PER Agency, Toluna und IMWF befragten 3.600 Internetnutzer: 84 Prozent sind in sozialen Netzwerken aktiv, doch auf Instagram, Facebook und TikTok misstrauen 44 bis 46 Prozent den Informationen von Firmen. Was daraus für Unternehmensbeiträge folgt.
Social-Media-Atlas 2026: 43 Prozent halten Beiträge in sozialen Netzwerken für glaubwürdiger als Redaktionen ? Firmenposts bleiben unter Verdacht
Bietigheim-Bissingen, 25.10.2026 (PresseBox) - Beiträge in sozialen Netzwerken gelten 43 Prozent der Menschen in Deutschland als glaubwürdiger als redaktionelle Berichterstattung. Das zeigt der Social-Media-Atlas 2026, den die Hamburger Beratungsgesellschaft PER Agency mit dem Marktforscher Toluna und dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung am 1. September veröffentlicht hat. Befragt wurden im Januar 2026 rund 3.600 Internetnutzer ab 16 Jahren; gegenüber 2025 stieg der Anteil um sechs Prozentpunkte. Vertraut wird vor allem Menschen, nicht Marken: Zwei Drittel der Befragten stützen sich auf Posts privater Kontakte. Für Unternehmen verschiebt das im Oktober 2026 die Aufgabe von der Reichweite zur Glaubwürdigkeit; die Provimedia GmbH aus Bietigheim-Bissingen setzt dort mit zusammenhängenden Post-Serien statt Einzelbeiträgen an.
Laut der Erhebung sind 84 Prozent der Internetnutzer in sozialen Medien aktiv, im Jahr 2011 waren es 64 Prozent. WhatsApp erreicht 77 Prozent von ihnen, YouTube 74 Prozent, Facebook 64 Prozent, Instagram 60 Prozent und TikTok 47 Prozent.
Was Nutzer auf Facebook, Instagram und TikTok von Unternehmensbeiträgen halten
Dem Vertrauen in private Empfehlungen steht Misstrauen gegenüber kommerziellen Absendern gegenüber. Nach Angaben von PER Agency haben 44 Prozent der TikTok-Nutzer nur wenig Vertrauen in Informationen von Zeitungen oder Unternehmen, auf Instagram sind es 45 Prozent, auf Facebook 46 Prozent. Privaten Empfehlungen folgen dagegen 35 Prozent der Befragten häufig, fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, in der Generation Z zwischen 16 und 29 Jahren sogar 47 Prozent.
?Reichweite ist auf Instagram oder Facebook nicht mehr die knappe Ressource, sondern Glaubwürdigkeit. Ein Unternehmensbeitrag konkurriert dort mit dem Tipp eines Freundes, und den gewinnt er nicht mit Werbesprache. Wer sich als Absender zeigt, Belege liefert und eine Geschichte über Wochen weitererzählt, hat eine Chance?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wie das Statistische Bundesamt die Nutzung sozialer Medien für 2025 beziffert
Nach der Pressemitteilung Nr. N014 des Statistischen Bundesamts vom 2. März 2026 nutzten 2025 insgesamt 59 Prozent der 16- bis 74-Jährigen soziale Medien privat, nach 47 Prozent im Jahr 2021. Bei den 16- bis 24-Jährigen lag der Anteil laut Destatis bei 85 Prozent, bei den 65- bis 74-Jährigen bei 25 Prozent. Im EU-Vergleich liegt Deutschland mit 59 Prozent unter dem Durchschnitt von 67 Prozent. Wie ein Unternehmen aus Zielen und Kennzahlen einen Plan für die eigenen Kanäle ableitet, beschreibt ein Leitfaden zur Inhaltsstrategie für Unternehmenskanäle der Provimedia GmbH.
Welche drei Folgerungen Unternehmen aus den beiden Erhebungen ziehen können
Drei Folgerungen ergeben sich aus beiden Erhebungen für Unternehmensbeiträge ab Oktober 2026:
Absender sichtbar machen: Beiträge mit benannter Person und Datum rücken näher an die private Empfehlung heran
Belege statt Behauptungen: Jede Zahl mit Quelle und Stichtag, weil rund 45 Prozent der Nutzer Firmeninformationen misstrauen
Serien statt Einzelposts: Ein Thema über mehrere Beiträge zu erzählen, lässt Leser einen Absender wiedererkennen
PER Agency befragt für den Social-Media-Atlas 2027 erfahrungsgemäß im Januar, das Statistische Bundesamt legt die IKT-Erhebung 2026 voraussichtlich im Frühjahr 2027 vor. Bis dahin lässt sich an den eigenen Kanälen messen, ob Beiträge mit Absender und Beleg mehr Reaktionen erhalten als Werbeposts.
Laut der Erhebung sind 84 Prozent der Internetnutzer in sozialen Medien aktiv, im Jahr 2011 waren es 64 Prozent. WhatsApp erreicht 77 Prozent von ihnen, YouTube 74 Prozent, Facebook 64 Prozent, Instagram 60 Prozent und TikTok 47 Prozent.
Was Nutzer auf Facebook, Instagram und TikTok von Unternehmensbeiträgen halten
Dem Vertrauen in private Empfehlungen steht Misstrauen gegenüber kommerziellen Absendern gegenüber. Nach Angaben von PER Agency haben 44 Prozent der TikTok-Nutzer nur wenig Vertrauen in Informationen von Zeitungen oder Unternehmen, auf Instagram sind es 45 Prozent, auf Facebook 46 Prozent. Privaten Empfehlungen folgen dagegen 35 Prozent der Befragten häufig, fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, in der Generation Z zwischen 16 und 29 Jahren sogar 47 Prozent.
?Reichweite ist auf Instagram oder Facebook nicht mehr die knappe Ressource, sondern Glaubwürdigkeit. Ein Unternehmensbeitrag konkurriert dort mit dem Tipp eines Freundes, und den gewinnt er nicht mit Werbesprache. Wer sich als Absender zeigt, Belege liefert und eine Geschichte über Wochen weitererzählt, hat eine Chance?, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.
Wie das Statistische Bundesamt die Nutzung sozialer Medien für 2025 beziffert
Nach der Pressemitteilung Nr. N014 des Statistischen Bundesamts vom 2. März 2026 nutzten 2025 insgesamt 59 Prozent der 16- bis 74-Jährigen soziale Medien privat, nach 47 Prozent im Jahr 2021. Bei den 16- bis 24-Jährigen lag der Anteil laut Destatis bei 85 Prozent, bei den 65- bis 74-Jährigen bei 25 Prozent. Im EU-Vergleich liegt Deutschland mit 59 Prozent unter dem Durchschnitt von 67 Prozent. Wie ein Unternehmen aus Zielen und Kennzahlen einen Plan für die eigenen Kanäle ableitet, beschreibt ein Leitfaden zur Inhaltsstrategie für Unternehmenskanäle der Provimedia GmbH.
Welche drei Folgerungen Unternehmen aus den beiden Erhebungen ziehen können
Drei Folgerungen ergeben sich aus beiden Erhebungen für Unternehmensbeiträge ab Oktober 2026:
Absender sichtbar machen: Beiträge mit benannter Person und Datum rücken näher an die private Empfehlung heran
Belege statt Behauptungen: Jede Zahl mit Quelle und Stichtag, weil rund 45 Prozent der Nutzer Firmeninformationen misstrauen
Serien statt Einzelposts: Ein Thema über mehrere Beiträge zu erzählen, lässt Leser einen Absender wiedererkennen
PER Agency befragt für den Social-Media-Atlas 2027 erfahrungsgemäß im Januar, das Statistische Bundesamt legt die IKT-Erhebung 2026 voraussichtlich im Frühjahr 2027 vor. Bis dahin lässt sich an den eigenen Kanälen messen, ob Beiträge mit Absender und Beleg mehr Reaktionen erhalten als Werbeposts.
Über "Provimedia GmbH":
Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zugänglich zu machen. Wir haben uns auf übersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.
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