Bei stückindividueller Kennzeichnung reicht es nicht, variable Daten nur drucken zu können. Entscheidend ist die eindeutige Zuordnung von Produkt, Datensatz und Verpackung ? besonders bei manuellen oder variantenreichen Verpackungsprozessen.
Variable Verpackungskennzeichnung: Wie Seriennummern, Chargen und 2D-Codes eindeutig der richtigen Verpackung zugeordnet werden
Furtwangen, 28.09.2026 (PresseBox) - Seriennummern, Chargen- und Datumsangaben machen Verpackungsdaten zunehmend variabel. Bei der Produktkennzeichnung mit variablen Daten können solche Informationen als Klartext, Barcode oder 2D-Code verarbeitet werden. 2D-Codes ermöglichen es, mehrere Informationen kompakt und maschinenlesbar abzubilden. Damit verändert sich auch die Aufgabe der Verpackungskennzeichnung: Je individueller die benötigten Daten werden, desto später kann der endgültige Druckinhalt im Prozess feststehen ? teilweise erst beim Verpacken des konkreten Produkts.
Bei stückindividueller Kennzeichnung besteht die Herausforderung deshalb nicht allein darin, variable Daten zu drucken. Entscheidend ist, dass der richtige Datensatz eindeutig auf die richtige Verpackung gelangt.
Wenn Produkt und Verpackung eindeutig zusammengehören müssen
Ein technisches Gerät trägt beispielsweise die Seriennummer 4711038. Nach dem Verpacken soll diese Nummer auch außen auf der zugehörigen Verpackung sichtbar oder maschinenlesbar sein.
Das nächste Gerät trägt bereits die Seriennummer 4711039.
Damit gilt:
Produkt 4711038 ? Verpackung 4711038
Produkt 4711039 ? Verpackung 4711039
Bei einer solchen Anwendung muss sichergestellt werden, dass Produkt und Verpackung eindeutig miteinander verknüpft bleiben.
Die Information kann als Klartext, Barcode oder Bestandteil eines 2D-Codes auf die Verpackung gedruckt werden. Je nach Anwendung können auch Produktidentifikation, Charge, Datum und Seriennummer miteinander kombiniert werden.
Die eigentliche Kennzeichnungsaufgabe lautet damit nicht nur: Wie werden variable Daten gedruckt?
Sondern vor allem: Wie kommt im richtigen Moment der richtige Datensatz auf die richtige Verpackung?
Pharma zeigt, wie weit stückindividuelle Identifikation gehen kann
In der Pharmabranche ist die stückindividuelle Identifikation bereits etabliert. Bei Arzneimitteln, die unter die europäischen Vorgaben zum Schutz vor Fälschungen fallen, umfasst das individuelle Erkennungsmerkmal unter anderem Produktcode, Seriennummer, Chargenbezeichnung und Verfallsdatum. Die Informationen werden in einem zweidimensionalen Data-Matrix-Code auf der Verpackung abgebildet.
Die pharmazeutische Serialisierung ist ein regulierter Spezialprozess und lässt sich nicht unmittelbar auf andere Branchen übertragen. Sie zeigt jedoch, wie weit die eindeutige Verbindung zwischen Produktdaten und einzelner Verpackung reichen kann.
Auch bei technischen Geräten, Medizintechnik, Ersatzteilen, hochwertigen Komponenten oder Lebensmitteln können je nach Anwendung individuelle Daten mit der jeweiligen Verpackung verbunden werden müssen.
Wie lassen sich variable Produktdaten der richtigen Verpackung zuordnen?
Für stückindividuelle Kennzeichnungsaufgaben gibt es unterschiedliche technische Ansätze.
Bei hohen Stückzahlen und stabilen Abläufen kann eine automatisierte Inline-Kennzeichnung sinnvoll sein. Muss die Außenkennzeichnung jedoch für jedes einzelne Produkt mit den zugehörigen Produktdaten übereinstimmen, benötigt der Prozess neben dem eigentlichen Druck auch eine zuverlässige Datenzuordnung.
Je nach Anwendung können dafür Scanner oder Kameras, Produkttracking, Steuerungslogik, Datenbankanbindungen und eine Prüfung des Druckergebnisses eingesetzt werden. Je individueller die Kennzeichnung wird, desto umfangreicher kann die dafür notwendige Infrastruktur werden.
Auch ein individuell erzeugtes Etikett benötigt eine eindeutige Zuordnung zum jeweiligen Produkt. Bei manuellen oder teilmanuellen Etikettenprozessen können zusätzliche Arbeitsschritte entstehen:
Produkt erfassen ? Daten verarbeiten ? Etikett drucken ? Etikett bereitstellen ? zuordnen ? aufbringen
Automatisierte Etikettier- und Print-&-Apply-Systeme können solche Prozesse vollständig integrieren. Nicht jede Anwendung benötigt jedoch eine entsprechende Automatisierungsinfrastruktur.
Gerade bei kleinen und mittleren Losgrößen, hoher Variantenvielfalt, manuellen Verpackungsprozessen, Rework oder häufig wechselnden Aufträgen stellt sich deshalb die Frage nach einer flexibleren Zwischenlösung.
Wie funktioniert Scan-to-Print bei der Verpackungskennzeichnung?
Eine Möglichkeit ist die mobile Scan-to-Print-Kennzeichnung. Dabei werden Datenerfassung, Datenverarbeitung und Druck direkt am Verpackungsplatz miteinander verbunden.
Das Prinzip ist einfach: Ein vorhandener Barcode oder 2D-Code am Produkt wird erfasst. Die enthaltenen Informationen werden anschließend für die Kennzeichnung der zugehörigen Verpackung genutzt.
Für das Beispiel mit der Seriennummer kann der Ablauf aus zwei Schritten bestehen:
Produkt scannen
Der Barcode oder 2D-Code des konkreten Produkts wird erfasst.
Verpackung bedrucken
Die benötigten Informationen werden übernommen und direkt auf die zugehörige Verpackung gedruckt.
Damit liefert das konkrete Produkt die Daten für seine eigene Verpackungskennzeichnung. Eine Seriennummer muss beispielsweise nicht erneut manuell eingegeben oder separat einem vorbereiteten Druckbild zugeordnet werden.
Der Ansatz eignet sich insbesondere für Anwendungen, bei denen die Kennzeichnung manuell erfolgt, die zu druckenden Informationen jedoch produktindividuell sind.
Scan-to-Print mit dem jetStamp® 1025 sense
Ein Beispiel für diesen Ansatz ist der jetStamp® 1025 sense von REINER. Das mobile Kennzeichnungsgerät verfügt über eine Sensorschnittstelle, an die unter anderem ein 1D-/2D-Barcodescanner angeschlossen werden kann.
Gescannte Informationen können je nach Anwendung direkt übernommen, umgewandelt, mit weiteren Daten kombiniert, als Klartext ausgegeben oder zur Auswahl eines passenden Druckbilds verwendet werden.
Anschließend wird das vorbereitete Druckbild direkt auf die zugehörige Verpackung gedruckt. Neben gescannten Informationen können darin beispielsweise Texte, Datum und Uhrzeit, Nummern sowie 1D- und 2D-Codes enthalten sein.
Der entscheidende Unterschied zu einer reinen mobilen Drucklösung liegt damit in der vorgelagerten Datenerfassung: Der benötigte Inhalt muss nicht für jedes Produkt manuell neu eingegeben werden, sondern kann aus einer vorhandenen Kennzeichnung übernommen und für den folgenden Abdruck weiterverarbeitet werden.
Mobile Scan-to-Print-Kennzeichnung ersetzt dabei weder automatisierte Produktionslinien noch Etikettiersysteme grundsätzlich. Sie bietet eine zusätzliche Möglichkeit für Prozesse, bei denen individuelle Daten direkt am Verpackungsplatz erfasst und anschließend auf die zugehörige Verpackung übertragen werden sollen.
Warum 2D-Codes variable Verpackungsdaten relevanter machen
Auch im Handel verändert sich die Barcode-Landschaft. Im Rahmen der GS1 Ambition 2027 verfolgt die Branche das Ziel, dass Kassensysteme bis Ende 2027 einen definierten Satz GS1-konformer 2D-Codes zusätzlich zu bestehenden linearen Barcodes lesen und verarbeiten können.
2D-Codes können gegenüber klassischen linearen Barcodes zusätzliche Informationen aufnehmen. Je nach Anwendungsfall können dazu beispielsweise gehören:
Charge oder Losnummer
Verfalls- beziehungsweise Mindesthaltbarkeitsdatum
Seriennummer
weitere variable Produktinformationen
Ein GS1 DataMatrix kann solche strukturierten Daten über GS1 Application Identifier abbilden. Mit GS1 Digital Link lassen sich GS1-Identifikatoren darüber hinaus in webfähige Informationsstrukturen einbinden.
Die GS1 Ambition 2027 bedeutet dabei nicht, dass künftig jedes Konsumgut eine Seriennummer, Charge oder andere variable Zusatzdaten tragen muss. Sie schafft vielmehr die technische Voraussetzung dafür, dass 2D-Codes und darin enthaltene zusätzliche Daten im Handel breiter genutzt werden können.
Für die Verpackungskennzeichnung ist diese Entwicklung relevant: Eine GTIN steht in der Regel lange vor dem Verpackungsprozess fest. Eine Kombination aus Produktidentifikation, Charge, Datum und gegebenenfalls individueller Seriennummer kann dagegen erst während der Produktion oder Verpackung vollständig feststehen.
Damit gewinnt neben der Frage, welche Informationen ein 2D-Code enthält, eine zweite Frage an Bedeutung: Wie wird im laufenden Prozess sichergestellt, dass genau dieser Code auf der richtigen Verpackung landet?
Als GS1 Solution Partner beschäftigt sich REINER mit solchen Anwendungen insbesondere dort, wo variable Produktdaten und 2D-Codes flexibel und produktindividuell auf Produkte oder Verpackungen gedruckt werden sollen.
Der richtige Datensatz im richtigen Moment
Mit zunehmender Individualisierung von Produktdaten verändert sich auch die Verpackungskennzeichnung.
Die technische Fähigkeit, eine Seriennummer, Charge oder einen 2D-Code zu drucken, ist dabei nur ein Teil der Aufgabe. Ebenso wichtig ist die eindeutige Zuordnung zwischen Produkt, Datensatz und Verpackung.
Vollautomatisierte Linien, Etikettierlösungen und mobile Direktdrucksysteme bieten dafür unterschiedliche Ansätze. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von Stückzahl, Variantenvielfalt, Automatisierungsgrad und dem jeweiligen Verpackungsprozess ab.
Mobile Scan-to-Print-Kennzeichnung kann insbesondere dort sinnvoll sein, wo Produktdaten direkt am manuellen Verpackungsplatz erfasst, verarbeitet und unmittelbar auf die zugehörige Verpackung übertragen werden sollen.
Entscheidend ist am Ende nicht nur, variable Daten drucken zu können ? sondern im richtigen Moment den richtigen Datensatz auf die richtige Verpackung zu bringen.
Sie möchten prüfen, ob sich Scan-to-Print für Ihre Verpackungskennzeichnung eignet? REINER unterstützt bei der Bewertung der Anwendung und bei Praxistests mit konkreten Druckdaten und Verpackungsmaterialien. Anwendung prüfen lassen.
Bei stückindividueller Kennzeichnung besteht die Herausforderung deshalb nicht allein darin, variable Daten zu drucken. Entscheidend ist, dass der richtige Datensatz eindeutig auf die richtige Verpackung gelangt.
Wenn Produkt und Verpackung eindeutig zusammengehören müssen
Ein technisches Gerät trägt beispielsweise die Seriennummer 4711038. Nach dem Verpacken soll diese Nummer auch außen auf der zugehörigen Verpackung sichtbar oder maschinenlesbar sein.
Das nächste Gerät trägt bereits die Seriennummer 4711039.
Damit gilt:
Produkt 4711038 ? Verpackung 4711038
Produkt 4711039 ? Verpackung 4711039
Bei einer solchen Anwendung muss sichergestellt werden, dass Produkt und Verpackung eindeutig miteinander verknüpft bleiben.
Die Information kann als Klartext, Barcode oder Bestandteil eines 2D-Codes auf die Verpackung gedruckt werden. Je nach Anwendung können auch Produktidentifikation, Charge, Datum und Seriennummer miteinander kombiniert werden.
Die eigentliche Kennzeichnungsaufgabe lautet damit nicht nur: Wie werden variable Daten gedruckt?
Sondern vor allem: Wie kommt im richtigen Moment der richtige Datensatz auf die richtige Verpackung?
Pharma zeigt, wie weit stückindividuelle Identifikation gehen kann
In der Pharmabranche ist die stückindividuelle Identifikation bereits etabliert. Bei Arzneimitteln, die unter die europäischen Vorgaben zum Schutz vor Fälschungen fallen, umfasst das individuelle Erkennungsmerkmal unter anderem Produktcode, Seriennummer, Chargenbezeichnung und Verfallsdatum. Die Informationen werden in einem zweidimensionalen Data-Matrix-Code auf der Verpackung abgebildet.
Die pharmazeutische Serialisierung ist ein regulierter Spezialprozess und lässt sich nicht unmittelbar auf andere Branchen übertragen. Sie zeigt jedoch, wie weit die eindeutige Verbindung zwischen Produktdaten und einzelner Verpackung reichen kann.
Auch bei technischen Geräten, Medizintechnik, Ersatzteilen, hochwertigen Komponenten oder Lebensmitteln können je nach Anwendung individuelle Daten mit der jeweiligen Verpackung verbunden werden müssen.
Wie lassen sich variable Produktdaten der richtigen Verpackung zuordnen?
Für stückindividuelle Kennzeichnungsaufgaben gibt es unterschiedliche technische Ansätze.
Bei hohen Stückzahlen und stabilen Abläufen kann eine automatisierte Inline-Kennzeichnung sinnvoll sein. Muss die Außenkennzeichnung jedoch für jedes einzelne Produkt mit den zugehörigen Produktdaten übereinstimmen, benötigt der Prozess neben dem eigentlichen Druck auch eine zuverlässige Datenzuordnung.
Je nach Anwendung können dafür Scanner oder Kameras, Produkttracking, Steuerungslogik, Datenbankanbindungen und eine Prüfung des Druckergebnisses eingesetzt werden. Je individueller die Kennzeichnung wird, desto umfangreicher kann die dafür notwendige Infrastruktur werden.
Auch ein individuell erzeugtes Etikett benötigt eine eindeutige Zuordnung zum jeweiligen Produkt. Bei manuellen oder teilmanuellen Etikettenprozessen können zusätzliche Arbeitsschritte entstehen:
Produkt erfassen ? Daten verarbeiten ? Etikett drucken ? Etikett bereitstellen ? zuordnen ? aufbringen
Automatisierte Etikettier- und Print-&-Apply-Systeme können solche Prozesse vollständig integrieren. Nicht jede Anwendung benötigt jedoch eine entsprechende Automatisierungsinfrastruktur.
Gerade bei kleinen und mittleren Losgrößen, hoher Variantenvielfalt, manuellen Verpackungsprozessen, Rework oder häufig wechselnden Aufträgen stellt sich deshalb die Frage nach einer flexibleren Zwischenlösung.
Wie funktioniert Scan-to-Print bei der Verpackungskennzeichnung?
Eine Möglichkeit ist die mobile Scan-to-Print-Kennzeichnung. Dabei werden Datenerfassung, Datenverarbeitung und Druck direkt am Verpackungsplatz miteinander verbunden.
Das Prinzip ist einfach: Ein vorhandener Barcode oder 2D-Code am Produkt wird erfasst. Die enthaltenen Informationen werden anschließend für die Kennzeichnung der zugehörigen Verpackung genutzt.
Für das Beispiel mit der Seriennummer kann der Ablauf aus zwei Schritten bestehen:
Produkt scannen
Der Barcode oder 2D-Code des konkreten Produkts wird erfasst.
Verpackung bedrucken
Die benötigten Informationen werden übernommen und direkt auf die zugehörige Verpackung gedruckt.
Damit liefert das konkrete Produkt die Daten für seine eigene Verpackungskennzeichnung. Eine Seriennummer muss beispielsweise nicht erneut manuell eingegeben oder separat einem vorbereiteten Druckbild zugeordnet werden.
Der Ansatz eignet sich insbesondere für Anwendungen, bei denen die Kennzeichnung manuell erfolgt, die zu druckenden Informationen jedoch produktindividuell sind.
Scan-to-Print mit dem jetStamp® 1025 sense
Ein Beispiel für diesen Ansatz ist der jetStamp® 1025 sense von REINER. Das mobile Kennzeichnungsgerät verfügt über eine Sensorschnittstelle, an die unter anderem ein 1D-/2D-Barcodescanner angeschlossen werden kann.
Gescannte Informationen können je nach Anwendung direkt übernommen, umgewandelt, mit weiteren Daten kombiniert, als Klartext ausgegeben oder zur Auswahl eines passenden Druckbilds verwendet werden.
Anschließend wird das vorbereitete Druckbild direkt auf die zugehörige Verpackung gedruckt. Neben gescannten Informationen können darin beispielsweise Texte, Datum und Uhrzeit, Nummern sowie 1D- und 2D-Codes enthalten sein.
Der entscheidende Unterschied zu einer reinen mobilen Drucklösung liegt damit in der vorgelagerten Datenerfassung: Der benötigte Inhalt muss nicht für jedes Produkt manuell neu eingegeben werden, sondern kann aus einer vorhandenen Kennzeichnung übernommen und für den folgenden Abdruck weiterverarbeitet werden.
Mobile Scan-to-Print-Kennzeichnung ersetzt dabei weder automatisierte Produktionslinien noch Etikettiersysteme grundsätzlich. Sie bietet eine zusätzliche Möglichkeit für Prozesse, bei denen individuelle Daten direkt am Verpackungsplatz erfasst und anschließend auf die zugehörige Verpackung übertragen werden sollen.
Warum 2D-Codes variable Verpackungsdaten relevanter machen
Auch im Handel verändert sich die Barcode-Landschaft. Im Rahmen der GS1 Ambition 2027 verfolgt die Branche das Ziel, dass Kassensysteme bis Ende 2027 einen definierten Satz GS1-konformer 2D-Codes zusätzlich zu bestehenden linearen Barcodes lesen und verarbeiten können.
2D-Codes können gegenüber klassischen linearen Barcodes zusätzliche Informationen aufnehmen. Je nach Anwendungsfall können dazu beispielsweise gehören:
Charge oder Losnummer
Verfalls- beziehungsweise Mindesthaltbarkeitsdatum
Seriennummer
weitere variable Produktinformationen
Ein GS1 DataMatrix kann solche strukturierten Daten über GS1 Application Identifier abbilden. Mit GS1 Digital Link lassen sich GS1-Identifikatoren darüber hinaus in webfähige Informationsstrukturen einbinden.
Die GS1 Ambition 2027 bedeutet dabei nicht, dass künftig jedes Konsumgut eine Seriennummer, Charge oder andere variable Zusatzdaten tragen muss. Sie schafft vielmehr die technische Voraussetzung dafür, dass 2D-Codes und darin enthaltene zusätzliche Daten im Handel breiter genutzt werden können.
Für die Verpackungskennzeichnung ist diese Entwicklung relevant: Eine GTIN steht in der Regel lange vor dem Verpackungsprozess fest. Eine Kombination aus Produktidentifikation, Charge, Datum und gegebenenfalls individueller Seriennummer kann dagegen erst während der Produktion oder Verpackung vollständig feststehen.
Damit gewinnt neben der Frage, welche Informationen ein 2D-Code enthält, eine zweite Frage an Bedeutung: Wie wird im laufenden Prozess sichergestellt, dass genau dieser Code auf der richtigen Verpackung landet?
Als GS1 Solution Partner beschäftigt sich REINER mit solchen Anwendungen insbesondere dort, wo variable Produktdaten und 2D-Codes flexibel und produktindividuell auf Produkte oder Verpackungen gedruckt werden sollen.
Der richtige Datensatz im richtigen Moment
Mit zunehmender Individualisierung von Produktdaten verändert sich auch die Verpackungskennzeichnung.
Die technische Fähigkeit, eine Seriennummer, Charge oder einen 2D-Code zu drucken, ist dabei nur ein Teil der Aufgabe. Ebenso wichtig ist die eindeutige Zuordnung zwischen Produkt, Datensatz und Verpackung.
Vollautomatisierte Linien, Etikettierlösungen und mobile Direktdrucksysteme bieten dafür unterschiedliche Ansätze. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von Stückzahl, Variantenvielfalt, Automatisierungsgrad und dem jeweiligen Verpackungsprozess ab.
Mobile Scan-to-Print-Kennzeichnung kann insbesondere dort sinnvoll sein, wo Produktdaten direkt am manuellen Verpackungsplatz erfasst, verarbeitet und unmittelbar auf die zugehörige Verpackung übertragen werden sollen.
Entscheidend ist am Ende nicht nur, variable Daten drucken zu können ? sondern im richtigen Moment den richtigen Datensatz auf die richtige Verpackung zu bringen.
Sie möchten prüfen, ob sich Scan-to-Print für Ihre Verpackungskennzeichnung eignet? REINER unterstützt bei der Bewertung der Anwendung und bei Praxistests mit konkreten Druckdaten und Verpackungsmaterialien. Anwendung prüfen lassen.
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