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WizardTales verantwortet mit seiner C5-testierten WX-ONE Cloud die technische Umsetzung und den Betrieb der openCode-Infrastruktur. Auch bei der Secure Government Container Initiative (SGCI) setzt das Unternehmen seine langjährige Arbeit fort und übe

ZenDiS vergibt openCode-Betrieb an WX-ONE und Adfinis ? Zuschlag auch für Entwicklungsleistungen

Ratingen, 14.10.2026 (PresseBox) - Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) hat den Zuschlag für den Betrieb seiner Open-Source-Plattform openCode (Los 1) an die WizardTales GmbH und Adfinis vergeben. Darüber hinaus gehören die Unternehmen zu den ausgewählten Rahmenvertragspartnern für Entwicklungsleistungen (Los 2). Im Rahmen eines Mini-Tenders wurde bereits ein weiterer Auftrag gewonnen: die Härtung zusätzlicher Container-Images sowie die kontinuierliche Wartung, Aktualisierung und sicherheitstechnische Pflege einer Vielzahl bestehender Images im Rahmen der Secure Government Container Initiative (SGCI) unter container.gov.de.

Die technische Umsetzung der Leistungen übernimmt WizardTales mit seiner Public-Cloud-Plattform WX-ONE und den dazugehörigen Engineering- und Betriebsteams. Das Unternehmen verantwortet die zugrunde liegende Infrastruktur, deren Betrieb und die erforderlichen technischen Plattformleistungen.

Für WizardTales knüpft die Vergabe an eine langjährig gewachsene Verantwortung an. Bereits in den frühesten Entwicklungsphasen von openCode war das Unternehmen maßgeblich an der technischen Architektur und Umsetzung beteiligt. Von den ersten Entwicklungsumgebungen über die Erprobungsphase bis zum heutigen Produktivbetrieb bildet die WX-ONE-Infrastruktur die technische Grundlage der Plattform.

Mit dem im März 2026 erteilten Zuschlag wird diese Arbeit im Rahmen der neuen Beauftragung fortgeführt.

Heute wird openCode auf der eigenständig entwickelten WX-ONE Cloud-Infrastruktur in deutschen Rechenzentren betrieben. Die Cloud-Plattform hat kürzlich das C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten. Insgesamt 21 Cloud-Dienste gehören zum Geltungsbereich des Testats.

?openCode und SGCI sind für uns echte Herzensprojekte?, erklärt Tobias Gurtzick, Geschäftsführer der WizardTales GmbH. ?Wir beschäftigen uns mit beiden Initiativen seit ihren frühesten technischen Phasen und haben über die Jahre sehr viel Arbeit, Erfahrung und Überzeugung hineingesteckt. Dass wir diese Verantwortung nun im Rahmen der offiziellen Vergabe fortführen können, bedeutet uns entsprechend viel.?

openCode: Eine gemeinsame Entwicklungsplattform für die öffentliche Verwaltung

Mit openCode verfolgt das ZenDiS ein grundlegendes Ziel: Software, die für die öffentliche Verwaltung entwickelt wird, soll möglichst vielen öffentlichen Einrichtungen zugutekommen.

Bundesbehörden, Länder, Kommunen und öffentliche IT-Dienstleister können auf der Plattform eigene Software veröffentlichen, bestehenden Quellcode nachnutzen und gemeinsam an neuen Lösungen arbeiten.

Die technische Grundlage bildet eine umfangreiche GitLab-Umgebung, ergänzt durch ein Softwareverzeichnis, Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und weitere Dienste für die gemeinsame Softwareentwicklung.

Der Ansatz ist ebenso einfach wie wirkungsvoll.

Wenn eine öffentliche Einrichtung eine Softwarelösung entwickelt oder entwickeln lässt, müssen andere Behörden nicht zwangsläufig erneut für dieselbe Funktionalität bezahlen. Stattdessen können sie vorhandene Lösungen übernehmen, anpassen und gemeinsam weiterentwickeln.

Verbesserungen, neue Funktionen und Sicherheitskorrekturen können in die gemeinsamen Projekte zurückfließen und stehen anschließend auch anderen Organisationen zur Verfügung.

Damit entsteht ein wachsender Bestand offener Software, über dessen langfristige Entwicklung die öffentliche Verwaltung selbst mitbestimmen kann.

?Wir haben in Deutschland tausende Behörden und Kommunen, die bei der Digitalisierung häufig vor denselben Herausforderungen stehen?, erklärt Gurtzick. ?Trotzdem wurden über viele Jahre immer wieder ähnliche Lösungen separat entwickelt und bezahlt. openCode schafft die technische und organisatorische Grundlage dafür, diese Ressourcen wesentlich sinnvoller einzusetzen.?

Für WizardTales ist openCode deshalb weit mehr als eine Plattform zur Verwaltung von Quellcode. Das Projekt steht für einen grundlegenden Wandel im Umgang mit öffentlich finanzierter Software.

Eine technische Plattform, die mit ihren Anforderungen gewachsen ist

Hinter der für Anwender sichtbaren Entwicklungsplattform steht eine komplexe Infrastruktur.

Git-Repositories, Container-Registries, automatisierte CI/CD-Pipelines, Build-Runner und zahlreiche weitere Dienste müssen zuverlässig miteinander arbeiten.

Dabei entstehen Lastprofile, die sich erheblich von klassischen Webanwendungen unterscheiden.

Große Container-Images erzeugen intensive Speicher- und Netzwerkzugriffe. Automatisierte Entwicklungsprozesse benötigen kurzfristig erhebliche Rechenkapazitäten. Gleichzeitig müssen zentrale Dienste wie GitLab, Datenbanken und Container-Registries dauerhaft verfügbar bleiben.

Die technische Architektur von openCode ist über die gesamte Entwicklung der Plattform hinweg mit diesen Anforderungen gewachsen.

WX-ONE war dabei bereits in den frühen Entwicklungs- und Erprobungsphasen mit der technischen Konzeption, Bereitstellung und Integration der Infrastruktur befasst.

Die dabei entstandenen Betriebs- und Architekturkonzepte wurden mit zunehmender Nutzung kontinuierlich weiterentwickelt.

Heute verbindet die Plattform leistungsfähige Cloud-Infrastruktur mit automatisierten Betriebsprozessen, skalierbaren Kubernetes-Umgebungen und spezialisierten Diensten für die Anforderungen moderner Softwareentwicklung.

?Bei einer Plattform wie openCode reicht es nicht, einfach einige virtuelle Maschinen bereitzustellen?, erklärt Gurtzick. ?Hier greifen viele Systeme ineinander. Wenn zahlreiche Entwicklungsprozesse parallel laufen, große Container-Images übertragen werden und gleichzeitig die zentralen Dienste hochverfügbar bleiben müssen, braucht es eine Architektur, die genau darauf ausgelegt ist.?

Mit der neuen Vergabe setzt WizardTales die über Jahre aufgebaute technische Verantwortung fort.

Souveräne Software braucht eine souveräne Infrastruktur

Die Veröffentlichung von Quellcode unter freien Lizenzen ist ein wichtiger Baustein digitaler Souveränität. Sie allein reicht jedoch nicht aus.

Ebenso entscheidend ist, auf welcher Infrastruktur die Software entwickelt, bereitgestellt und betrieben wird.

Eine offene Anwendung kann weiterhin von proprietären Plattformdiensten, einzelnen internationalen Infrastrukturbetreibern oder schwer austauschbaren technischen Komponenten abhängig sein.

WX-ONE verfolgt deshalb einen eigenständigen Ansatz.

WizardTales entwickelt wesentliche Bestandteile seiner Cloud-Architektur selbst und betreibt eigene Cloud-Infrastruktur in deutschen Rechenzentren.

Dazu gehören Rechen-, Speicher- und Netzwerkdienste ebenso wie Plattformkomponenten für Kubernetes-basierte Anwendungen und umfangreiche Managed Services.

Durch die Kontrolle über die zugrunde liegende technische Infrastruktur lassen sich zentrale Betriebsfunktionen unabhängig von proprietären Diensten internationaler Hyperscaler bereitstellen.

Für openCode bedeutet dies, dass nicht nur die Entwicklungsplattform auf quelloffenen Technologien basiert, sondern auch ihr Betrieb auf einer eigenständig entwickelten deutschen Cloud-Infrastruktur erfolgt.

?Wenn wir digitale Souveränität ernst nehmen, dürfen wir nicht beim Quellcode aufhören?, sagt Gurtzick. ?Wir müssen auch die Fähigkeit besitzen, die Plattformen, auf denen unsere Software entsteht, selbst zu betreiben und weiterzuentwickeln. Genau das zeigen wir mit openCode.?

C5-Testat bestätigt Sicherheitsmaßnahmen der WX-ONE Cloud

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Sicherheit der eingesetzten Cloud-Infrastruktur.

WX-ONE hat kürzlich das C5-Testat nach dem Kriterienkatalog Cloud Computing des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik erhalten.

Der Geltungsbereich umfasst insgesamt 21 Cloud-Dienste ? von grundlegenden Infrastrukturkomponenten bis hin zu umfangreichen Plattform- und Anwendungsdiensten.

Dazu gehören Compute, Storage, Managed Kubernetes sowie spezielle C5-Editionen unterschiedlicher Managed Services, darunter GitLab.

Der C5-Kriterienkatalog definiert umfangreiche Anforderungen an organisatorische und technische Sicherheitsmaßnahmen beim Betrieb von Cloud-Diensten.

Ein unabhängiges Testat erleichtert insbesondere öffentlichen Auftraggebern und Unternehmen aus regulierten Branchen die Bewertung der Sicherheitsmaßnahmen eines Cloud-Anbieters.

Für WizardTales ist die Testierung zugleich ein weiterer Schritt beim Ausbau einer Cloud-Plattform, die speziell auch für anspruchsvolle und sicherheitskritische Anwendungslandschaften geeignet sein soll.

?Die Anforderungen an die Sicherheit öffentlicher IT-Plattformen wachsen kontinuierlich?, so Gurtzick. ?Mit dem C5-Testat können wir die Umsetzung wesentlicher Sicherheitsmaßnahmen unabhängig nachweisen. Gleichzeitig investieren wir weiter in Technologien wie Confidential Computing, um unseren Kunden zusätzliche technische Kontrollmöglichkeiten über ihre Daten zu geben.?

Los 2: SGCI und die Sicherheit moderner Software-Lieferketten

Neben dem Zuschlag für den Betrieb von openCode gehört die Zusammenarbeit auch im Entwicklungsbereich zu den wichtigen Ergebnissen der ZenDiS-Vergabe.

WizardTales und Adfinis wurden in den Rahmenvertrag für Entwicklungsleistungen (Los 2) aufgenommen. Die einzelnen Leistungen werden innerhalb dieses Rahmens über Mini-Tender vergeben.

Ein entsprechender Auftrag wurde bereits für die Secure Government Container Initiative (SGCI) gewonnen.

Gegenstand des Auftrags ist die Härtung weiterer Container-Images sowie die kontinuierliche Wartung und sicherheitstechnische Pflege einer Reihe bereits bestehender Images.

Die Arbeiten umfassen unter anderem die Aktualisierung von Softwarekomponenten, die Bewertung und Behebung bekannter Schwachstellen, die Reduzierung unnötiger Angriffsflächen und die Pflege der zugehörigen automatisierten Build- und Prüfprozesse.

Für WizardTales bedeutet dies die Fortsetzung eines weiteren Projekts, an dessen technischer Entwicklung das Unternehmen seit den Anfängen beteiligt ist.

SGCI verfolgt das Ziel, sichere, gehärtete und überprüfbare Container-Images als gemeinsame Grundlage moderner Software-Infrastrukturen bereitzustellen.

Die Initiative ist unter container.gov.de zugänglich und richtet sich insbesondere an die öffentliche Verwaltung.

Ihre Bedeutung reicht jedoch weit darüber hinaus.

SGCI: Sichere Software beginnt beim Container-Image

Moderne Anwendungen bestehen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Softwarekomponenten.

Neben dem eigentlichen Anwendungscode kommen Betriebssystembibliotheken, Laufzeitumgebungen, Entwicklungswerkzeuge und zahlreiche weitere Abhängigkeiten zum Einsatz.

Häufig werden diese Komponenten als Container-Images gebündelt und über automatisierte Prozesse bereitgestellt.

Das vereinfacht Entwicklung und Betrieb erheblich, schafft aber zugleich neue Anforderungen an die Sicherheit der Software-Lieferkette.

Denn jede zusätzliche Komponente kann Schwachstellen enthalten.

Nicht selten verfügen Container-Images über deutlich mehr Softwarebestandteile, als für ihren eigentlichen Einsatzzweck erforderlich wären.

Shells, Paketmanager, Debugging-Werkzeuge oder ungenutzte Bibliotheken können die potenzielle Angriffsfläche unnötig vergrößern.

SGCI setzt deshalb auf die systematische Härtung von Container-Images, die Reduzierung unnötiger Komponenten und die nachvollziehbare Bewertung von Sicherheitsrisiken.

Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Überprüfbarkeit der Software-Artefakte.

Software Bills of Materials (SBOMs) können dokumentieren, welche Bestandteile ein Image enthält.

Vulnerability Exploitability Exchange (VEX) ermöglicht es, bekannte Schwachstellen maschinenlesbar zu bewerten und nachvollziehbar festzuhalten, ob diese innerhalb eines konkreten Images tatsächlich ausnutzbar sind.

Kryptografische Attestierungen können solche Bewertungen mit den jeweiligen Software-Artefakten verknüpfen und ihre Integrität überprüfbar machen.

Damit können Organisationen Sicherheitsentscheidungen auf nachvollziehbare technische Informationen stützen, anstatt ausschließlich auf allgemeine Sicherheitsversprechen eines Image-Anbieters angewiesen zu sein.

?SGCI ist für uns genauso ein Herzensprojekt wie openCode?, erklärt Gurtzick. ?Wir waren von Anfang an von der Idee überzeugt, sichere und überprüfbare Container-Images als gemeinsame Grundlage bereitzustellen. Denn die Sicherheit einer Anwendung beginnt nicht erst bei ihrem eigenen Quellcode. Sie beginnt bereits bei den Komponenten, auf denen sie aufgebaut ist.?

Mehr als ein Behördenprojekt: Sichere Container für die Privatwirtschaft

Obwohl SGCI aus den Anforderungen der öffentlichen Verwaltung hervorgegangen ist, sieht WX-ONE darin ein erhebliches Potenzial für die Privatwirtschaft.

Unternehmen stehen schließlich vor denselben Problemen wie Behörden.

Sie müssen ihre Software-Lieferketten absichern, bekannte Schwachstellen bewerten, Container-Images kontinuierlich aktualisieren und die Herkunft eingesetzter Softwarebestandteile nachvollziehen können.

Mit steigenden regulatorischen Anforderungen und einer zunehmenden Automatisierung moderner Anwendungslandschaften wächst die Bedeutung dieser Aufgaben weiter.

Für gehärtete Container-Images nutzen Unternehmen heute häufig spezialisierte kommerzielle Angebote.

Zu den bekanntesten Anbietern gehört das US-amerikanische Unternehmen Chainguard, das gehärtete Container-Images und dazugehörige Sicherheitsdienste bereitstellt.

Solche Angebote können einen erheblichen Mehrwert bieten. Zugleich sind sie mit kommerziellen Lizenzmodellen verbunden und können neue Abhängigkeiten von einzelnen internationalen Anbietern schaffen.

SGCI verfolgt einen bewusst offeneren Ansatz.

Durch gemeinschaftlich entwickelte Sicherheitsstandards, nachvollziehbare Härtungsprozesse und offen bereitgestellte Container-Images soll eine Alternative entstehen, die unabhängig von einzelnen proprietären Produktökosystemen weiterentwickelt werden kann.

Dabei geht es nicht nur um die Reduzierung möglicher Lizenzkosten.

Es geht insbesondere um die Frage, ob Unternehmen und Behörden in der Lage sind, die Sicherheit ihrer Software-Lieferketten selbst zu bewerten, nachzuvollziehen und langfristig zu kontrollieren.

?Gehärtete und attestierte Container-Images dürfen kein exklusives Premiumprodukt sein, das sich nur große Unternehmen leisten können?, erklärt Gurtzick. ?Wir sprechen hier über eine grundlegende Voraussetzung moderner IT-Sicherheit. Wenn dafür dauerhaft nur wenige spezialisierte Anbieter infrage kommen, schaffen wir ausgerechnet an einer sicherheitskritischen Stelle neue Abhängigkeiten.?

Gerade für mittelständische Unternehmen könnten offen verfügbare, gemeinschaftlich gepflegte Container-Images künftig eine wirtschaftlich interessante Alternative darstellen.

?Die Privatwirtschaft kann von SGCI mindestens ebenso profitieren wie die öffentliche Verwaltung?, ergänzt Gurtzick. ?Ein Unternehmen, das heute zahlreiche Anwendungen auf Kubernetes betreibt, steht vor enormen Herausforderungen bei der Absicherung seiner Container-Landschaft. Wenn sichere und nachvollziehbare Images offen zur Verfügung stehen, profitieren davon alle.?

Neue Container härten, bestehende langfristig sicher halten

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeiten von WizardTales liegt auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Bestands gehärteter Container-Images.

Dazu gehört einerseits die Härtung zusätzlicher Images, um weitere Anwendungen und Laufzeitumgebungen auf einer sicherheitsoptimierten Grundlage bereitstellen zu können.

Andererseits übernimmt das Unternehmen die fortlaufende Pflege und Wartung zahlreicher bestehender Images.

Diese beiden Aufgaben sind eng miteinander verbunden.

Denn die Sicherheit eines Container-Images ist kein einmalig erreichter Zustand.

Selbst wenn ein Image zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung keine bekannten kritischen Schwachstellen enthält, können neue Sicherheitslücken in seinen Softwarekomponenten bekannt werden.

Auch aktualisierte Bibliotheken, neue Versionen von Laufzeitumgebungen oder geänderte Anforderungen an die Härtung machen regelmäßige Anpassungen erforderlich.

Die langfristige Sicherheit hängt deshalb wesentlich davon ab, wie zuverlässig ein Image gewartet wird.

Im Rahmen des SGCI-Auftrags befasst sich WizardTales mit der Aktualisierung der zugrunde liegenden Softwarebestandteile, der Analyse und Behebung von Schwachstellen sowie der kontinuierlichen Optimierung der Build- und Prüfprozesse.

Dabei werden auch die besonderen Anforderungen reproduzierbarer Builds, nachvollziehbarer Software-Abhängigkeiten und automatisierter Sicherheitsprüfungen berücksichtigt.

Ziel ist es, nicht nur neue gehärtete Images bereitzustellen, sondern den vorhandenen Bestand langfristig sicher, aktuell und zuverlässig nutzbar zu halten.

?Ein einmal gehärtetes Container-Image bleibt nicht automatisch sicher?, erklärt Gurtzick. ?Neue Schwachstellen werden bekannt, Abhängigkeiten verändern sich und Software entwickelt sich weiter. Die eigentliche Herausforderung besteht deshalb darin, diese Images dauerhaft auf einem hohen Sicherheitsniveau zu halten.?

Für WX-ONE verbindet SGCI damit zwei grundlegende Aspekte moderner Software-Sicherheit: die konsequente Reduzierung von Angriffsflächen und die kontinuierliche Pflege der verwendeten Softwarekomponenten.

?Sichere Software-Lieferketten brauchen nicht nur gute Werkzeuge, sondern auch langfristige Verantwortung?, ergänzt Gurtzick. ?Genau deshalb ist uns dieses Projekt so wichtig.?

openCode und SGCI: Zwei Bausteine derselben Strategie

Die Verbindung zwischen openCode und SGCI ist eng.

openCode ermöglicht die gemeinsame Entwicklung und Nachnutzung quelloffener Software.

SGCI setzt bei den technischen Grundlagen an, auf denen diese Software aufgebaut und betrieben wird.

Beide Initiativen verfolgen damit einen gemeinsamen Ansatz: Technische Fähigkeiten, Entwicklungsarbeit und Sicherheitsmaßnahmen sollen nicht unnötig an einzelne Organisationen oder Hersteller gebunden bleiben.

Stattdessen entstehen gemeinsame Grundlagen, die von unterschiedlichen Akteuren genutzt, überprüft und weiterentwickelt werden können.

Für die öffentliche Verwaltung bietet dies die Möglichkeit, vorhandene Ressourcen effizienter einzusetzen und gleichzeitig die langfristige Kontrolle über zentrale Software-Infrastrukturen zu verbessern.

Für die Privatwirtschaft entstehen ebenfalls neue Möglichkeiten, offene Technologien und überprüfbare Sicherheitsverfahren einzusetzen, ohne vollständig von spezialisierten proprietären Angeboten abhängig zu sein.

Mit WX-ONE stellt WizardTales dabei die souveräne Cloud-Infrastruktur für openCode bereit und bringt bei SGCI seine technische Engineering-Kompetenz in die Härtung und kontinuierliche Wartung sicherer Container-Images ein.

?Die beiden Projekte ergänzen sich hervorragend?, erklärt Gurtzick. ?Mit openCode schaffen wir eine gemeinsame Grundlage für die Entwicklung offener Software. Mit SGCI kümmern wir uns darum, dass auch die Bausteine darunter sicher und nachvollziehbar sind. Und mit unserer Cloud-Infrastruktur zeigen wir, dass sich solche Plattformen auf eigenständig entwickelter Technologie in Deutschland betreiben lassen.?

Digitale Souveränität als praktische Aufgabe

Für WX-ONE steht die Beteiligung an openCode und SGCI exemplarisch für ein grundlegendes Verständnis digitaler Souveränität.

Es reicht nicht, bestehende Abhängigkeiten lediglich zu benennen.

Organisationen müssen konkrete Alternativen entwickeln, technisch umsetzen, zuverlässig betreiben und langfristig weiterentwickeln können.

Dafür braucht es nicht zwangsläufig vollständig neue Software.

Häufig liegt der entscheidende Schritt darin, vorhandene offene Technologien so miteinander zu verbinden, dass daraus belastbare und unabhängig betreibbare Lösungen entstehen.

Der Betrieb von openCode und die Bereitstellung langfristig gepflegter, gehärteter Container-Images zeigen, wie dieser Ansatz in unterschiedlichen Bereichen der öffentlichen IT umgesetzt werden kann.

Mit der Fortführung der Zusammenarbeit im Rahmen der ZenDiS-Vergabe setzt WizardTales sein langjähriges Engagement für beide Projekte fort.

?Digitale Souveränität entsteht nicht durch ein Logo oder ein Versprechen?, fasst Gurtzick zusammen. ?Sie entsteht dadurch, dass wir die Fähigkeiten, die Infrastruktur und das technische Wissen besitzen, unsere Systeme selbst zu verstehen, sicher zu betreiben und unabhängig weiterzuentwickeln. openCode und SGCI sind zwei Beispiele dafür, wie das ganz praktisch aussehen kann.?

Über WX-ONE

WX-ONE ist die Public-Cloud-Plattform der WizardTales GmbH mit Sitz in Ratingen.

Das Unternehmen entwickelt wesentliche Bestandteile seiner Cloud-Architektur selbst und betreibt Cloud-Infrastruktur in Deutschland und Indien.

Die WX-ONE Cloud ist nach dem C5-Kriterienkatalog des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik testiert. Der Geltungsbereich umfasst 21 Cloud-Dienste, darunter grundlegende Infrastrukturleistungen und umfangreiche Managed Services.

Das Portfolio umfasst Compute, Storage, Netzwerk, Kubernetes sowie Managed Services für Datenbanken, Softwareentwicklung, Kommunikation und IT-Sicherheit.

Zu den technologischen Schwerpunkten gehören Confidential Computing, Confidential Encryption und souveräne Cloud-Infrastrukturen.

Weitere Informationen: https://wx1.de

Pressekontakt

WizardTales GmbH

Kokkolastraße 5

40882 Ratingen

Tobias Gurtzick, Geschäftsführer

E-Mail: press@wx1.de

Telefon: +49 2102 5655540

Website: https://wx1.de

Über "WizardTales GmbH":
WX-ONE ist das Cloud-Angebot der WizardTales GmbH und bietet umfassende IT-Lösungen in verschiedenen Sektoren. Mit einer starken Betonung von Forschung und Entwicklung, modernen Technologie Anpassungen und Kundenzentrierung, setzt WX-ONE den Standard für hochwertige IT-Dienstleistungen weltweit.

Weitere Informationen stehen auf der Website https://wx1.de zur Verfügung.

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