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KI kann Quellcode erklären und Entwickler unterstützen. Warum für IBM i und Mainframe dennoch deterministische Codeanalyse, verlässliche Systeminformationen und fachliche Bewertung entscheidend sind, zeigen zwei neue PKS-Whitepaper.

Warum mehr KI nicht automatisch mehr Klarheit schafft: Wie Codeanalyse und Systemtransparenz die Modernisierung von Legacy-Anwendungen unterstützen

Ravensburg, 21.10.2026 (PresseBox) - Künstliche Intelligenz verändert die Softwareentwicklung. KI-Assistenten können Quellcode erklären, Dokumentationen erstellen und Entwickler bei der Analyse bestehender Programme unterstützen. Gerade für Unternehmen mit jahrzehntelang gewachsenen IBM-i- und Mainframe-Anwendungen eröffnet das neue Möglichkeiten.

Doch je konkreter der KI-Einsatz wird, desto wichtiger wird eine Frage: Woher stammen die Fakten, auf denen die Antworten der KI beruhen?

Denn eine verständliche Erklärung ist noch kein Beleg dafür, dass ein System vollständig verstanden wurde. Wer geschäftskritische Anwendungen modernisieren möchte, muss wissen, welche Programme zusammenhängen, wie Daten verarbeitet werden und welche Auswirkungen Änderungen auf bestehende Geschäftsprozesse haben können.

Genau hier liegt eine der zentralen Herausforderungen beim Einsatz von KI in Legacy-Systemen.

KI kann Code erklären. Aber versteht sie auch das gesamte System?

In vielen Unternehmen sind IBM-i- und Mainframe-Anwendungen über Jahrzehnte gewachsen. Neue Funktionen wurden ergänzt, Schnittstellen geschaffen und Geschäftsprozesse an veränderte Anforderungen angepasst.

Die Anwendungen erfüllen weiterhin wichtige Aufgaben. Gleichzeitig sind ihre technischen und fachlichen Zusammenhänge nicht immer vollständig dokumentiert.

KI-Assistenten können dabei helfen, einzelne Programme schneller zu verstehen. Sie können Code beschreiben, Fragen beantworten und Hinweise auf mögliche Verbesserungen geben.

Was sie jedoch nicht automatisch mitliefern, ist ein vollständiger Überblick über die gesamte Anwendungslandschaft.

Ein Programm kann auf Daten zugreifen, die auch von anderen Anwendungen verwendet werden. Eine vermeintlich kleine Änderung kann Auswirkungen auf nachgelagerte Abläufe haben. Und nicht jede fachliche Regel lässt sich allein aus einem isolierten Codeabschnitt erkennen.

Das Problem ist deshalb nicht nur, ob KI eine Antwort liefern kann. Entscheidend ist, ob diese Antwort auf ausreichend vollständigen und überprüfbaren Informationen beruht.

Warum eine belastbare Faktenbasis für KI und Legacy-Modernisierung entscheidend ist

Wer eine gewachsene Anwendung weiterentwickeln möchte, benötigt zunächst Transparenz über ihren tatsächlichen Aufbau.

Welche Abhängigkeiten bestehen zwischen Programmen? Wie verlaufen Datenflüsse? Wo liegen technische Risiken? Und welche Komponenten sind von einer geplanten Modernisierung betroffen?

Solche Fragen lassen sich mit einer systematischen Softwareanalyse untersuchen.

Ein Ansatz dafür ist die deterministische Codeanalyse. Sie arbeitet mit definierten Analyseverfahren und macht technische Strukturen nachvollziehbar und reproduzierbar sichtbar.

Anders als bei einer ausschließlich KI-basierten Interpretation geht es dabei nicht darum, aus verfügbaren Informationen eine möglichst plausible Antwort zu formulieren. Ziel ist es, überprüfbare Erkenntnisse aus dem vorhandenen Quellcode und seinen technischen Zusammenhängen zu gewinnen.

Mit der Analyseplattform eXplain 10 unterstützt die PKS Software GmbH Unternehmen dabei, Abhängigkeiten, Datenflüsse und Qualitätsmerkmale ihrer gewachsenen Anwendungen zu untersuchen.

Die Ergebnisse können als Grundlage für die Bewertung von Modernisierungsvorhaben dienen. Gleichzeitig liefern sie strukturierte Informationen, die auch für KI-gestützte Entwicklungsprozesse relevant sind.

Wie Parser und AST-Export den KI-Einsatz unterstützen können

Damit KI mit Quellcode arbeiten kann, benötigt sie geeignete Informationen über dessen Inhalt und Struktur.

Eine wichtige Rolle spielen dabei Parser. Sie analysieren Quellcode anhand der Regeln einer Programmiersprache und erfassen seine syntaktische Struktur.

Ein Abstract Syntax Tree, kurz AST, bildet diese Struktur in einer maschinenlesbaren Form ab. Damit lassen sich Programme nicht nur als Text, sondern anhand ihrer erkannten Bestandteile weiterverarbeiten.

Der AST-Export von eXplain 10 ermöglicht es, solche strukturierten Informationen für weitere Werkzeuge bereitzustellen.

Für KI-Anwendungen kann das hilfreich sein: Statt ausschließlich einzelne Quellcodeausschnitte zu betrachten, können sie zusätzliche Informationen über die Programmstruktur erhalten.

Allerdings ist auch diese technische Grundlage nicht mit vollständigem Systemverständnis gleichzusetzen. Ein AST allein erklärt weder sämtliche anwendungsübergreifenden Abhängigkeiten noch die fachlichen Hintergründe einer Geschäftsentscheidung.

Deshalb kommt es auf das Zusammenspiel an: Deterministische Analyse liefert überprüfbare technische Informationen. KI kann dabei unterstützen, diese Informationen zugänglich zu machen und für konkrete Aufgaben zu nutzen.

Wie dieser Ansatz funktioniert und welche Möglichkeiten eXplain 10 für die Verbindung von Legacy-Analyse und KI bietet, erläutert das neue PKS-Whitepaper zur Analyseplattform.

Mehr über eXplain 10 und die Faktenbasis für KI-gestützte Legacy-Modernisierung erfahren

Von der Codeanalyse zur IT-Strategie: Welche Entscheidungen müssen Unternehmen treffen?

Systemtransparenz allein modernisiert noch keine Anwendung. Sie schafft jedoch die Voraussetzungen, um unterschiedliche Handlungsoptionen fundiert zu bewerten.

Nicht jede bestehende Anwendung muss vollständig ersetzt werden. Manche Systeme lassen sich gezielt weiterentwickeln. Bei anderen kann es sinnvoll sein, einzelne Komponenten zu modernisieren, Schnittstellen zu erneuern oder die Entwicklungsumgebung anzupassen.

Welche Vorgehensweise geeignet ist, hängt von der technischen Ausgangslage, den geschäftlichen Anforderungen und den verfügbaren Ressourcen ab.

Für CIOs und IT-Verantwortliche stellen sich deshalb mehrere Fragen: Welche Anwendungen sind besonders kritisch? Wo entstehen Risiken durch fehlende Dokumentation oder personelle Abhängigkeiten? Welche Modernisierungsmaßnahmen versprechen einen nachvollziehbaren Nutzen?

Das zweite neue PKS-Whitepaper ?Anwendungsentwicklung auf IBM Power i ? Wenn Ihr Kernsystem zu wichtig ist, um es dem Zufall zu überlassen? beschäftigt sich mit diesen Herausforderungen.

Es zeigt, wie Unternehmen gewachsene IBM-i-Anwendungen systematisch betrachten, vorhandenes Wissen sichern und ihre Anwendungsentwicklung auf zukünftige Anforderungen ausrichten können.

Dabei geht es nicht nur um neue Technologien. Entscheidend ist auch, wie Analyseergebnisse in konkrete Entwicklungs- und Modernisierungsmaßnahmen übersetzt werden.

Whitepaper: Anwendungsentwicklung auf IBM Power i

Warum KI die Verantwortung für Modernisierungsentscheidungen nicht übernimmt

Auch wenn KI künftig weitere Aufgaben in der Softwareentwicklung unterstützen kann, bleiben technische und wirtschaftliche Entscheidungen eine Aufgabe der verantwortlichen Menschen.

Entwickler müssen Ergebnisse prüfen und ihre Auswirkungen auf bestehende Anwendungen beurteilen. Enterprise-Architekten müssen technische Abhängigkeiten im Zusammenhang mit der gesamten IT-Landschaft betrachten. IT-Leitungen müssen entscheiden, welche Investitionen notwendig und wirtschaftlich sinnvoll sind.

Hinzu kommt das Wissen der Mitarbeitenden, die bestehende Systeme über viele Jahre betreut haben. Nicht jede fachliche Besonderheit ist unmittelbar aus dem Quellcode ersichtlich.

Dieses Wissen zu sichern und für neue Entwicklerteams zugänglich zu machen, gehört deshalb ebenso zur Modernisierung wie der Einsatz zeitgemäßer Werkzeuge.

KI kann solche Prozesse unterstützen. Sie ersetzt jedoch weder die fachliche Bewertung noch die Verantwortung für geschäftskritische Systeme.

Vier Fragen, die Unternehmen vor dem KI-Einsatz in Legacy-Anwendungen klären sollten

Bevor Unternehmen KI-Werkzeuge umfassend in ihre Anwendungsentwicklung integrieren, lohnt sich eine Bestandsaufnahme.

1. Wie transparent ist unsere Anwendungslandschaft?

Sind Abhängigkeiten, Datenflüsse und relevante Schnittstellen dokumentiert oder müssen sie bei jeder Änderung erneut untersucht werden?

2. Wie verlässlich sind die Informationen, die wir der KI bereitstellen?

Können Aussagen über Programme und Systemzusammenhänge anhand nachvollziehbarer Analyseergebnisse überprüft werden?

3. Für welche konkreten Aufgaben möchten wir KI einsetzen?

Die Erklärung von Quellcode, die Unterstützung bei Dokumentationsaufgaben und die Vorbereitung von Modernisierungsmaßnahmen erfordern unterschiedliche Informationen und Prüfverfahren.

4. Wer bewertet die Ergebnisse und entscheidet über die Umsetzung?

Sind fachliche Verantwortlichkeiten, technisches Wissen und geeignete Entwicklungsprozesse vorhanden, um KI-Ergebnisse sicher einzuordnen?

Die Antworten helfen Unternehmen, den eigenen Handlungsbedarf zu erkennen und KI-Initiativen nicht isoliert von ihrer bestehenden IT-Strategie zu betrachten.

Zwei neue Whitepaper verbinden Systemtransparenz mit moderner Anwendungsentwicklung

Die beiden PKS-Whitepaper beleuchten unterschiedliche Seiten derselben Herausforderung.

Das Whitepaper zu eXplain 10 zeigt, wie deterministische Analyse technische Transparenz schafft und strukturierte Systeminformationen für weiterführende Werkzeuge bereitstellen kann.

Das Whitepaper zur Anwendungsentwicklung auf IBM Power i beschäftigt sich damit, wie Unternehmen dieses Wissen nutzen, um ihre Anwendungen gezielt weiterzuentwickeln, Entwicklerteams zu stärken und Modernisierungsvorhaben vorzubereiten.

Für IT-Verantwortliche ergibt sich daraus eine klare Reihenfolge: Zunächst müssen die bestehenden Systeme und ihre Zusammenhänge ausreichend verstanden werden. Auf dieser Grundlage lassen sich Modernisierungsoptionen bewerten und geeignete KI-Anwendungen auswählen.

Denn mehr KI führt nicht automatisch zu besseren Entscheidungen. Entscheidend ist, wie belastbar die zugrunde liegenden Informationen sind und wie Unternehmen diese für ihre weitere IT-Entwicklung nutzen.

Weiterführende Informationen:

Whitepaper und Informationen zu eXplain 10

Whitepaper zur Anwendungsentwicklung auf IBM Power i

PKS Events und fachlicher Austausch zu IBM i, Mainframe und Modernisierung

Über die PKS Software GmbH

Die PKS Software GmbH mit Sitz in Ravensburg ist spezialisiert auf Analyse, Transformation und Modernisierung geschäftskritischer IT-Systeme. Seit über 30 Jahren unterstützt PKS Unternehmen bei der nachhaltigen Weiterentwicklung komplexer Legacy- und Enterprise-Landschaften.

Weitere Links:

PKS Software GmbH

Website: https://www.pks.de/

LinkedIn: https://de.linkedin.com/company/pkssoftware

Instagram: https://www.instagram.com/pkssoftware/

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KI allein schafft noch kein Systemverständnis. Zwei neue PKS-Whitepaper zeigen, wie deterministische Codeanalyse, transparente Abhängigkeiten und moderne Anwendungsentwicklung die Grundlage für fundierte Legacy-Modernisierung bilden.

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