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Ein deutsches Arbeitsgericht verurteilte eine Universität, weil sie einen Bewerber ungefragt googelte ? Validato erklärt, wie Background-Checks nach DSGVO rechtssicher ablaufen.

Background-Check ohne Info: Deutsches Gericht verhängt 1.000 Euro Schadensersatz

Zürich, 29.09.2026 (PresseBox) - Urteil aus Düsseldorf: Teure Folgen für ungefragte Recherche

Ein Background-Check ohne vorherige Information kann für Arbeitgeber in Deutschland teuer werden: Das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf sprach einem abgelehnten Bewerber mit Urteil vom 10. April 2024 (Az. 12 Sa 1007/23) 1.000 Euro Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO zu.

Auslöser war eine Google-Recherche: Eine öffentliche Universität in Deutschland hatte den Bewerber vor der Auswahlentscheidung im Internet überprüft, dabei einen Wikipedia-Eintrag zu einer strafrechtlichen Verurteilung gefunden und diese Information einfließen lassen ? ohne den Bewerber vorab zu informieren.

Für Validato, Schweizer Anbieter von Background-Checks und Human Risk Management, zeigt der Fall exemplarisch, woran viele Screening-Prozesse deutscher Unternehmen in der Praxis scheitern: an der Informationspflicht nach Art. 13 und 14 DSGVO.

Was das Urteil für deutsche Arbeitgeber bedeutet

Das Gericht stellte klar, dass ein bloßer Verweis auf eine gefundene Quelle nicht ausreicht. Die Information über die verarbeiteten Datenkategorien müsse so präzise und spezifisch gefasst sein, dass die betroffene Person die Risiken abschätzen kann.

Diese Anforderung gilt nach Einschätzung von Validato nicht nur für informelle Internet-Recherchen, sondern gleichermaßen für strukturierte Background-Checks, bei denen Strafregisterauszüge, Ausbildungsnachweise, frühere Beschäftigungsverhältnisse oder Sanktionslisten geprüft werden.

Zwei typische Fehler in der Praxis

In der Praxis beobachtet Validato bei deutschen Unternehmen zwei wiederkehrende Fehler: Zum einen werden Bewerbende erst nach der Zusage oder gar erst bei einer Ablehnung über durchgeführte Prüfungen informiert. Zum anderen verlassen sich Unternehmen auf eine pauschale Klausel im Bewerbungsformular, die weder Umfang noch konkrete Quellen der Prüfung benennt.

Beides genügt nach der Düsseldorfer Entscheidung nicht den Anforderungen der Art. 13 und 14 DSGVO und begründet ein Schadensersatzrisiko nach Art. 82 DSGVO ? unabhängig davon, ob der eigentliche Rechercheinhalt zutreffend war.

So macht es Validato richtig

?Verboten ist nicht das Prüfen, verboten ist das Prüfen im Verborgenen. Wer Bewerbende ernst nimmt, informiert sie frühzeitig und konkret darüber, was geprüft wird ? das ist kein bürokratischer Mehraufwand, sondern die Grundlage für eine belastbare Personalentscheidung?.

? Reto Marti, Managing Partner, Validato

Validato hat die Informationspflicht deshalb als festen Schritt in den eigenen Screening-Prozess integriert: Vor Beginn jeder Prüfung erhalten Kandidatinnen und Kandidaten eine verständliche Übersicht der ausgewählten Prüfmodule, der jeweiligen Quellen und des Verwendungszwecks, bevor eine dokumentierte, elektronische Einwilligung eingeholt wird.

Handlungsaufforderung für regulierte Branchen

Für Unternehmen in regulierten Branchen wie Finanzdienstleistungen, kritischer Infrastruktur oder IT bedeutet das Düsseldorfer Urteil eine klare Handlungsaufforderung: Background-Checks in Deutschland müssen nicht nur inhaltlich korrekt, sondern auch prozessual transparent gestaltet sein.

Validato bietet dafür eine Plattform mit mehr als 18 einzeln wählbaren Screening-Modulen, wahlweise Schweizer oder EU-Datenhaltung, ISO-27001-Zertifizierung und automatischer Löschung der Prüfdaten nach spätestens 120 Tagen ? und positioniert die frühzeitige, dokumentierte Information der Bewerbenden als integralen Bestandteil eines rechtssicheren Screening-Prozesses.

Über "Validato AG":
Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.

Validato ist speziell auf die Anforderungen in Deutschland ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.

Mehr unter: www.validato.com

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