Transaktionskosten senken und Glasfasernetze besser auslasten ? Wolfgang Heer übernimmt Geschäftsführung der purtel Open Access GmbH
Neue purtel-Gesellschaft will Open Access in Deutschland voranbringen und Kooperationen erleichtern
Langenzenn/Oberkotzau, 27.10.2026 (PresseBox) - Am 1. Oktober 2026 hat purtel die purtel Open Access GmbH gegründet und führt sein Open-Access-Geschäft damit nun in einer eigenen Gesellschaft. Ziel des neuen Unternehmens ist es, die hohen Transaktionskosten zu senken, die im deutschen Telekommunikationsmarkt bei der Vereinbarung von Wholesale und Wholebuy entstehen. Zugleich sollen Marktakteure, die an Open Access interessiert sind, möglichst schnell und reibungslos zusammenfinden. Die Geschäftsführung hat Wolfgang Heer übernommen, der zuvor fast 15 Jahre lang die Geschäfte des Bundesverbands Glasfaseranschluss (BUGLAS) geführt hat.
Eine erhebliche Steigerung der Zahl tatsächlicher Kunden auf den Glasfasernetzen gehört hierzulande zu den zentralen Branchenherausforderungen. So ist nur etwa jedes vierte ?Home Passed? auch ein ?Home Activated?. Und von den aktuell etwa sieben Millionen Glasfaseranschlüssen in Deutschland wurden bislang weniger als zehn Prozent über Open Access realisiert. Darin liegt erhebliches Potenzial für eine höhere Netzauslastung und somit für eine bessere Amortisation der Netzinvestitionen.
?Seit zehn Jahren wird Open Access in der Branche technisch, prozessual und kommerziell diskutiert, ohne nennenswerten Erfolg. Dabei ist die Öffnung der Netze keine Frage des rechtlichen Müssens. Sie ist der einzige Weg, die Netze voll zu bekommen?, sagt Dr. Markus von Voss, Geschäftsführer der purtel.com GmbH. ?Selbst die Deutsche Telekom hat in ihren DSL-Netzen im Schnitt nur in rund 40 Prozent der Fälle eine direkte Endkundenbeziehung, alle übrigen laufen über Wiederverkäufer. Glasfasernetze refinanzieren sich aber erst, wenn etwa zwei Drittel der Homes Passed aktiviert sind und monatliche Umsätze erzeugen. Alternative Netzbetreiber gewinnen unter eigener Marke im Schnitt rund ein Drittel. Das zweite Drittel erreichen nur andere Vermarkter. Wholesale und Retail machen die Netze also gemeinsam voll.?
Langjährige Erfahrung im Open Access
Wolfgang Heer ist ein absoluter Branchenexperte für den Glasfaserausbau und ein Urgestein und langjähriger Verfechter des Themas Open Access in Deutschland. Als Geschäftsführer des BUGLAS unterstützte er ab 2011 gemeinsam mit seinem damaligen VATM-Kollegen Jürgen Grützner die Arbeit des Arbeitskreises S/PRI, der heute AK Schnittstellen und Prozesse heißt. Unter seiner Leitung vereinbarte der BUGLAS für seine Mitglieder Open-Access-Rahmenverträge mit 1&1 und Telefónica. Außerdem initiierte Heer die Zusammenarbeit von Branchenunternehmen auf Inhouse-Netzen. Von 2022 bis 2025 leitete er die Projektgruppe Open Access des Gigabitforums der Bundesnetzagentur, die unter anderem im Branchenkonsens eine Open-Access-Checkliste erarbeitete.
Der 61-jährige Diplom-Volkswirt arbeitete nach seinem Studium als Referent im Deutschen Bundestag, als Pressesprecher im damaligen BMBF sowie in einer PR-Agentur. Anschließend war er als Marketingleiter in der IT-Branche, als Pressesprecher des VATM, als Geschäftsführer einer gemeinnützigen Organisation und schließlich beim BUGLAS tätig.
?Die Erhöhung der Auslastung von Glasfasernetzen über Open Access ist ein, wenn nicht der zentrale Hebel zur Beschleunigung des Netzausbaus in Deutschland. Netzinvestitionen können schneller amortisiert, knappe Ressourcen effizienter eingesetzt und die Auswahl für Endkunden bestmöglich erweitert werden. Hohe Transaktionskosten sind dabei jedoch für viele Marktteilnehmer eine erhebliche Hürde. Genau hier wollen wir wirkungsvoll mit der purtel Open Access GmbH ansetzen?, sagt Heer.
Dr. Markus von Voss ergänzt: ?Mit Wolfgang Heer übergeben wir den Staffelstab an ein Urgestein des Open Access in Deutschland. Mit ihm richten wir den Open-Access-Ansatz von purtel neu aus.?
Über die purtel Open Access GmbH
Die purtel Open Access GmbH wurde am 1. Oktober 2026 gegründet und hat ihren Sitz in Oberkotzau. Sie bündelt das Open-Access-Geschäft von purtel. Ziel ist es, die Transaktionskosten für die Vereinbarung von Wholesale und Wholebuy zu senken und an Open Access interessierte Unternehmen schnell und reibungslos zusammenzubringen.
Eine erhebliche Steigerung der Zahl tatsächlicher Kunden auf den Glasfasernetzen gehört hierzulande zu den zentralen Branchenherausforderungen. So ist nur etwa jedes vierte ?Home Passed? auch ein ?Home Activated?. Und von den aktuell etwa sieben Millionen Glasfaseranschlüssen in Deutschland wurden bislang weniger als zehn Prozent über Open Access realisiert. Darin liegt erhebliches Potenzial für eine höhere Netzauslastung und somit für eine bessere Amortisation der Netzinvestitionen.
?Seit zehn Jahren wird Open Access in der Branche technisch, prozessual und kommerziell diskutiert, ohne nennenswerten Erfolg. Dabei ist die Öffnung der Netze keine Frage des rechtlichen Müssens. Sie ist der einzige Weg, die Netze voll zu bekommen?, sagt Dr. Markus von Voss, Geschäftsführer der purtel.com GmbH. ?Selbst die Deutsche Telekom hat in ihren DSL-Netzen im Schnitt nur in rund 40 Prozent der Fälle eine direkte Endkundenbeziehung, alle übrigen laufen über Wiederverkäufer. Glasfasernetze refinanzieren sich aber erst, wenn etwa zwei Drittel der Homes Passed aktiviert sind und monatliche Umsätze erzeugen. Alternative Netzbetreiber gewinnen unter eigener Marke im Schnitt rund ein Drittel. Das zweite Drittel erreichen nur andere Vermarkter. Wholesale und Retail machen die Netze also gemeinsam voll.?
Langjährige Erfahrung im Open Access
Wolfgang Heer ist ein absoluter Branchenexperte für den Glasfaserausbau und ein Urgestein und langjähriger Verfechter des Themas Open Access in Deutschland. Als Geschäftsführer des BUGLAS unterstützte er ab 2011 gemeinsam mit seinem damaligen VATM-Kollegen Jürgen Grützner die Arbeit des Arbeitskreises S/PRI, der heute AK Schnittstellen und Prozesse heißt. Unter seiner Leitung vereinbarte der BUGLAS für seine Mitglieder Open-Access-Rahmenverträge mit 1&1 und Telefónica. Außerdem initiierte Heer die Zusammenarbeit von Branchenunternehmen auf Inhouse-Netzen. Von 2022 bis 2025 leitete er die Projektgruppe Open Access des Gigabitforums der Bundesnetzagentur, die unter anderem im Branchenkonsens eine Open-Access-Checkliste erarbeitete.
Der 61-jährige Diplom-Volkswirt arbeitete nach seinem Studium als Referent im Deutschen Bundestag, als Pressesprecher im damaligen BMBF sowie in einer PR-Agentur. Anschließend war er als Marketingleiter in der IT-Branche, als Pressesprecher des VATM, als Geschäftsführer einer gemeinnützigen Organisation und schließlich beim BUGLAS tätig.
?Die Erhöhung der Auslastung von Glasfasernetzen über Open Access ist ein, wenn nicht der zentrale Hebel zur Beschleunigung des Netzausbaus in Deutschland. Netzinvestitionen können schneller amortisiert, knappe Ressourcen effizienter eingesetzt und die Auswahl für Endkunden bestmöglich erweitert werden. Hohe Transaktionskosten sind dabei jedoch für viele Marktteilnehmer eine erhebliche Hürde. Genau hier wollen wir wirkungsvoll mit der purtel Open Access GmbH ansetzen?, sagt Heer.
Dr. Markus von Voss ergänzt: ?Mit Wolfgang Heer übergeben wir den Staffelstab an ein Urgestein des Open Access in Deutschland. Mit ihm richten wir den Open-Access-Ansatz von purtel neu aus.?
Über die purtel Open Access GmbH
Die purtel Open Access GmbH wurde am 1. Oktober 2026 gegründet und hat ihren Sitz in Oberkotzau. Sie bündelt das Open-Access-Geschäft von purtel. Ziel ist es, die Transaktionskosten für die Vereinbarung von Wholesale und Wholebuy zu senken und an Open Access interessierte Unternehmen schnell und reibungslos zusammenzubringen.
Über "purtel.com GmbH":
Die purtel.com GmbH ging 2004 als erste White-Label-VoIP-Plattform Deutschlands an den Start und ist heute ein eigentümergeführter White-Label-Telekommunikationsdienstleister für Glasfaser-Internet und -Telefonie in Deutschland. Festnetz-Telefonie, Internetanbindung für Endkunden sowie automatisiertes Device Management für Endgeräte – alles unter derm eigenen Marke. Ergänzt wird das Portfolio durch umfangreiche Schnittstellen-Integrationen in CRM- und BSS-Systeme, Hardware-Fulfillment und ACS-basierte CPE-Provisionierung. Mit der Open-Access-Transaktionsplattform schafft purtel die Grundlage für echten Wettbewerb auf offenen Glasfasernetzen. Das Open-Access-Geschäft führt seit dem 1. Oktober 2026 die purtel Open Access GmbH. Die IP-Dienste werden über zehn PoP-Standorte in Ballungszentren in Deutschland angeboten, die kurze Wege und technische Kundennähe gewährleisten. Automatisierung der Geschäftsprozesse sowie Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Systeme stehen bei allen Leistungen im Vordergrund.
Weitere Informationen über purtel: www.purtel.com
Weitere Informationen über purtel: www.purtel.com
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