
Reduzierung von Transportschäden und Haftungsrisiken
Einheitliche Bewertung von Sicherungskonzepten
Schulung und Sensibilisierung von Beteiligten entlang der Transportkette
Wer Schüttgüter in flexiblen Verpackungen transportiert, sollte die VDI 2700 Blatt 18 künftig als maßgeblichen Referenzrahmen heranziehen.
Unterstützung bei der praktischen Umsetzung
Die Umsetzung der Richtlinie erfordert eine passende Sicherungsstrategie und geeignete Produkte. Dolezych unterstützt dabei mit technischer Beratung sowie praxisbewährten Lösungen wie
dem Sicherungssystem DoUniFlex
Zurr? und Sicherungsnetzen für formschlüssige Konzepte
Sperrbalken oder textilen Sperrstangen
Antirutschmatten
Warum Schüttgüter besondere Anforderungen stellen
Schüttgüter wie Sand, Kies, Granulate oder Getreide unterscheiden sich grundlegend von starren Ladeeinheiten. Während des Transports kann sich ihr Verhalten verändern:
Setz- und Fließbewegungen innerhalb der Verpackung
Nachgeben der Verpackung unter Eigengewicht
Verformung der Ladeeinheit
Seitliche Schwerpunktverlagerungen
Diese Effekte treten besonders bei hoch bauenden oder freistehenden Einheiten auf und erhöhen die Kipp- und Rutschgefahr deutlich. Flexible Verpackungen sind konstruktionsbedingt nicht formstabil. Klassische Sicherungsmethoden wie reines Niederzurren eignen sich daher in der Regel nicht als alleiniges Sicherungsmittel, sondern nur ergänzend zu formschlüssigen Maßnahmen oder zum Direktzurren. Beim Setzen der Ladung lässt die Gurtvorspannung nach. Dadurch sinkt die wirksame Niederzurrkraft und die Sicherungswirkung nimmt ab.
Genau an diesem Punkt setzt die neue VDI 2700 Blatt 18 an.
Kernaussagen der neuen Richtlinie
Die VDI 2700 Blatt 18 beschreibt, wie sich die Ladung während der Fahrt verhält, welche Sicherungsprinzipien für Schüttgüter in flexiblen Verpackungen geeignet sind und unter welchen Voraussetzungen sie wirksam eingesetzt werden können. Im Fokus stehen insbesondere:
Formschlüssige Sicherung (Direktverzurrung/Sperrsysteme) durch geeignete Begrenzungen
Ladungsunterteilung, um Bewegungsräume zu minimieren
Bewertung von stapelbaren und nicht stapelbaren Verpackungen
Auswirkungen von Setzverhalten und Schwerpunktverlagerung
Anforderungen an Umverpackungen, Ladehilfsmittel und Sicherungssysteme
Die Richtlinie orientiert sich nicht nur an realen Transportbedingungen, sondern berücksichtigt auch Erkenntnisse aus Fahrversuchen. Damit übersetzt sie theoretische Anforderungen in praktisch umsetzbare Maßnahmen.
Bedeutung für Verlader, Versender und Fahrzeugführer
Die neue VDI?Richtlinie bietet eine belastbare Grundlage für:
Rechtssichere Ladungssicherung
Reduzierung von Transportschäden und Haftungsrisiken
Einheitliche Bewertung von Sicherungskonzepten
Schulung und Sensibilisierung von Beteiligten entlang der Transportkette
Wer Schüttgüter in flexiblen Verpackungen transportiert, sollte die VDI 2700 Blatt 18 künftig als maßgeblichen Referenzrahmen heranziehen.
Unterstützung bei der praktischen Umsetzung
Die Umsetzung der Richtlinie erfordert eine passende Sicherungsstrategie und geeignete Produkte. Dolezych unterstützt dabei mit technischer Beratung sowie praxisbewährten Lösungen wie
dem Sicherungssystem DoUniFlex
Zurr? und Sicherungsnetzen für formschlüssige Konzepte
Sperrbalken oder textilen Sperrstangen
Antirutschmatten
Über "Dolezych GmbH & Co. KG":
Die Dolezych GmbH & Co. KG wurde vor mehr als 90 Jahren in Dortmund gegründet. Mittlerweile ist das Unternehmen mit fünf Tochterunternehmen (Polen, USA, China, Chile, Türkei) international vertreten. Das Familienunternehmen wird aktuell in zweiter und dritter Generation durch Udo und Tim Dolezych geführt. Als Hersteller für Seil-, Hebe-, Anschlag- und Ladungssicherungstechnik ist Dolezych der kompetente Partner für einfaches und sicheres Heben und Transportieren. Mehr als 650 Mitarbeiter weltweit sind rund um das mehr als 20.000 Produkte und umfangreiche Dienstleistungen (Fachseminare, Schulungen, Prüfservice etc.) umfassende Produktportfolio für Dolezych tätig.
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