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Lieferfähigkeit absichern, Materialrisiken erkennen und pharmazeutische Lieferketten datenbasiert steuern.

Mit Supply Chain Analytics die Versorgungssicherheit in der Pharmaindustrie verbessern

Basel, 14.10.2026 (PresseBox) - Ein Wirkstoff trifft verspätet ein, eine Verpackungskomponente fehlt oder eine dringend benötigte Charge befindet sich noch in der Qualitätsprüfung. In der Pharmaindustrie können bereits einzelne Verzögerungen ausreichen, um Produktionspläne zu verändern oder die Auslieferung wichtiger Arzneimittel zu gefährden.

Für Pharmahersteller, Pharmagroßhändler und spezialisierte Logistikdienstleister in der Schweiz ist Versorgungssicherheit deshalb mehr als eine Frage ausreichender Lagerbestände. Entscheidend ist, ob Materialien rechtzeitig verfügbar, qualitätsseitig freigegeben und innerhalb der Lieferkette zuverlässig nachverfolgbar sind.

Supply Chain Analytics verbindet operative Prozessdaten mit analytischen Verfahren und unterstützt Unternehmen dabei, Versorgungsrisiken frühzeitig zu erkennen.

Warum hohe Lagerbestände keine Versorgungssicherheit garantieren

Ein Lager kann vollständig gefüllt sein und trotzdem nicht genügend verwendbares Material bereitstellen.

In der pharmazeutischen Lieferkette müssen neben den vorhandenen Mengen auch Chargenstatus, Verfallsdaten, Qualitätsfreigaben und Lagerbedingungen berücksichtigt werden.

Befinden sich beispielsweise 8.000 Verpackungseinheiten im Bestand, von denen 3.000 aufgrund einer Qualitätsprüfung gesperrt sind, stehen tatsächlich nur 5.000 Einheiten zur Verfügung.

Eine zuverlässige Bewertung der Materialversorgung muss deshalb zwischen physischem Bestand und verwendbarer Menge unterscheiden.

Weitere wichtige Einflussfaktoren sind Wiederbeschaffungszeiten, Lieferantenabhängigkeiten, Verbrauchsentwicklungen und offene Materialanforderungen.

Supply Chain Analytics verbindet Lager- und Prozessdaten

Damit Risiken sichtbar werden, müssen Warenbewegungen und Prozessereignisse nachvollziehbar dokumentiert sein.

Die COSYS Intralogistiklösungen unterstützen die digitale Erfassung von Wareneingängen, Lagerbewegungen, Kommissionierungen und innerbetrieblichen Transporten.

Über mobile Datenerfassung entstehen Buchungsinformationen und Zeitstempel, die sich für weiterführende Analysen nutzen lassen.

Mit COSYS Business Intelligence können Unternehmen diese Daten in Dashboards auswerten. So lassen sich beispielsweise Bestandsentwicklungen, Entnahmehäufigkeiten, Durchlaufzeiten und auffällige Materialbewegungen untersuchen.

Sind entsprechende Informationen aus Qualitätsmanagement oder ERP-Systemen angebunden, können zusätzlich Freigabestatus und verfügbare Bestände in die Bewertung einfließen.

Gerade bei komplexen pharmazeutischen Lieferketten ist diese Verknüpfung entscheidend, um Risiken nicht isoliert, sondern im gesamten Materialfluss zu betrachten.

Forecasting unterstützt die vorausschauende Materialplanung

Schwankender Arzneimittelbedarf, saisonale Erkrankungswellen oder veränderte Produktionsprogramme erschweren die Beschaffungsplanung.

COSYS Forecasting kann historische Verbrauchs- und Bewegungsdaten nutzen, um zukünftige Bedarfsentwicklungen abzuschätzen.

Bei entsprechender Datenverfügbarkeit lassen sich weitere Einflussgrößen wie Produktionspläne, bekannte Auftragsspitzen oder Lieferzeiten berücksichtigen.

Ein Pharmaunternehmen kann dadurch beispielsweise früher erkennen, ob vorhandene Verpackungsmaterialien für die geplanten Produktionschargen ausreichen oder zusätzliche Beschaffungen vorbereitet werden müssen.

Bei Produkten mit begrenzter Haltbarkeit ist eine präzise Planung besonders wichtig. Überhöhte Sicherheitsbestände verursachen nicht nur Kapitalbindung, sondern erhöhen auch das Risiko verfallender Ware.

Forecasting liefert hierfür eine zusätzliche Entscheidungsgrundlage, ersetzt jedoch keine qualitätsbezogene oder regulatorische Bewertung.

Process Mining identifiziert Verzögerungen zwischen Prozessschritten

Versorgungsprobleme entstehen nicht ausschließlich durch fehlende Materialien. Auch lange Bearbeitungszeiten können die Lieferfähigkeit beeinträchtigen.

Mit COSYS Process Mining lassen sich tatsächliche Prozessabläufe anhand digital erfasster Ereignisse untersuchen.

Beispielsweise kann analysiert werden, wie viel Zeit zwischen Wareneingang, Einlagerung, dokumentierter Freigabe und Bereitstellung für die Produktion vergeht, sofern die entsprechenden Ereignisdaten verfügbar sind.

Wiederkehrende Wartezeiten oder unnötige Übergaben werden dadurch erkennbar.

Die Ergebnisse können helfen, organisatorische Engpässe zu reduzieren. Vorgeschriebene Qualitätsprüfungen und Freigabeverfahren dürfen dadurch selbstverständlich nicht umgangen werden.

Computer Vision als Ergänzung der Qualitätskontrolle

Auch bildbasierte Analysen können einen Beitrag zur Prozesssicherheit leisten.

COSYS Computer Vision ermöglicht bei geeigneter technischer Umsetzung beispielsweise die automatisierte Untersuchung sichtbarer Verpackungsbeschädigungen oder äußerlicher Abweichungen an Transportgebinden.

Solche Anwendungen können zusätzliche Prüfschritte unterstützen und auffällige Waren für eine weitergehende Kontrolle kennzeichnen.

Die endgültige Qualitätsbewertung bleibt jedoch an die geltenden Prüfverfahren und Verantwortlichkeiten gebunden.

Fazit: Versorgungssicherheit beginnt mit vernetzten Informationen

Eine stabile pharmazeutische Lieferkette erfordert mehr als ausreichende Sicherheitsbestände. Erst die gemeinsame Betrachtung von Materialverfügbarkeit, Verbrauch, Prozesszeiten und qualitätsrelevanten Informationen ermöglicht eine fundierte Risikobewertung.

COSYS verbindet hierfür modulare Intralogistiksoftware, mobile Datenerfassung, geeignete Hardware, technische Services sowie Business Intelligence, Forecasting, Process Mining und Computer Vision. Pharmaunternehmen können damit ihre Materialflüsse transparenter gestalten und datenbasierte Verbesserungen schrittweise umsetzen.

Tipp: Möchten Sie digitale Lager- und Materialprozesse kennenlernen? Testen Sie die COSYS Demo-Apps kostenlos und unverbindlich im Google Play Store oder Apple App Store.

Über "Cosys Ident GmbH":
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf bei Hildesheim entwickelt seit 1982 Lösungen zur Digitalisierung und Optimierung von Logistik- und Geschäftsprozessen. Als mittelständischer Spezialist für Auto-ID, mobile Datenerfassung und Intralogistik bietet COSYS heute eine integrierte Plattform für die Digitalisierung von Waren-, Material- und Informationsflüssen. Das Portfolio umfasst unter anderem Lagerverwaltung, Bestandsführung, Lademittel- und Behältermanagement, Transport- und Werkslogistik, Inhouse-Logistik, Paketmanagement, Inventur, Asset Management und Business Intelligence. Mobile Apps, WebDesk sowie Cloud- und On-Premises-Lösungen verbinden operative Prozesse mit zentraler Verwaltung, Analyse und Optimierung. KI, Task Management, Process Mining und eigenes MDM erweitern die Plattform um intelligente Automatisierungs-, Analyse- und Verwaltungsfunktionen. COSYS begleitet Unternehmen von der Prozessanalyse und Konzeption über die Implementierung und Integration bis hin zu Support und langfristiger Betreuung. Ergänzend stehen passende MDE-Hardware, Auto-ID-Technologien, Reparaturservice und WLAN-Funkvermessung zur Verfügung.

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