Mehr als die Hälfte aller Bezahlvorgänge lief 2025 erstmals bargeldlos. Die Karte mit Kreditfunktion verliert dabei an Zuspruch, bleibt beim Einkauf im Internet aber die drittwichtigste Zahlungsart der Befragten.
Kreditkartennutzung in Deutschland sinkt: Bundesbank zählt 5 Prozent der Alltagszahlungen und eine Präferenz von 9 Prozent
Bietigheim-Bissingen, 11.09.2026 (PresseBox) - Die Deutsche Bundesbank hat neue Zahlen zum Bezahlen im Alltag vorgelegt. Die Studie ?Zahlungsverhalten in Deutschland 2025? trägt den Stand Juli 2026 und wertet Zahlungstagebücher von Befragten aus. Der Studie zufolge wurden 2025 erstmals mehr als die Hälfte aller erfassten Bezahlvorgänge bargeldlos abgewickelt, nämlich 55 Prozent nach 49 Prozent im Jahr 2023. Auf die Kreditkarte entfielen dabei 5 Prozent der Zahlungen. Wo die Unterschiede zwischen Debitkarte und Kreditkarte im Alltag liegen, diskutiert ein Forenbeitrag ausführlich.
Wie sich die Zahlungsmittel 2025 verteilt haben
Bargeld bleibt nach Zahl der Vorgänge das meistgenutzte Zahlungsmittel. Laut der Bundesbank-Studie entfielen 45 Prozent der Bezahlvorgänge auf Bargeld, gemessen am Umsatz aber nur 23 Prozent. Die Debitkarte kommt auf 26 Prozent der Vorgänge und 28 Prozent des Umsatzes.
Unbare Zahlungen: 55 Prozent aller Vorgänge und 77 Prozent des Gesamtumsatzes.
Bargeld: 45 Prozent der Vorgänge, 23 Prozent des Umsatzes.
Debitkarte: 26 Prozent der Vorgänge, 28 Prozent des Umsatzes.
Karte mit Kreditfunktion: 5 Prozent der Vorgänge, ein Prozentpunkt weniger als 2023.
Mobile Bezahlverfahren: 10 Prozent aller Vorgänge, nahezu doppelt so viel wie zwei Jahre zuvor.
Warum die Vorliebe für die Karte mit Kreditfunktion nachlässt
Die Bundesbank fragt neben dem tatsächlichen Verhalten auch nach dem bevorzugten Zahlungsmittel. Nach Angaben der Studie sank die Präferenzrate für die Kreditkarte von 13 Prozent im Jahr 2023 auf 9 Prozent. Die Debitkarte bleibt mit 69 Prozent klar vorn, verliert aber ebenfalls vier Prozentpunkte.
Gewonnen hat laut der Erhebung vor allem das Bezahlen per Smartphone oder tragbarem Gerät, dessen Präferenzwert auf 21 Prozent stieg. Innerhalb der unbaren Zahlungsmittel setzt sich damit die Verlagerung weg von der physischen Karte fort. Die Karte verschwindet dabei nicht, sie wandert in die digitale Brieftasche auf dem Gerät.
Wo die Karte mit Kreditfunktion weiter gefragt ist
Im Onlinehandel behauptet die Karte mit Kreditfunktion ihren Platz. Laut der Erhebung entfallen im Internet 15 Prozent der Bezahlvorgänge auf Kreditkarten, zwei Prozentpunkte weniger als 2023; gemessen am Umsatz gewinnt die Kartenart dagegen an Gewicht. Internetbezahlverfahren führen dort mit 50 Prozent der Vorgänge.
Auch beim mobilen Bezahlen bleibt die Kartenart präsent: Nach Angaben der Bundesbank laufen knapp 20 Prozent aller mobilen Zahlungen über hinterlegte Kreditkarten. Hinzu kommen Situationen mit Kaution oder Vorautorisierung, etwa bei Mietwagen und Hotels. Welche Erfahrungen Reisende mit der Kartenakzeptanz in Schweizer Hotels gemacht haben, zeigt ein Austausch im Fachportal der Provimedia GmbH.
Was die Zahlen über die Verbreitung sagen
Der Besitz einer Karte mit Kreditfunktion ist breiter als ihre Nutzung. Laut der Erhebung besitzt rund die Hälfte der Befragten eine solche Karte, bei den ab 45-Jährigen sind es etwa 55 Prozent. Fast alle Befragten haben dagegen mindestens eine Debitkarte, in 90 Prozent der Fälle eine Girocard.
Zwischen Besitz und Einsatz klafft damit eine Lücke von mehreren Prozentpunkten. Viele Karten liegen als Reserve für Reisen, Abonnements oder Auslandseinkäufe im Portemonnaie, ohne den Alltag zu prägen.
?Eine Präferenzrate von 9 Prozent heißt nicht, dass die Kreditkarte an Bedeutung verliert. Sie heißt, dass ihr Einsatzfeld schmaler und spezialisierter wird, während das Smartphone den Alltag übernimmt?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wann die nächsten Zahlen zum Bezahlverhalten kommen
Die Bundesbank führt die Studienreihe seit 2008 und zuletzt im Zweijahresrhythmus fort. Die nächste Erhebung betrifft damit voraussichtlich das Jahr 2027, veröffentlicht wird sie erfahrungsgemäß im Folgejahr. Bis dahin bleiben die Werte von 2025 der Bezugspunkt für den Kartenmarkt.
Im September 2026 lässt sich die Richtung bereits ablesen. Entscheidend wird sein, ob die Kreditkartennutzung im Alltag weiter zurückgeht, während ihr Anteil an Umsätzen im Internet und in digitalen Brieftaschen stabil bleibt. Träfe beides zu, wäre die Karte weniger ein Alltagsmittel und mehr ein Werkzeug für bestimmte Anlässe.
Wie sich die Zahlungsmittel 2025 verteilt haben
Bargeld bleibt nach Zahl der Vorgänge das meistgenutzte Zahlungsmittel. Laut der Bundesbank-Studie entfielen 45 Prozent der Bezahlvorgänge auf Bargeld, gemessen am Umsatz aber nur 23 Prozent. Die Debitkarte kommt auf 26 Prozent der Vorgänge und 28 Prozent des Umsatzes.
Unbare Zahlungen: 55 Prozent aller Vorgänge und 77 Prozent des Gesamtumsatzes.
Bargeld: 45 Prozent der Vorgänge, 23 Prozent des Umsatzes.
Debitkarte: 26 Prozent der Vorgänge, 28 Prozent des Umsatzes.
Karte mit Kreditfunktion: 5 Prozent der Vorgänge, ein Prozentpunkt weniger als 2023.
Mobile Bezahlverfahren: 10 Prozent aller Vorgänge, nahezu doppelt so viel wie zwei Jahre zuvor.
Warum die Vorliebe für die Karte mit Kreditfunktion nachlässt
Die Bundesbank fragt neben dem tatsächlichen Verhalten auch nach dem bevorzugten Zahlungsmittel. Nach Angaben der Studie sank die Präferenzrate für die Kreditkarte von 13 Prozent im Jahr 2023 auf 9 Prozent. Die Debitkarte bleibt mit 69 Prozent klar vorn, verliert aber ebenfalls vier Prozentpunkte.
Gewonnen hat laut der Erhebung vor allem das Bezahlen per Smartphone oder tragbarem Gerät, dessen Präferenzwert auf 21 Prozent stieg. Innerhalb der unbaren Zahlungsmittel setzt sich damit die Verlagerung weg von der physischen Karte fort. Die Karte verschwindet dabei nicht, sie wandert in die digitale Brieftasche auf dem Gerät.
Wo die Karte mit Kreditfunktion weiter gefragt ist
Im Onlinehandel behauptet die Karte mit Kreditfunktion ihren Platz. Laut der Erhebung entfallen im Internet 15 Prozent der Bezahlvorgänge auf Kreditkarten, zwei Prozentpunkte weniger als 2023; gemessen am Umsatz gewinnt die Kartenart dagegen an Gewicht. Internetbezahlverfahren führen dort mit 50 Prozent der Vorgänge.
Auch beim mobilen Bezahlen bleibt die Kartenart präsent: Nach Angaben der Bundesbank laufen knapp 20 Prozent aller mobilen Zahlungen über hinterlegte Kreditkarten. Hinzu kommen Situationen mit Kaution oder Vorautorisierung, etwa bei Mietwagen und Hotels. Welche Erfahrungen Reisende mit der Kartenakzeptanz in Schweizer Hotels gemacht haben, zeigt ein Austausch im Fachportal der Provimedia GmbH.
Was die Zahlen über die Verbreitung sagen
Der Besitz einer Karte mit Kreditfunktion ist breiter als ihre Nutzung. Laut der Erhebung besitzt rund die Hälfte der Befragten eine solche Karte, bei den ab 45-Jährigen sind es etwa 55 Prozent. Fast alle Befragten haben dagegen mindestens eine Debitkarte, in 90 Prozent der Fälle eine Girocard.
Zwischen Besitz und Einsatz klafft damit eine Lücke von mehreren Prozentpunkten. Viele Karten liegen als Reserve für Reisen, Abonnements oder Auslandseinkäufe im Portemonnaie, ohne den Alltag zu prägen.
?Eine Präferenzrate von 9 Prozent heißt nicht, dass die Kreditkarte an Bedeutung verliert. Sie heißt, dass ihr Einsatzfeld schmaler und spezialisierter wird, während das Smartphone den Alltag übernimmt?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wann die nächsten Zahlen zum Bezahlverhalten kommen
Die Bundesbank führt die Studienreihe seit 2008 und zuletzt im Zweijahresrhythmus fort. Die nächste Erhebung betrifft damit voraussichtlich das Jahr 2027, veröffentlicht wird sie erfahrungsgemäß im Folgejahr. Bis dahin bleiben die Werte von 2025 der Bezugspunkt für den Kartenmarkt.
Im September 2026 lässt sich die Richtung bereits ablesen. Entscheidend wird sein, ob die Kreditkartennutzung im Alltag weiter zurückgeht, während ihr Anteil an Umsätzen im Internet und in digitalen Brieftaschen stabil bleibt. Träfe beides zu, wäre die Karte weniger ein Alltagsmittel und mehr ein Werkzeug für bestimmte Anlässe.
Über "Provimedia GmbH":
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