Der Branchenreport 2026 von CBRE und dem Verband deutscher Self Storage Unternehmen weist eine Durchschnittsmiete von 302 Euro je Quadratmeter und Jahr aus. 52,1 Prozent der Befragten kennen das Angebot bisher gar nicht.
Selfstorage in Deutschland: 1.394 Standorte halten 2,92 Millionen Quadratmeter bereit, die Auslastung klettert auf 76,3 Prozent
Bietigheim-Bissingen, 12.09.2026 (PresseBox) - Der Markt für Lagerflächen zur Selbsteinlagerung legt in Deutschland zu, während die durchschnittliche Auslastung in Europa nachgibt. Der Immobiliendienstleister CBRE und der Verband deutscher Self Storage Unternehmen haben ihren Branchenreport 2026 am 1. September 2026 vorgelegt. Danach verteilen sich 2,92 Millionen Quadratmeter vermietbare Fläche auf 1.394 Standorte, und die Auslastung stieg von 75,0 auf 76,3 Prozent. Wer eine solche Fläche sucht, steht vor Fragen zu Größe, Zugang und Klima ? dazu ordnet ein Ratgeber ein, worauf es bei der Auswahl einer Lagerfläche ankommt.
Wie sich Auslastung und Miete im Jahresvergleich verschoben haben
Das Wachstum stammt überwiegend aus dem Preis und nicht aus der Fläche. Laut dem Branchenreport stieg die durchschnittliche Miete von 292 auf 302 Euro je vermietetem Quadratmeter und Jahr.
Vermietbare Fläche in Deutschland: 2,92 Millionen Quadratmeter
Standorte: 1.394
Auslastung: 76,3 Prozent nach 75,0 Prozent im Vorjahr
Durchschnittsmiete: 302 Euro je vermietetem Quadratmeter und Jahr
Umsatz je verfügbarem Quadratmeter: 231 Euro
Nach Angaben von CBRE und dem Verband entfallen zwei Drittel des Zuwachses auf den Preis und ein Drittel auf die höhere Auslastung. Der europäische Durchschnitt bewegt sich in die andere Richtung: Dort sank die Auslastung auf 77,6 Prozent. Deutschland holt damit auf, liegt aber weiter unter dem europäischen Wert.
Was Selfstorage von anderen Formen der Lagerhaltung trennt
Selbsteinlagerung ist eine Mietfläche mit eigenem Schlüssel, keine Dienstleistung mit Warenannahme. Der Kunde bringt sein Gut selbst, lagert es unbegleitet ein und hat in der Regel täglich Zugang. Genau daran unterscheidet sich das Segment von Speditionslagern, Kontraktlogistik oder klassischen Möbelspeichern, bei denen ein Betreiber die Ware annimmt, erfasst und wieder herausgibt.
Für Privathaushalte entstehen daraus andere Auswahlkriterien als für Betriebe. Haushalte fragen kleine Flächen meist anlassbezogen nach: bei einem Umzug, einer Renovierung oder einem Zuwachs in der Familie. Handwerksbetriebe und Onlinehändler nutzen dieselben Anlagen als Außenlager mit fester Laufzeit. Wie sich Lagerarten nach Zweck und Betriebsform unterscheiden lassen, ist deshalb die Vorfrage zur Standortsuche.
Warum die Bekanntheit die engste Stelle des Marktes bleibt
Nicht die Fläche begrenzt das Wachstum, sondern das Wissen um das Angebot. Laut einer im Branchenreport zitierten Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov haben 52,1 Prozent der Menschen in Deutschland noch nie von Selfstorage gehört. 68,4 Prozent können keinen Standort in ihrer Nähe benennen.
Hinzu kommt eine verzerrte Preisvorstellung. Viele Befragte veranschlagen für eine Fläche von 10 Quadratmetern rund 50 Euro im Monat, während der tatsächliche Preis nach den Angaben des Reports bei etwa 250 Euro liegt. Eine Erwartung, die um den Faktor fünf danebenliegt, führt dazu, dass ein Angebot gar nicht erst geprüft wird.
?Ein Markt, in dem jeder Zweite das Produkt nicht kennt, hat kein Nachfrageproblem, sondern ein Erklärungsproblem. Die Zahlen zeigen eine Lücke zwischen dem, was die Anlagen leisten, und dem, was Haushalte darüber wissen?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wie Investoren das Segment derzeit einordnen
Die Spitzenrendite für deutsche Selfstorage-Objekte liegt dem Branchenreport zufolge bei 4,75 Prozent. Zum Vergleich nennt der Report 4,50 Prozent für Logistikimmobilien und 6,00 Prozent für Light-Industrial-Flächen, also gemischt genutzte Gewerbeobjekte mit Produktions- und Lageranteil.
Die Stimmung unter den Betreibern hat sich gleichwohl eingetrübt. Nur 60 Prozent der deutschen Anbieter erwarten laut Report ein besseres Ergebnis als im Vorjahr, zuvor waren es 71,4 Prozent. Neue Flächen in der Bauplanung und zusätzliche Wettbewerber am selben Standort dämpfen die Erwartung stärker als die aktuellen Betriebszahlen vermuten lassen.
Woran sich die kommenden Monate ablesen lassen
Der Branchenreport erscheint jährlich; die nächste Ausgabe wird im Spätsommer 2027 erwartet. Zwei Größen entscheiden bis dahin über die Richtung: ob die Auslastung von 76,3 Prozent auch bei wachsendem Flächenbestand hält und ob die Bekanntheit steigt. Für den September 2026 folgt daraus ein praktischer Hinweis an Suchende: Der Vergleich lohnt sich kleinräumig, denn Preis und Verfügbarkeit unterscheiden sich zwischen zwei Anlagen im selben Stadtgebiet oft deutlicher als zwischen zwei Regionen.
Wie sich Auslastung und Miete im Jahresvergleich verschoben haben
Das Wachstum stammt überwiegend aus dem Preis und nicht aus der Fläche. Laut dem Branchenreport stieg die durchschnittliche Miete von 292 auf 302 Euro je vermietetem Quadratmeter und Jahr.
Vermietbare Fläche in Deutschland: 2,92 Millionen Quadratmeter
Standorte: 1.394
Auslastung: 76,3 Prozent nach 75,0 Prozent im Vorjahr
Durchschnittsmiete: 302 Euro je vermietetem Quadratmeter und Jahr
Umsatz je verfügbarem Quadratmeter: 231 Euro
Nach Angaben von CBRE und dem Verband entfallen zwei Drittel des Zuwachses auf den Preis und ein Drittel auf die höhere Auslastung. Der europäische Durchschnitt bewegt sich in die andere Richtung: Dort sank die Auslastung auf 77,6 Prozent. Deutschland holt damit auf, liegt aber weiter unter dem europäischen Wert.
Was Selfstorage von anderen Formen der Lagerhaltung trennt
Selbsteinlagerung ist eine Mietfläche mit eigenem Schlüssel, keine Dienstleistung mit Warenannahme. Der Kunde bringt sein Gut selbst, lagert es unbegleitet ein und hat in der Regel täglich Zugang. Genau daran unterscheidet sich das Segment von Speditionslagern, Kontraktlogistik oder klassischen Möbelspeichern, bei denen ein Betreiber die Ware annimmt, erfasst und wieder herausgibt.
Für Privathaushalte entstehen daraus andere Auswahlkriterien als für Betriebe. Haushalte fragen kleine Flächen meist anlassbezogen nach: bei einem Umzug, einer Renovierung oder einem Zuwachs in der Familie. Handwerksbetriebe und Onlinehändler nutzen dieselben Anlagen als Außenlager mit fester Laufzeit. Wie sich Lagerarten nach Zweck und Betriebsform unterscheiden lassen, ist deshalb die Vorfrage zur Standortsuche.
Warum die Bekanntheit die engste Stelle des Marktes bleibt
Nicht die Fläche begrenzt das Wachstum, sondern das Wissen um das Angebot. Laut einer im Branchenreport zitierten Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov haben 52,1 Prozent der Menschen in Deutschland noch nie von Selfstorage gehört. 68,4 Prozent können keinen Standort in ihrer Nähe benennen.
Hinzu kommt eine verzerrte Preisvorstellung. Viele Befragte veranschlagen für eine Fläche von 10 Quadratmetern rund 50 Euro im Monat, während der tatsächliche Preis nach den Angaben des Reports bei etwa 250 Euro liegt. Eine Erwartung, die um den Faktor fünf danebenliegt, führt dazu, dass ein Angebot gar nicht erst geprüft wird.
?Ein Markt, in dem jeder Zweite das Produkt nicht kennt, hat kein Nachfrageproblem, sondern ein Erklärungsproblem. Die Zahlen zeigen eine Lücke zwischen dem, was die Anlagen leisten, und dem, was Haushalte darüber wissen?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wie Investoren das Segment derzeit einordnen
Die Spitzenrendite für deutsche Selfstorage-Objekte liegt dem Branchenreport zufolge bei 4,75 Prozent. Zum Vergleich nennt der Report 4,50 Prozent für Logistikimmobilien und 6,00 Prozent für Light-Industrial-Flächen, also gemischt genutzte Gewerbeobjekte mit Produktions- und Lageranteil.
Die Stimmung unter den Betreibern hat sich gleichwohl eingetrübt. Nur 60 Prozent der deutschen Anbieter erwarten laut Report ein besseres Ergebnis als im Vorjahr, zuvor waren es 71,4 Prozent. Neue Flächen in der Bauplanung und zusätzliche Wettbewerber am selben Standort dämpfen die Erwartung stärker als die aktuellen Betriebszahlen vermuten lassen.
Woran sich die kommenden Monate ablesen lassen
Der Branchenreport erscheint jährlich; die nächste Ausgabe wird im Spätsommer 2027 erwartet. Zwei Größen entscheiden bis dahin über die Richtung: ob die Auslastung von 76,3 Prozent auch bei wachsendem Flächenbestand hält und ob die Bekanntheit steigt. Für den September 2026 folgt daraus ein praktischer Hinweis an Suchende: Der Vergleich lohnt sich kleinräumig, denn Preis und Verfügbarkeit unterscheiden sich zwischen zwei Anlagen im selben Stadtgebiet oft deutlicher als zwischen zwei Regionen.
Über "Provimedia GmbH":
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